Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. Juni 2011

36 Tschechische Republik. Dank positiver Wechselkurseffekte der Tschechi­ schen Krone gegenüber dem Euro erzielten wir in der Tschechischen Republik mit 275 Mio. € ein stabiles bereinigtes EBITDA gegenüber der Vorjahresperiode.  Operativ betrachtet sank das bereinigte EBITDA insbesondere aufgrund der negativen Auswirkungen der Umsatzrückgänge. Geringere Ausgaben bei den Kundenakquisitionskosten sowie deutliche Einsparungen bei den Gemeinkos­ ten milderten die negativen Effekte aus dem Umsatzrückgang ab. Kroatien. In Kroatien reduzierte sich im ersten Halbjahr 2011 das bereinigte EBITDA um 4,6 % auf 226 Mio. €. Der Treiber dieses Rückgangs war das Mobil- funk-Geschäft. Die negativen Effekte aus den geringeren Mobilfunk-Umsätzen konnten nur zum Teil durch Einsparungen bei den Gemeinkosten ausgeglichen werden. Ferner führten höhere Ausgaben für Kundenbindung zu einer weiteren  Absenkung des bereinigten EBITDA. Im Unterschied dazu erzielte das Festnetz-  Geschäft ein im Halbjahresvergleich höheres bereinigtes EBITDA u. a. infolge von Effizienzsteigerung im Rahmen des Programms „Save for Service“. Niederlande. Im ersten Halbjahr 2011 sank das bereinigte EBITDA in den Niederlanden um 12,9 % auf 210 Mio. €. Dies war zum einen die Folge der im Periodenvergleich gesunkenen Umsätze. Zum anderen erhöhten sich die Ausgaben beim Marktangang wegen der größeren Smartphone-Penetration im niederländischen Mobilfunk-Markt. Diesen negativen Effekten aus dem EBITDA-Rückgang wirkten Einsparungen bei den Gemeinkosten entgegen. Slowakei. Das bereinigte EBITDA sank in der Slowakei im ersten Halbjahr 2011 gegenüber der Vergleichsperiode um 8,0 % auf 195 Mio. € infolge der rückläu- figen Umsatzentwicklung gegenüber der Vorjahresperiode. Effizienzsteigernde Maßnahmen auch im Rahmen des „Save for Service“-Programms konnten nur zum Teil die negativen Effekte aus dem Umsatzrückgang auffangen. Österreich. In Österreich erzielten wir im ersten Halbjahr 2011 aufgrund der ne- gativen Umsatzentwicklung ein niedrigeres bereinigtes EBITDA. Es reduzierte sich im Jahresvergleich um 11,1 % auf 128 Mio. €. Aufgrund der Tatsache, dass das erste Halbjahr 2010 durch Einmaleffekte positiv beeinflusst war, zeigte sich im Vergleich zum laufenden Jahr ein Rückgang im bereinigten EBITDA. Gerin- gere Kundenakquisitionskosten und Kundenbindungskosten sowie deutliche Einsparungen bei den Gemeinkosten leisteten im Halbjahresvergleich einen positiven Ergebnisbeitrag und konnten zum Teil die negativen Effekte aus dem EBITDA-Rückgang kompensieren. EBIT. In unserem operativen Segment Europa reduzierte sich das EBIT im ersten Halbjahr 2011 gegenüber dem Vorjahresquartal auf 830 Mio. €. Das entspricht einem leichten Rückgang um 1,3 %, der hauptsächlich durch den Rückgang des EBITDA verursacht worden ist. Ferner führten niedrigere Abschreibungen auf Segmentebene insbesondere bei Griechenland und Rumänien zu einer Verbesserung des EBIT. Die positiven Effekte aus der geringeren Abschreibung konnten die negativen Effekte aus dem bereinigten EBITDA-Rückgang nicht vollständig kompensieren. Cash Capex. Im ersten Halbjahr 2011 wiesen wir im operativen Segment Europa einen Cash Capex von insgesamt 868 Mio. € aus. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode um 15,1 %, dessen größter Anteil auf die Entkonsolidierung der T-Mobile UK zurückzuführen ist. Darüber hinaus führten die schwierige Marktlage sowie die zu tragenden Belastungen wie z. B. die Sondersteuer in Ungarn zu einem zurückhaltenden Investitionsverhalten der meisten Länder. Nur in den Niederlanden und in der Tschechischen Repu- blik erhöhten sich unsere Ausgaben für Investitionen infolge des Ausbaus der Netze. Mitarbeiter. Im ersten Halbjahr 2011 beschäftigten wir im operativen Segment Europa durchschnittlich 61 438 Mitarbeiter. Gegenüber der Vorjahresperiode redu- zierte sich der Mitarbeiterbestand um 8,6 %. Den größten Anteil dazu trug die Entkonsolidierung der T-Mobile UK bei. Auch führten Abbauprogramme infolge von Effizienzsteigerungsmaßnahmen in den meisten Ländern zu einem gerin- geren durchschnittlichen Mitarbeiterbestand. Dem standen leicht gestiegene Mitarbeiterzahlen u. a. durch Zugänge im ICT-Geschäft gegenüber.