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Bericht Datenschutz und Datensicherheit 2011

schritt einzelner Vertriebsgespräche gegenüber ihrem Teamleiter in einer Excel-Datei, um ihren Beitrag zum Umsatzziel der Abtei- lung nachzuweisen. Die Deutsche Telekom hat sich mit den Fachabteilungen und Mitbestimmungsgremien verständigt, die betrieblich erforderlichen Kennzahlen mittels eines EDV-Pro- gramms „KPI-Viewer“ berechtigten Nutzergruppen bereitzustel- len. Diese erhalten damit einen rollenbasierten Zugriff auf die Kennzahlen, so dass sie die nur für ihre Aufgaben relevanten Daten einsehen können. Eine Einsicht in personenbezogene Leis- tungskennzahlen ist nicht möglich. Diese Regelungen zum Füh- ren von Leistungsnachweisen in Call Centern hat die Deutsche Telekom in eine Gesamtbetriebsvereinbarung eingebracht, um unternehmensweit eine datenschutz- und rechtskonforme Hand- habung sicherzustellen. In der Übergangsphase gelten festge- legte Sicherheitsmaßnahmen und Verfahren, die sicherstellen, wer und wie die Kennzahlen elektronisch erfasst und eingesehen werden. Alle betroffenen Bereiche sind inzwischen aufgefordert, noch vorhandene papiergeführte Listen unverzüglich zu vernich- ten bzw. elektronisch vorliegende Versionen unwiederbringlich zu löschen. Die Einführung des Programms „KPI-Viewer“ soll 2012 abgeschlossen sein. UnerlaubterServer-ZugriffbeiImmobilienScout24. Beim Portalbetreiber ImmobilienScout24 haben sich Unbekannte unbefugt einen externen Zugriff auf einen der Unternehmensser- ver verschafft. Davon betroffen waren Adress- und Kontaktdaten, Kundennummern und Namen sowohl von gewerblichen als auch privaten Anbietern. Es handelte sich dabei um Daten, die in der Regel auf der Web-Seite von ImmobilienScout24 standardmäßig angezeigt werden und für die Kontaktinformationen der Anbieter im Zuge des Inserierens von Immobilien nötig sind. Darüber hi- naus waren auch Daten aus Kontaktformularen betroffen. Hierbei handelte es sich beispielsweise um Kataloganforderungen oder Infoanfragen. Es wurden keine Bank- oder Finanzdaten entwen- det. ImmobilienScout24, ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom, hat den unberechtigten Zugangsweg umgehend gesperrt und die Sicherheit der angegriffenen Server wiederhergestellt. An- bieter und Nutzer wurden informiert. Das Unternehmen hat Strafan- zeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft Berlin gestellt. TechnischeStörungimKundenportalvonT-Online. Im September 2011 hat die Deutsche Telekom Unregelmäßigkei- ten an Schnittstellen von IT-Systemen festgestellt, die den Betrieb des Kundenportals von T-Online im Internet sicherstellen. Ein Kunde hatte reklamiert, dass er im passwortgeschützten Bereich des Portals beim Einsehen seiner Bestellung Daten anderer Kunden angezeigt bekam. Vorsorglich wurden daraufhin die ent- sprechenden Funktionen des Kundencenters vorüberhegend deaktiviert. Als Ursache der Fehlfunktion konnte ein Datenfehler in einem Software-Release analysiert werden, der theoretisch bei 300 Kundendatensätzen zu einer fehlerhaften Datenanzeige hätte führen können. Die Störung wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Konzerndatenschutz innerhalb weniger Stunden beseitigt. Während der Wartungsarbeiten stand Kunden die telefonische Kundenbetreuung zur Verfügung. Nach bisheriger Kenntnis kam es vor Sperrung des Kundenportals bei zehn Kunden zu fehlerhaf- ten Darstellung der Kundendaten, ein Missbrauch von Rechungs- daten ist nicht bekannt. Die betroffenen Kunden erhielten von der Deutschen Telekom über den Vorgang eine schriftliche Benach- richtigung. FehlerhafteDokumentenzustellunganeineKanzlei. Von 14. April 2011 bis 10. Mai 2011 wurden in Folge eines Arbeitsfehlers sechs E-Mails mit Unterlagen von drei Kunden, die Zahlungsansprüche gegen die Telekom Deutschland GmbH gerichtlich geltend machen, an eine falsche E-Mail-Adresse ge- Die Wolke hat längst Einzug gehalten in eine zeitgemäße IT-Infrastruktur. Für Privat- und Geschäftskunden bietet Cloud Computing zahlreiche Vorteile.

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