Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Bericht Datenschutz und Datensicherheit 2010

Da bei diesen neuen Anwendungen ein erhebliches Maß an persönlichen Daten ausgetauscht wird, ist die Gewährleistung eines hohen Datenschutz­ und Datensicherheitsniveaus von besonderer Bedeutung. Die Bereiche Datenschutz und IT­Sicherheit haben das Sicherheits­ und Datenschutz­ niveau der beteiligten Unternehmen überprüft. Im Rahmen der Über­ prüfung wurde festgestellt, dass in bestimmten Vertragskonstellationen Verantwortlichkeiten nicht eindeutig genug beschrieben waren. Dies wurde bereinigt, indem ein Mustervertragsentwurf für die Auftragsdaten­ verarbeitung interner und externer Partner erstellt wurde. Zudem wurden technisch alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um hier einen größt­ möglichen Schutz zu gewährleisten. Für die Übermittlung der Daten von den Zählereinheiten (Smart Meters) zu den Energieversorgungsunter­ nehmen wurde in einem Datenschutzkonzept dokumentiert, wer welche Daten auslesen kann und wie diese verarbeitet werden. Der Schutz von Kundendaten und die datenschutzkonforme Verarbeitung wurden im Rahmen der Freigabe des Datenschutzkonzeptes durch die Bereiche Datenschutz und IT­Sicherheit bestätigt. Smart Energy – Über Smart Meters zu Smart Grids. Intelligente Stromnetze (Smart Grids ) sind in der Lage, auf Basis von gemessenem Lastverhalten die Erzeugung von Energie zu regeln. So können bei Bedarf zusätzliche dezentrale Energieproduzenten wie etwa Kraft­Wärme­Kopplungsanlagen, Solar­ oder Windkraftanlagen zu­ beziehungsweise abgeschaltet werden. Die konventionellen Grundlast­ Versorger (z.B. Kohlekraftwerke) können so sparsamer eingesetzt und somit CO2 eingespart werden. Diese intelligenten Stromnetze erfordern eine Vernetzung elektrischer Geräte einzelner Haushalte mit dem jeweili­ gen Stromversorger und den Austausch zwischen beiden Systemen. Dadurch werden Nutzungsspitzen ermittelt und Regeln entwickelt, wann Energie für Geräte effizient bereitgestellt wird. Insgesamt wird hierbei deut­ lich, dass eine gesicherte und datenschutzkonforme Datenverarbeitung und ­übertragung von besonderer Bedeutung ist. Eine Manipulation der Regelkreisläufe zwischen Erfassung des Energieverbrauchs und Steue­ rung der Energieproduktion hätte weitreichende Auswirkungen. Ebenso muss dem Kunden weitgehend die Steuerungsmöglichkeit über die ihn betreffenden Informationen erhalten bleiben. Beide Ansätze waren bei den althergebrachten Modellen der Stromversorgung nicht zentraler Bestand­ teil der Lösung. Die Deutsche Telekom bringt deshalb ihr gesamtes Know­ how in der Absicherung und Gestaltung derartiger Infrastrukturen mit ein und gestaltet damit wesentliche Elemente für eine zukunftssichere Ener­ gieversorgung. Technologien wie Smart Metering (intelligente, da vernetzte Zähler­ einheiten für Strom, Gas, Wasser oder Wärme) bilden die Basis der Vernetzung. Auf dem Weg dorthin sind Energielieferanten bereits seit Jahresbeginn 2010 verpflichtet, den Endverbrauchern auf Wunsch eine monatliche, viertel­ oder halbjährliche Abrechnung zukommen zu lassen. Dazu schreibt der Gesetzgeber seit 2010 die Installation von so genannten Smart Metern in Neubauten und bei Sanierungen vor. Die Deutsche Telekom bietet mit Smart Metering & Home Manage­ ment (siehe auch http://www.telekom.de/smartmetering) eine modular aufgebaute Datenkommunikationslösung an. Diese richtet sich an Woh­ nungswirtschaft, Messstellenbetreiber, Energieversorger, Vertriebsgesell­ schaften und Verteilnetzbetreiber. Smart Metering. Smart Metering bietet die Möglichkeit, den Verbrauch von Strom, Wasser, Wärme und Gas in einem vorgegeben Zeitintervall zu erfassen und zu verarbeiten. Der Verbraucher erhält eine Übersicht über den Verbrauch und kann damit sein Energieverhalten anpassen, schnell, zeitnah und energiebewusst handeln und somit wertvolle Ressourcen einsparen. In Zukunft wird es darüber hinaus entsprechende Tarifmodelle geben. Den Energieverbrauch messen und das Nutzungsverhalten ernergie­ bewusst anpassen – Smart Metering macht’s möglich. 26