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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. Juni 2011

47Konzern-Zwischenlagebericht   Prognosen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung.1 1 Die Prognosen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung enthalten vorausschauende Aussagen über künftige Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen. Wörter wie „antizipieren“, „annehmen“, „glauben“, „einschätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „können/könnten“, „planen“, „anstreben“, „sollten“, „werden“, „wollen“ und ähnliche Begriffe kennzeichnen vorausschauende Aussagen. Diese vorausschauenden Aussagen enthalten Aussagen zur erwarteten Entwicklung wesentlicher Finanzkennzahlen bis 2012. Sol- che Aussagen sind Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Beispiele hierfür sind ein konjunktureller Abschwung in Europa oder Nordamerika, Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, der Ausgang von Streitigkeiten, an denen die Deutsche Telekom beteiligt ist, sowie wettbewerbs- und ordnungspolitische Entwicklungen. Einige Unsicherheitsfaktoren oder an- dere Unwägbarkeiten, die die Fähigkeit, die Ziele zu erreichen, beeinflussen können, werden im Kapitel „Risiko- und Chancenmanagement“ im zusammengefassten Lagebericht und im „Haftungsausschluss“ am Ende des Geschäftsberichts sowie im Kapitel „Risiko- und Chancensituation“ des vorliegenden Konzern-Zwischenlageberichts beschrieben. Sollten diese oder andere Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir garantieren nicht, dass sich unsere vorausschauenden Aussagen als richtig erweisen. Die hier enthaltenen vorausschauenden Aussagen basieren auf der aktuellen Konzernstruktur, wobei unter Umständen noch zu beschließende Akquisitionen, Ver- äußerungen, Unternehmenszusammenschlüsse oder Joint Ventures unberücksichtigt bleiben. Diese Aussagen werden im Hinblick auf die Gegebenheiten am Tag der Veröffentlichung dieses Dokuments getroffen. Wir haben – unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen – weder die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschau- ende Aussagen laufend zu aktualisieren. 2 Die Realisierung dieser Strategie steht unter dem Vorbehalt, dass für das jeweilige Geschäftsjahr ein entsprechender Bilanzgewinn im handelsrechtlichen Einzelabschluss der Deutschen Telekom AG ausgewiesen werden kann und die für den Aktienrückkauf erforderliche Fähigkeit zur Rücklagenbildung besteht und der gesetzliche Rahmen für einen Aktienrückkauf ein- gehalten wird. Voraussetzung ist darüber hinaus, dass die zuständigen Organe unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Situation der Gesellschaft entsprechende Beschlüsse fassen. Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Ein- schätzung unseres Managements. Die Erwartungen für den Geschäftsverlauf orientieren sich an den Chancen und Risiken, welche sich im weiteren Jahres- verlauf aus den jeweiligen Marktbedingungen und Wettbewerbssituationen ergeben. Im Hinblick auf bestehende Chancen und Risiken verweisen wir auch auf die im Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2010 und in diesem Konzern- Zwischenbericht gemachten Angaben. Darüber hinaus wurde im Kapitel „Wirt- schaftliches Umfeld“ in diesem Konzern-Zwischenlagebericht auf Ergänzungen und neue Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen Situation eingegangen. Konzernerwartungen. Wir streben ein organisches Umsatzwachstum bei einem breiteren Umsatzmix an. So sollen in den nächsten Jahren die Umsätze der neuen Wachstums- bereiche stark wachsen; diese Bereiche sind „Mobile Internet“, „Vernetztes Zuhause“, „Internetangebot“, „T-Systems (externer Umsatz)“ und „Intelligente Netzlösungen“. Um diese Ziele zu erreichen, werden wir weiter in Technologien der nächsten Generation investieren. So wollen wir 2011 und 2012 – neben dem Ausbau des schnellen Breitbandnetzes in Deutschland – leistungsfähige Mobilfunk-Frequenzen in anderen Ländern in Europa erwerben. Daneben ha- ben wir uns ehrgeizige Ziele gesetzt, die sich positiv auf die Rentabilität auswir- ken sollen: Bis zum Jahr 2012 sollen – ausgehend vom Jahr 2009 – im Rahmen der zweiten Phase des „Save for Service“-Programms weitere 4,2 Mrd. € an Kosten eingespart werden. Die Kapitalrendite (ROCE) des Gesamtkonzerns soll – ebenfalls bis 2012 – um rund 150 Basispunkte gesteigert werden. An der bislang kommunizierten Konzernerwartung halten wir grundsätzlich unverändert fest. Als Folge des angestrebten Verkaufs der T-Mobile USA an AT&T wird dessen Ergebnis nach Steuern zusammengefasst in der Position „Aufgegebener Geschäftsbereich“ in der Konzern-Gewinn- und Verlustrech- nung ausgewiesen. Für den Free Cashflow und das Investitionsvolumen ergibt sich kein veränderter Ausweis. Diese Änderungen haben Auswirkungen auf die im Geschäftsbericht 2010 erläuterten Erwartungswerte, da nun das bereinigte EBITDA der T-Mobile USA nicht mehr im bereinigten EBITDA des Konzerns enthalten ist. Bereinigt um den Effekt aus dem veränderten Ausweis der T-Mobile USA erwarten wir für 2011 ein bereinigtes EBITDA von rund 14,9 Mrd. €. Wir erwarten ebenso für 2011 bei unverändertem Ausweis einen gegenüber dem Niveau von 2010 stabilen bis leicht steigenden Free Cashflow von rund 6,5 Mrd. € (ohne die Auswirkung der PTC-Transaktion in Höhe von 0,4 Mrd. €, die im Januar 2011 abgeschlossen wurde) und ein Investitionsvolumen von rund 9 Mrd. € (vor etwaigen Investiti- onen in Spektrum). Für 2012 erwarten wir ein nachhaltig starkes bereinigtes EBITDA und einen nachhaltig starken Free Cashflow. Trotz hoher Investitionen in unsere Zukunftsfähigkeit wollen wir auch in den Jahren 2011 und 2012 – vorbehaltlich der Erzielung eines entsprechenden Bilanzgewinns – unsere Aktionäre angemessen vergüten. So soll den An- teilseignern der Deutschen Telekom AG eine Mindestdividende in Höhe von 0,70 € je Aktie ausgeschüttet werden, die sich mit den bis 2012 angestrebten Aktienrückkäufen zu einer Gesamtausschüttung von jährlich 3,4 Mrd. € sum- miert.2 Durch die Aufteilung auf Dividende und Aktienrückkauf sollen sowohl der Bar-Zufluss unserer Aktionäre gesichert als auch unser Aktienkurs unter- stützt werden. Auch in Zukunft wollen wir durch angemessene Akquisitionen in Präsenz­ märkten internationale Größenvorteile und Synergien nutzen. Nicht geplant sind allerdings größere Akquisitionen und die Expansion in Emerging Markets. Die Lage an den internationalen Finanzmärkten stand in den vergangenen Monaten vor allem im Zeichen der internationalen Schuldenkrise. In deren Verlauf haben einige Länder Schwierigkeiten, ihre fälligen Schulden an den internationalen Kapitalmärkten zu refinanzieren. Im weiteren Verlauf des Jahres 2011 wird die Entwicklung der Finanzmärkte voraussichtlich maßgeblich von der Implementierung geeigneter Maßnahmen abhängig sein, um die Schulden- krise zu bewältigen.