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Bericht Datenschutz und Datensicherheit 2011

Geschäftsmodell vieler Telekommunikationsanbieter. Doch wel- chen Wettbewerbsvorteil erzielen Unternehmen, wenn sie ihren Kunden datenschutzfreundliche Funktionalitäten bereitstellen? Ein Beispiel ist ein Konzept für ein Identitätsmanagement, das über die reine Erfüllung rechtlicher Vorgaben hinausgeht und sich an den Datenschutzbedürfnissen der Nutzer orientiert. 2.7. Ausblick Datenschutz und Datensicherheit 2012. In den vergangenen Monaten und Jahren hat sich die Deutsche Telekom nicht nur im Datenschutz einen Namen aufgebaut. Auch im Bereich der Cybersicherheit sind die Experten des Unterneh- mens mittlerweile gerne gesehene Gäste auf nationalen und inter- nationalen Symposien und angesehene Partner von Wirtschaft, Politik und Behörden. Besonders der Gedanke, Sicherheit und Datenschutz von vornherein in die Entwicklung von Prozessen und Produkten zu integrieren (Privacy and Security by Design), hatte 2011 breites Gehör gefunden. Ebenso stießen die 2010 entwickelten und 2011 ausgebauten Frühwarnsysteme der Deutschen Telekom zur Erkennung von Angriffsmustern aus dem Netz auf große Aufmerksamkeit. Auf dem Gebiet der Frühwar- nung und Erkennung von Cyberangriffen wird auch im Jahr 2012 mit Neu- und technischen Weiterentwicklungen der Deutschen Telekom zu rechnen sein: Täglich tauchen weltweit 50.000 bis 60.000 neue Viren, Trojaner oder Würmer auf, die als Schadsoft- ware Endgeräte befallen. Diese hohe Anzahl erfordert künftig Sicherheitstechnologien und -systeme, die eine valide Erkennung in Echtzeit ermöglichen. Die Deutsche Telekom wird im Jahr 2012 ihre Frühwarnsysteme wie die „Honeypot-Systeme“ (siehe Seite 40) weiter ausbauen, um Angriffsmuster und neue Trends bei Cyberangriffen zu erkennen. Dabei setzt das Unternehmen darauf, seine Technik anderen Unternehmen und Organisationen zur Verfügung zu stellen und die jeweiligen Erkenntnisse zum Online-Schutz der Kunden zu- sammenzuführen. Dazu wird die Deutsche Telekom 2012 unter anderem ihre mobilen Honeypots aufstocken, mit der das Unternehmen als erster Telekommunikationsanbieter in Europa netzseitige Angriffe auf Smartphones analysieren konnte. Fehlende Informationen über potentielle Sicherheitslücken blei- ben auch 2012 eine der Hauptursachen für erfolgreiche Cyber- Angriffe auf Unternehmen und Kunden. Die Deutsche Telekom setzt heute bereits verstärkt auf Kooperationen mit öffentlichen wie privaten Organisationen, um aus Angriffen zu lernen. Diese Zusammenarbeit könnte sich künftig zu einer Veröffentlichung von Sicherheitsstandards entwickeln, die der Fachwelt und Online-Community vorgestellt werden. Mit diesem Ansatz möchte die Deutsche Telekom die kritische Auseinandersetzung mit der Netzgemeinde suchen und auch Kritiker und Experten einladen, gemeinsam bessere Sicherheitsstandards und Schutzkonzepte zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit anderen Providern und Geräteherstellern setzt die Deutsche Telekom 2012 auf gemeinsame Bestrebungen der Branche, nicht nur die Endgeräte, sondern die Informationen und Daten selbst in den Mittelpunkt von Schutzmaßnahmen zu stellen. Die Datensicherheit im Internet sollte in Zukunft auch in der Information selbst enthalten sein – vergleichbar dem heutigen digitalen Rechtemanagement von Arbeitsdokumenten. Die Deutsche Telekom führt dazu Gespräche mit unterschiedlichen Herstellern, um mit ihnen neue Lösungsansätze für die Produkte von morgen zu entwickeln. G Dank ausgeklügelter Frühwarnsysteme kann die Deutsche Telekom Angriffsmuster aus dem Netz erkennen. Auch in Zukunft arbeitet sie am Ausbau dieser Systeme.

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