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Personalbericht 2010/2011 - Deutsche Telekom AG

Richtige Führung, vorbildhaftes Serviceverhalten der Führungskräfte und vor allem eine Unternehmenskultur, die auf unternehmerische Mitverantwortung setzt – das sind die Schlüssel zur Zukunft der Telekom als hocheffizientem Serviceunternehmen und kreativem Innovationstreiber.

Wettbewerbsfähige BelegschaftHR Big 4 und Konzernstrategie Servicekultur Talent Agenda HR@2012 24 Enterprise 2.0 – zwischen Vision und Alltag. Telekom unter den führenden Social Media-Unternehmen der DAX 30. Die nachfolgende Zusammenfassung zeigt vor allem eins: Im Web 2.0 sind wir als Unternehmen Deutsche Telekom bereits an vielen Stellen angekom- men und fest integriert. Das gilt überwiegend für unsere Außenwirkung, zum Beispiel im Recruiting, aber auch für unsere interne Arbeitsorganisa- tion und unser Wissensmanagement, für den internationalen wie den deutschen Konzern: ƒ In unseren internen Enterprise 2.0-Medien wie dem Telekom Wiki, der Blog-Plattform und im „People Network“, unserem internen sozialen Netzwerk, sind über 31 000 User registriert. ƒ Über unsere Kooperationsplattform Wiki werden mehr als 1 300 Projekte abgewickelt. Das Wiki steht für alle Mitarbeiter als offenes „TelekomWiki“ und als nach Projekt- und Benutzergruppen geschlos- senes „Telekom MyWiki“ zur Verfügung. Die interne Medienbefragung hat ergeben, dass das Telekom Wiki das Medium mit höchstem Nutzen und größtem Vertrauen seitens der Mitarbeiterschaft ist – noch vor den redaktionellen Beiträgen im Intranet und das bereits nach knapp zwei Jahren Laufzeit. Bereits 51 Prozent aller Mitarbeiterinnen und Mitarbei- ter kennen das Wiki. ƒ Der Konzern führt über 50 deutschsprachige Twitterkanäle. ƒ Es existieren über 80 Telekom Facebook-Accounts und 20 YouTube- Channels. ƒ Das überragende Beispiel: T-Mobile USA erreicht über die gezielte Nutzung von Social Media mehr als zehn Millionen Kunden. ƒ Mit „Social Media in HR“ sind wir in den beiden führenden Rankings der Professoren Jäger und Beck die Nummer eins von 110 DAX-, MDAX- und TecDAX-Unternehmen im Personalmarketing-Kontext. HR gestaltet Enterprise 2.0-Strategie über das „Center of Excellence Enterprise 2.0“. Jetzt geht es für uns darum, das Web 2.0 noch gezielter und stringenter einzusetzen, um als Enterprise 2.0 unsere Entwicklung zum Marktführer für Vernetztes Leben und Arbeiten zu beschleunigen. Im Be- reich Culture Management treiben wir mit dem im Juli 2010 ins Leben ge- rufenen Center of Excellence Enterprise 2.0 vier Kernthemen für den Kon- zern konzentriert voran: neue Interaktion und Kollaboration in Kunden- und Partnerdialog, Kultur, Kommunikation und eine integrierte Enterprise 2.0-Infra- struktur. Kunden- und Partnerdialog. Ziel ist es, möglichst viele Beteiligte – Mitar- beiter, Kunden und Partner – in unsere Wertschöpfungsprozesse einzu- beziehen. Das heißt, wir prüfen sowohl unsere Wertschöpfungsketten auf eine mögliche Einbindung von Partnern als auch den Einsatz von 2.0-Instru- menten. Dazu müssen wir die Konvergenz der Kundenmedien intern sicher- stellen und neue Kollaborations-Plattformen aufbauen. Erste Programme dazu haben wir bereits angestoßen, etwa im Bereich Open Innovation mit der Entwickler-Community Developer Garden oder im Kundenservice und -dialog über umfangreiche Aktivitäten auf Social-Media-Plattformen wie zum Beispiel Twitter, Facebook und diversen Foren. Kultur: stärkere Selbstorganisation. Zurzeit entwickeln wir Konzepte, wie sich Enterprise 2.0 in Führungsinstrumenten und -programmen ver- ankern lässt. Die Erarbeitung von flexiblen Modellen der Arbeits-zeitsouve- ränität und Trainingsmaßnahmen, zum Beispiel Mentoring-Programme von Nachwuchstalenten für gestandene Führungskräfte, ist ebenso im Gange wie der Aufbau von Enterprise 2.0-Instrumenten. Dazu zählt beispielsweise der bereits beschriebene Ideengarten 2.0 des Ideenmanagements, JAMs oder Prognosebörsen. Teilhabe und unternehmerisches Denken der Mitar- beiterinnen und Mitarbeiter fördern wir außerdem mit Veranstaltungen wie den selbstorganisierten Barcamps oder Open Spaces mit unseren Kunden. Kommunikation. Hier liegt der Fokus klar darauf, Echtzeit-Kommunikation zu ermöglichen. Ziel ist es, eine ausgeprägte Kompetenz aller Mitarbeiter im Umgang mit neuen und zukunftsweisenden Medien aufzubauen. Dafür schaffen wir zunächst einheitliche Rahmenbedingungen zur Nutzung der interaktiven Medien. Die Social Media-Grundsätze sowie Marketing-Emp- fehlungen haben wir dazu bereits fertiggestellt. Zur interaktiven Kommuni- kation zählt intern, das Intranet als Feedback- und Dialoginstrument völlig neu auszurichten, kollaborative Instrumente wie die Wikis, Blogs und das interne Social Network weiter auszubauen und auch die externe Enterprise 2.0-Kommunikation in puncto Interaktion und Dialog zu verstärken. Im Rah- men von Coachings und Trainings werden wir 2011 unsere Vorstände, Füh- rungskräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer stärker mit der Nut- zung von Social Media im Arbeitsalltag vertraut machen. Technik: integrierte Enterprise 2.0-Technologien nutzen. Mit sogenann- ten „Social Business-Technologien“ wollen wir eine einheitliche, interne Enterprise 2.0-Infrastruktur schaffen. Damit tauchen wir in ein neues Zeital- ter des kollaborativen Arbeitens ein. Die Infrastruktur soll international, kon- zernweit und netzunabhängig durchlässig sein. Darüber hinaus streben wir danach, unsere HR-Systeme in dieser 2.0-Infrastruktur modern zu gestalten und sie über offene Schnittstellen an die Infrastruktur des Konzerns anzu- binden. Effizientes Arbeiten, auf jedem beliebigen Endgerät, überall und zu jeder gewünschten Zeit – das soll die technische Zukunft möglich machen. Derzeit evaluieren wir, auf welchen Standards die Enterprise 2.0-Infrastruk- tur der Telekom basieren wird, um Nutzerfreundlichkeit, einfachen Zugriff und Sicherheit zu gewährleisten.