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Bericht Datenschutz und Datensicherheit 2010

Das Sicherheitsbarometer. Ein hilfreiches Werkzeug für den sicheren Umgang mit dem Internet ist das Sicherheitsbarometer, das vor neuartigen und wiederkehrenden Risiken warnt. Das Sicherheitsbarometer sowie aktuelle Informationen rund um das Thema Online­Sicherheit finden Sie auch unter www.t­online.de/sicherheit auf den Serviceseiten der Deutschen Telekom. Die aktuelle Gefahrenlage zeigt das Barometer in vier Stufen an: Die Stufe Grün wird als „Normales Risiko“ bezeichnet und informiert darüber, wie sich Nutzer schützen sollten, damit der Grund­ schutz möglichst hoch ist. Die Stufe Gelb wird als „Erhöhtes Risiko“ bezeichnet und hat die Aufgabe, die Nutzer vor akuten Bedrohungen zu warnen, deren Verbreitung oder Schadensausmaß allerdings begrenzt sind. Beispiele sind Phishing­ oder Pharming­Angriffe mit begrenztem Ausmaß. Die Stufe Orange wird als „Hohes Risiko“ bezeichnet und soll die Nutzer vor akuten Bedrohungen warnen, deren Verbreitung oder Schadensausmaß signifikant sind. Die Stufe Rot wird als „Internet-Alarm“ bezeichnet und soll die Nutzer vor aktuellen Bedrohungen warnen, die die Verfügbarkeit oder Integrität von PCs und Netzwerken in großem Ausmaß gefährden. In Zeiten normaler Risikolage, das heißt, wenn keine akuten Warnungen vorliegen, informiert das Barometer über die Basis­Sicherheitsmaßnahmen und sensibilisiert für aktuelle sicherheitsrelevante Themen oder Bedrohun­ gen. Die Zielgruppe des Barometers sind Privatanwender und kleine Unternehmen, die eine gängige Anbindung an das Internet über DSL, ISDN oder Modem nutzen. Verhalten im sozialen Netzwerk. Durch das Web 2.0 haben die sozialen Netzwerke Einzug in unseren Alltag gehalten. Jeder ist heutzutage in der Lage, Informationen in die Welt zu senden und zu empfangen, und so geben Mitglieder von sozialen Netzwerken wie Xing, Facebook, MySpace, StudiVZ etc. wie selbstverständlich private Daten preis. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Dennoch halten sich nicht alle an die geltenden Datenschutzbestimmungen, an die Regelung zum Recht am eigenen Bild oder an die Urheberrechte. Dies schafft Risiken für die Privatsphäre, derer sich viele Nutzer nicht bewusst sind. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich in sozialen Netzwerken an bestimmte Umgangs­ formen zu halten. Aufpassen bei Phishing-Webseiten. – Achten Sie immer auf das Sicherheitszertifikat, das durch das Sicher­ heitsschloss­Symbol in der unteren rechten Ecke Ihres Browsers angezeigt wird. Ist dieses nicht vorhanden, handelt es sich um eine nicht sichere Seite – Wenn es sich um eine sichere Verbindung handelt, wird das Kürzel „https://“ in der Adresszeile des Browsers angezeigt. Dieses Verschlüs­ selungsverfahren verhindert, dass die Daten in der Zeit, in der Sie daran arbeiten, gelesen oder manipuliert werden können. In den seltensten Fällen kann auch das gefälscht sein. Um sicherzugehen, geben Sie die Adresse Ihrer Bank immer selbständig in die Adresszeile Ihres Browsers ein und folgen Sie keinem Link – Auf der Login­Seite werden von Ihrer Bank nie die TAN­Codes abge­ fragt. Sollte das dennoch der Fall sein, setzen Sie sich bitte unverzüglich mit Ihrer Bank in Verbindung Generelle Vorsichtsmaßnahmen beim Online-Banking. – Bewahren Sie Ihre persönlichen Daten wie Passwörter, PINs und TANs immer an einem sicheren Ort auf und speichern Sie diese nie auf Ihrem PC ab, auch nicht in einem so genannten Passwort­Manager. Sind diese Daten auf dem PC gespeichert, könnten sie ausgelesen werden – Gestalten und verwahren Sie Ihr Passwort sicher (siehe „Gestaltung eines sicheren Passwortes“). Für das Online­Banking sollten Sie auf jeden Fall ein spezielles Passwort verwenden, das Sie nicht für andere Zwecke nutzen. Das Kennwort sollte regelmäßig geändert werden, um die Sicherheit zu erhöhen – Bankgeschäfte sollten nur vom eigenen privaten PC oder Mobilfunkge­ rät im privaten Umfeld durchgeführt werden. Achten Sie darauf, sich nach Beendigung der Sitzung abzumelden und den Zwischenspeicher (Cache) Ihres PCs zu leeren – Wichtig ist auch hier, dass Sie immer eine aktuelle Virenschutzsoftware benutzen und Sicherheits­Updates durchführen, um Sicherheitslücken zu schließen – Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen. Setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrer Bank in Verbindung, wenn Ihnen etwas verdäch­ tig vorkommt oder Unstimmigkeiten auftreten. Das rät auch der Bundes­ verband Deutscher Banken Wenn Ihnen etwas verdächtig oder ungewöhnlich erscheint, sperren Sie Ihren Zugang zum Online­Banking. Dies können Sie telefonisch bei Ihrer Bank in Auftrag geben oder direkt über eine entsprechende Funktion im Online­Banking­Fenster veranlassen. 50