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Bericht Datenschutz und Datensicherheit 2010

Die Deutsche Telekom wird die Gesetzentwürfe bewerten und das Gesetz­ gebungsverfahren begleiten, um die Regelung nach deren Verabschie­ dung durch den Gesetzgeber zügig umsetzen zu können. Speicherung und Sicherheit von Kundendaten. Die Deutsche Telekom speichert und verarbeitet die Daten von fast 60 Mil­ lionen Privatkunden in Festnetz und Mobilfunk. Der Konzern ist sich seiner Verantwortung im Umgang mit diesen hoch sensiblen Daten bewusst. Ihr Schutz steht für die Deutsche Telekom an oberster Stelle. Auch im Jahr 2010 hat das Unternehmen Schritte unternommen, um den Schutz dieser Daten weiter zu verbessern. Konzernweite Einwilligungsklausel zur Nutzung von Kundendaten. Wie zahlreiche andere Unternehmen informiert die Deutsche Telekom Kunden über neue oder verbesserte Produkte und Dienste. Hierfür nutzt sie unter strengen Voraussetzungen die vorliegenden Kundendaten: Eine Ansprache darf nur erfolgen, wenn der Kunde seine Einwilligung zur Nutzung seiner Daten für Werbungs­ und Marktforschungszwecke erteilt hat. Die Einwilligung wird in Form der so genannten konzernweiten Einwil­ ligungsklausel (KEK) eingeholt. Dabei kann der Kunde sich entschei­ den, ob und in welcher Form er Werbung der Deutschen Telekom erhalten möchte. Das geschieht schriftlich im Rahmen eines Auftragsformulars, telefonisch oder online. Die Kunden der Deutschen Telekom können ihren Einwilligungsstatus im Kundenportal unter www.telekom.de jederzeit einsehen und ändern. Im Rahmen der Gründung der Telekom Deutsch­ land GmbH wurden alte Formen der Einwilligungsklausel in einem neuen System zusammengeführt und harmonisiert. Die Deutsche Telekom hat die Zusammenführung und Harmonisierung der Aufsichtsbehörde vor­ gestellt, beides wurde von dieser zustimmend zur Kenntnis genommen. Gespeicherte Daten bei der Deutschen Telekom. Die Deutsche Telekom speichert Kundendaten (Bestandsdaten) und Daten, die beim Telefonieren anfallen, die so genannten Verkehrsdaten. Die Verkehrsdaten sind technisch notwendig zur Herstellung und zum Aufrechterhalten der jeweiligen Verbindung. Danach werden sie zum Zweck der Abrechnung mit dem Kunden oder mit anderen Dienste­ anbietern verwendet. Folgende Verkehrsdaten werden hierfür bei Telefonanschlüssen (Festnetz, Mobilfunk und Internet) gespeichert und verwendet, soweit relevant: – Rufnummer oder Kennnummer des anrufenden und des angerufenen Anschlusses – in Anspruch genommene Dienstleistung – Beginn und Ende der Verbindung – bei Mobiltelefonie zusätzlich Standortkennung, Mobilfunk­Karten­ nummer und Mobilfunk­Gerätenummer – bei Internetnutzung der lokale Einwahlknoten – Abrechnungsdaten: – Beginn und Ende der einzelnen Verbindung – Verbindungsart – Volumen der übertragenen Daten – in Anspruch genommene kostenpflichtige Dienste – Informationen über etwaige Guthabenaufladung – Daten über ankommende Verbindungsversuche und Benachrichtigun­ gen werden nur im Rahmen eines entsprechenden Diensteangebotes (z.B. Mobilbox­ und Kurzmitteilungsanwendungen) verwendet – Nachrichteninhalte selbst werden nur dann gespeichert, wenn der Kunde dies beauftragt (z.B. Mobilbox­ und Kurzmitteilungsan­ wendungen) oder entsprechende Dienste eine Zwischenspeicherung erfordern, z.B. bei Kurzmitteilungen (SMS) oder Multimedia­ Messages (MMS) Die Verkehrsdaten fallen bei jeder Verbindung an, da sie zur Herstellung bzw. Aufrechterhaltung der Verbindung erforderlich sind. Im Abrechnungs­ prozess werden die Verkehrsdaten aussortiert, die nicht abrechnungsrele­ vant sind. Diese werden gelöscht. Das betrifft insbesondere Verkehrsdaten, die im Rahmen einer Flatrate anfallen. Im Einzelverbindungsnachweis werden diese Daten nicht ausgewiesen. Abrechnungsdaten werden bis zu 80 Tage nach Rechnungsversand gespeichert oder nach Kundenwunsch sofort nach Rechnungsversand gelöscht. IP­Adressen speichert die Deutsche Telekom zur Bekämpfung von Spam und schadhaftem Code (Viren, Würmer etc.) sieben Tage lang. Generell verfolgt die Deutsche Tele­ kom den Grundsatz der Datensparsamkeit: Es werden nur so viele Daten gespeichert, wie nötig sind. Um diese Daten zu schützen, entwickelt das Unternehmen seine Systeme und Prozesse kontinuierlich weiter. 18