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Bericht Datenschutz und Datensicherheit 2010

Richten Sie eine Verschlüsselung ein. Eine weitere Schutzmaßnahme ist die Verschlüsselung Ihres WLAN. Diese geschieht bei den meisten WLAN­Systemen über WPA2­PSK – PSK (Pre­Shared Key) übersetzt: vorher vereinbarter Schlüssel. Dabei wird beim Verbindungsaufbau ein „Schlüssel“ (Passwort) gebraucht, um ins Netz zu kommen. Wichtig ist, dass Sie hier einen sicheren Kennwortschutz wählen. Mehr Informationen zur Erstellung von Passwörtern finden Sie unter dem Punkt „Gestaltung eines sicheren Passworts“. Richten Sie einen Filter gegen Datendiebe ein. Um die Sicherheit der eigenen Daten zu erhöhen, können Sie einen MAC­ Adressen­Filter einrichten. Die MAC­Adresse ist eine Nummer, mit der sich jede Netzwerkkarte und damit jeder internetfähige Computer identifizieren lässt. Wenn Sie nur die von Ihnen benötigten MAC­Adressen zulassen, haben fremde Computer keine Chance. Wie finde ich die MAC­Adresse? Beispiel Windows: Gehen Sie im Startmenü in den Bereich „Systemsteue­ rung“. Dort klicken Sie auf das Symbol „System“ und wählen im Bereich „Hardware“ den Geräte­Manager. Dort finden Sie den Punkt „Netzwerk­ adapter“. Normalerweise finden sich dort zwei Einträge – einer trägt im Namen meist den Zusatz „Wireless“. Nach einem Doppelklick auf diesen Eintrag finden Sie verschiedene Menüs vor: Dort steht im Bereich „Erweitert“ die MAC­Adresse. WLAN­Sicherheit. Immer mehr Menschen benutzen zu Hause oder im öffentlichen Raum drahtlose Funknetzwerke (Wireless Local Area Networks, kurz WLAN), um ins Internet zu kommen. Sie sind praktisch, da von jedem beliebigen Ort der Zugang ins Internet möglich ist. Sie bergen aber auch Sicherheitsrisiken. Generell kann man sagen, dass jede drahtlose Verbindung weniger Sicherheit bietet als eine Netzwerkverbindung per Kabel. Bei der drahtlosen Verbindung werden die Daten per Funk an den Empfänger übermittelt und können abgefangen werden. Laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 12. Mai 2010 (I ZR 121/08) ist jeder private WLAN­Betreiber dazu verpflichtet, sein Netz mit einem Passwort zu schützen. Verschafft sich ein Dritter unerlaubt Zugang zu Ihrem ungesicherten WLAN und führt illegale Handlungen durch, kön­ nen Sie als Inhaber von einem dadurch Geschädigten zur Unterlassung und zur Erstattung der damit verbundenen Rechtsverfolgungskosten gezwungen werden. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihren WLAN­Router verschlüsseln, damit Ihre privaten E­Mails, Benutzernamen und Kennwörter nicht in die falschen Hände gelangen. Übrigens: Die aktuellen WLAN­Router der Deutschen Telekom sind alle mit einem individuellen Netzwerkschlüssel versehen, und die WPA2­PSK­Verschlüsselung ist bei Lieferung bereits aktiviert. Die wichtigen Informationen zur Konfiguration finden Sie in der Betriebsan­ leitung des Routers. In Ihrem Haushalt können Sie sich vor Datendieben schützen, indem Sie folgende Punkte beachten: Sichern Sie Ihren WLAN-Router. Dies ist die wichtigste Vorsichtsmaßnahme, da der WLAN­Router die Verbindung zwischen Ihrem Computer und Ihrem Internetanschluss herstellt. Bevor Sie Ihr WLAN in Betrieb nehmen, sollten Sie einige Grund­ einstellungen ändern: Zunächst sollten Sie die SSID, die den Netzwerk­ namen bezeichnet, manuell ändern und ihr einen persönlichen Namen geben. Wählen Sie dabei lieber einen Fantasienamen, der keine Rück­ schlüsse auf Sie persönlich oder Ihren Internetanbieter zulässt. Um die Sicherheit zu erhöhen, sollte die Ausstrahlung der SSID verhindert werden, damit der Name Ihres Routers im Netzwerk nicht gefunden werden kann. Da Sie den Namen Ihres Routers kennen, werden Sie ihn selbstverständlich finden. Surfen im Netz, immer und überall. Ein verschlüsselter WLAN­Router ist ein erster Schritt, dabei auch sicher zu sein. 48