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Bericht Datenschutz und Datensicherheit 2010

Schalten Sie Ihr WLAN ab. Wenn Sie Ihr WLAN nicht nutzen, sollten Sie es abschalten. Auf diese Art und Weise schützen Sie sich nicht nur vor Datendieben, sondern sparen auch Strom. Sicherheitsinformation des BSI. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt zudem, sämtliche Einstellungen an einem WLAN­Router bei der Einrich­ tung Ihres WLAN über ein Kabel und nicht drahtlos durchzuführen. Besonders wenn Sie die öffentlich zugänglichen HotSpots nutzen, sollten Sie die hier folgenden Tipps berücksichtigen, um Ihre Daten bestmöglich zu schützen: Deaktivieren Sie Ihre Netzwerkfreigabe. Wenn Sie HotSpots nutzen, sollte die Datei­ und Verzeichnisfreigabe auf Ihrem Laptop oder dem mobilen Endgerät deaktiviert sein. In der Regel können Sie diese Freigabe in den Netzwerkeinstellungen Ihres Betriebs­ systems deaktivieren. Sie sollten nie mit einem Benutzerkonto angemeldet sein, das Administratorenrechte besitzt. Aktivieren Sie Ihre Firewall. Bevor Sie sich in ein fremdes WLAN einwählen, aktivieren Sie Ihre Firewall. Die Firewall überwacht den Datenverkehr von und zu Ihrem Rechner und hilft so dabei, Angriffe von Schadsoftware zu unterbinden. Stellen Sie keine automatische Verbindung her. Stellen Sie keine Verbindung mit dem HotSpot her, wenn Sie nicht wissen, wer für das Betreiben des Zugangs verantwortlich ist. Sie sollten auch keine automatische Verbindung mit Drahtlosnetzwerken zulassen, sondern immer manuell auswählen, mit welchem Netz Sie sich verbinden möchten. Achtung bei falschen HotSpots. Um an vertrauliche Daten zu gelangen, richten Kriminelle eigene draht­ lose Netzwerke ein, die der Startseite des tatsächlichen HotSpots, bei­ spielsweise von T­Mobile, sehr ähnlich sind. Bei der Verbindung mit dem falschen HotSpot werden Sie aufgefordert, Informationen, wie zum Beispiel Ihre Kreditkartennummer, anzugeben, angeblich um ein neues HotSpot­Konto zu eröffnen. Diese Manipulationstechnik ist angelehnt an die Phishing­ und Pharming­Technik, die in dem Kapitel „Sicheres Online­ Banking und Schutz vor Phishing­Angriffen“ erläutert wird. Über die richtige Installation und Einrichtung eines sicheren WLAN­Zugangs können Sie sich auf http://hilfe.telekom.de informieren. Sicheres Online­Banking und Schutz vor Phishing­Angriffen. Immer mehr Menschen wickeln ihre Bankgeschäfte über das Internet ab. Diese Bankfiliale ist zu jeder Tages­ und Nachtzeit erreichbar und kann bequem von zu Hause aus bedient werden. So bequem das Online­Banking von zu Hause auch ist, es birgt Risiken, da mit sensiblen Daten gearbeitet wird. Daten wie PINs und TANs, die den Zugriff auf das Konto ermöglichen, fallen bei Unachtsamkeit immer wieder Betrügern in die Hände. Dies passiert sehr häufig durch Phishing­Angriffe, die auch nach Einschätzung des Bundeskriminalamts ein hohes Gefähr­ dungs­ und Schadenspotenzial besitzen. Phishing ist eine Wortzusammen­ setzung aus den Begriffen „Password“ und „Fishing“ und bezeichnet das Abgreifen von Passwörtern sowie PINs und TANs. Durch gefälschte E­Mails und Internetseiten, mit denen der Kunde aufgefordert wird, seine Kontodaten inklusive Passwörtern anzugeben, gelangen Kriminelle an die sensiblen Daten. Meist leitet ein Link die Benutzer auf die gefälschten Webseiten von Banken und anderen Unternehmen, die dem Original sehr ähnlich sehen. Damit Sie sich vor diesen Angriffen schützen können, achten Sie auf die folgenden Punkte: Achtung bei Phishing-E-Mails! – In den meisten Fällen hat das Anschreiben der gefälschten E­Mail eine allgemeine, unpersönliche Anrede, zum Beispiel „Lieber Kunde der XY Bank“ – Bei einer Phishing­E­Mail wird zu einer zügigen und notwendigen Hand­ lung aufgefordert, wobei auch Drohungen verwendet werden („Wenn Sie nicht sofort Ihre Daten aktualisieren, gehen diese verloren …“) – Achten Sie immer auf die komplette Absenderadresse der E­Mail. Wenn die Adresse nicht eindeutig Ihrer Bank zuzuordnen ist, fragen Sie lieber noch einmal direkt nach und sichern sich ab – Ihre Bank wird Sie nie auffordern, vertrauliche Daten wie etwa PIN und TAN in einem Formular innerhalb einer E­Mail anzugeben. Auch telefonisch wird Ihre Bank Sie nie nach sensiblen Daten fragen. Wenn Sie sich unsicher sind, rufen Sie direkt unter der Ihnen bekannten Nummer Ihre Bank an und rückversichern Sie sich – Phishing­E­Mails sind in manchen Fällen in schlechtem Deutsch verfasst. Umlaute wie ä, ö, ü fehlen mitunter. Das liegt daran, dass diese Nach­ richten von Computerprogrammen aus anderen Sprachen schnell und einfach übersetzt werden – Am sichersten ist es, nie über einen E­Mail­Link auf eine Webseite zu gehen. Rufen Sie die Seite immer direkt aus Ihrem Browser heraus auf. Achten Sie darauf, dass die Adresse der Seite korrekt geschrieben ist. 49Ratgeber zum sicheren Umgang mit Daten