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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. Juni 2011

21Konzern-Zwischenlagebericht Die zuvor beschriebene Veränderung betreffend T-Mobile USA (Umgliederung USA) hat zur Folge, dass sich das Vermögen des Konzerns deutlich von den langfristigen Vermögenswerten (Reduzierung um 32,9 %) zu den kurzfristigen Vermögenswerten (Anstieg um mehr als das Doppelte) verschoben hat. Gleich- zeitig reduzierten sich die langfristigen Schulden um 16,0 %, während die kurz­-  fristigen Schulden um 31,7 % anstiegen. Insgesamt haben sich die Vermögens- werte um 4,7 Mrd. € und die Schulden um 0,9 Mrd. € verringert. In der folgenden Analyse wird grundsätzlich auf die Umgliederung USA nicht gesondert eingegangen. Weitere Erläuterungen hierzu finden sich im Konzern- Zwischenabschluss. Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sank gegenüber dem 31. Dezember 2010 um 0,1 Mrd. € hauptsächlich aufgrund der Umgliederung der T-Mobile USA in die zur Veräußerung gehaltenen lang­ fristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen. Detailinformationen   zu dieser Veränderung sind der Konzern-Kapitalflussrechnung und den aus-  ­gewählten Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung im Konzern-  Zwischenabschluss zu entnehmen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forde- rungen sind um 0,5 Mrd. € gesunken. Wesentliche Rückgänge waren in der Konzernzentrale & Shared Services zu verzeichnen. Die übrigen kurzfristigen Vermögenswerte sanken um 0,2 Mrd. €. Während sich die Ertragsteuerforderungen nur unwesentlich veränderten, stiegen die übrigen sonstigen Vermögenswerte um 0,2 Mrd. €. Dieser Anstieg ist haupt- sächlich auf die unterjährig ausgewiesenen Umsatzsteuervorauszahlungen   des Konzerns zurückzuführen. Die Vorräte und die sonstigen finanziellen Ver- mögenswerte sanken um jeweils 0,2 Mrd. €. Der Rückgang der immateriellen Vermögenswerte um 2,3 Mrd. € ist im We- sentlichen auf Währungskurseffekte in Höhe von 1,3 Mrd. € zurückzuführen. Die Umgliederung USA erfolgte mit den Werten zum 20. März 2011, daher wirkten sich die Währungskurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro noch negativ auf diese Veränderung aus. Abschreibungen in Höhe von 1,5 Mrd. € trugen ebenfalls zum Rückgang bei. Investitionen wurden in Höhe von 0,8 Mrd. € getätigt. Der Rückgang der Sachanlagen von 1,5 Mrd. € ist durch Währungskurseffekte in Höhe von 0,4 Mrd. € beeinflusst. Daneben trugen Zugänge von 2,4 Mrd. € sowie Abschreibungen von 3,4 Mrd. € wesentlich zu dieser Entwicklung bei. Die Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen verringerten sich um 0,6 Mrd. €. Neben negativen Wechselkurseffekten in Höhe von 0,3 Mrd. € wirkten sich Dividendenausschüttungen in Höhe von 0,3 Mrd. € ebenfalls verringernd aus. Die übrigen langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 0,2 Mrd. € aufgrund von Marktwertveränderungen bei Zinswährungsswaps. Die kurzfristigen und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Jahresende um 0,1 Mrd. € erhöht. Weitere Erläuterungen hierzu sind der untenstehenden Tabelle und den zugehörigen Erläuterungen   zu entnehmen. Die kurzfristigen Rückstellungen reduzierten sich im Vergleich zum Jahresen- de um 0,3 Mrd. €, vor allem bedingt durch die Auszahlung variabler Gehaltsbe- standteile. Der Anstieg der übrigen langfristigen Schulden um 0,2 Mrd. € resultierte unter anderem aus der Einbuchung von Steuerlatenzen auf Pensionsverpflich- tungen. Das Eigenkapital hat sich um 3,7 Mrd. € auf 39,3 Mrd. € reduziert. Zum einen wirkten sich die Dividendenausschüttungen in Höhe von 3,4 Mrd. € (inkl. Min- derheiten) negativ auf das Eigenkapital aus, zum anderen trug die Entwicklung bei der Währungsumrechung ausländischer Geschäftsbetriebe mit 1,4 Mrd. € zu diesem Rückgang bei. Dagegen wirkten sich die versicherungsmathema- tischen Gewinne und Verluste aus Pensionsverpflichtungen (0,3 Mrd. €) und der Überschuss (1,0 Mrd. €) erhöhend aus.