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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. Juni 2011

11Konzern-Zwischenlagebericht   Konzernstrategie und Konzernsteuerung. Konzernstrategie. Verbessern – Verändern – Erneuern. Seit März 2010 setzen wir unsere Strategie erfolgreich um. Ständiger, dynamischer Wandel und globale Trends prägen das Bild der Telekommunikationsbranche. Das betrifft alle relevanten Bereiche: Das Festnetz, den Mobilfunk und das Internet. Auch in Zukunft bleibt die Infrastruktur die Basis unseres Geschäfts. Wir gehen davon aus, dass die Gigabit-Gesellschaft nach immer schnelleren Netzen ver­ langt. Zwei Punkte sind hier entscheidend, um effizient und erfolgreich zu sein: Die Netze der nächsten Generation und standardisierte IT. Daneben wird es für Telekommunikationsanbieter künftig auch verstärkt darum gehen, Wachstums­ potenziale zu realisieren. Erhebliche Wachstumschancen sehen wir z. B. beim mobilen Internet und bei Internetangeboten. Was erwarten die Kunden? Einen sicheren und universellen Zugang zu allen Diensten – und das mit allen End- geräten. Bei den Geschäftskunden bieten unserer Meinung nach Cloud Com- puting und Dynamic Computing großes Wachstumspotenzial. Zudem werden in Zukunft Intelligente Netze die anstehenden Veränderungen in Branchen wie Energie, Gesundheit, Medien und Verkehr/Automobil unterstützen. Grundsätz- lich sind wir nach wie vor davon überzeugt, dass eine starke nationale Wettbe- werbsposition wichtig für ein profitables Geschäft ist. Mit der im März 2010 vorgestellten Strategie „Verbessern – Verändern –   Erneuern“ entwickeln wir unsere strategische Ausrichtung konsequent weiter. Wir richten uns gezielt auf die Herausforderungen und Chancen im Markt aus und sichern so langfristig unsere erfolgreiche Position. Unsere Vision ist es weiterhin, ein internationaler Marktführer für vernetztes Leben und Arbeiten zu werden. Darum bauen wir in den kommenden Jahren unser Geschäftsmodell konsequent um – mit Investitionen in Intelligente Netze, mit IT-Services sowie Internet- und Netzwerkdiensten. Mit dieser Strategie positionieren wir uns ent­-  lang der gesamten Wertschöpfungskette und treten als ein offener Partner sowohl für Privat- und Geschäftskunden als auch für die Internetbranche auf. Wir haben fünf strategische Handlungsfelder definiert: −− Verbessern der Performance im Mobilfunk. −− Vorsprung auf integrierten Märkten. −− Netze und Prozesse für die Gigabit-Gesellschaft. −− Vernetztes Leben vom Handy bis zum Fernseher. −− Vernetztes Arbeiten mit führenden ICT-Lösungen. In diesen Handlungsfeldern setzen wir unsere Strategie konsequent um und konnten bereits in allen Feldern erste Erfolge erzielen. Verbessern der Performance im Mobilfunk. In allen Ländern, in denen wir überwiegend Mobilfunk-Dienste anbieten, wollen wir noch leistungsfähiger werden und gezielt in Technologien der nächsten Ge­neration investieren, innovative Dienste entwickeln und unser Portfolio an Mobilfunk-Geräten erweitern. So ist in Großbritannien das neu gegründete Joint Venture Everything Every- where erfolgreich als Marktführer gestartet, gemessen an der gemeinsamen Kundenbasis. In Polen haben wir die Eigentumsverhältnisse an unserer Toch- tergesellschaft PTC geklärt. Mit dem vereinbarten Verkauf der T-Mobile USA an AT&T haben wir ein zentra­ les Ziel unserer Strategie erreicht. Mit diesem Geschäft setzen wir Ressourcen frei, die einen stärkeren Fokus auf den Wandel in Europa erlauben. Das wird sich auch positiv auf die Entwicklung in den auf Mobilfunk konzentrierten Märkten auswirken. Vorsprung auf integrierten Märkten. Den Weg der Integration von Festnetz und Mobilfunk, den wir im Rahmen des   Projekts „One Company“ eingeschlagen haben, setzen wir planmäßig fort. Durch die erfolgreich abgeschlossene Integration in Deutschland und in eini­ gen europäischen Märkten (z. B. in Kroatien und der Slowakei) können wir zu­-  sätzliche Umsätze erzielen, den Service weiter verbessern und Synergien er- zeugen. Zudem haben wir unsere Europaaktivitäten seit 2009 organisatorisch   neu aufgestellt und konnten das Management unserer europäischen Landes- gesellschaften mit weiteren starken Persönlichkeiten ergänzen. Mit gutem Ergebnis: Die EBITDA-Margen liegen in den integrierten Märkten weiterhin   auf hohem Niveau – und das, obwohl die gesamtwirtschaftliche Situation in einigen Ländern schwierig war. Mit neuen, innovativen Diensten und Tarifen können wir uns besser gegen­ über den Wettbewerbern differenzieren. Beispielsweise haben unsere Kunden bereits heute über das Mediencenter jederzeit Zugriff auf ihre Musik, ihre Bilder und andere Medieninhalte – egal, ob am PC, am Fernseher oder dem Smart- phone. „LIGA total!“, das Fußballangebot der Deutschen Telekom in Deutsch- land, ist ebenfalls auf verschiedenen Bildschirmen zuhause und unterwegs zu empfangen.