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Bericht Datenschutz und Datensicherheit 2011

zertifiziert. T-Systems – als Betreiber der Rechenzentren – bietet bereits seit 2005 Cloud-Dienste für Großkunden an. Die Telekom- Tochter hält weltweit 90 hochsichere Rechenzentren. Besonders die Standorte in Deutschland unterliegen strengen rechtlichen Datenschutzbestimmungen sowie EU-Regularien. Dank hoher Sicherheitsstandards für die Rechenzentren wehrt T-Systems zudem Hacker-Angriffe sowie Viren und Trojaner ab. Ständige Pflege und automatische Updates halten die Sicherheitsvorkeh- rungen auf dem aktuellsten Stand. Auf Kundenwunsch kann der Dienstleister die Daten beim Trans- port durchs Netz zusätzlich verschlüsseln. Wichtig auch: die Verfügbarkeit der Cloud-Services. Würde ein Rechenzentrum auf- grund einer lokalen Katastrophe oder eines gezielten Angriffs aus- fallen, kann ein „Zwilling“ den Betrieb übernehmen. Bei diesem „TwinCore“ genannten Angebot für Geschäftskunden ist jedes Re- chenzentrum komplett gespiegelt. Aber auch in jedem einzelnen Rechenzentrum erhöht die Deutsche Telekom die Ausfallsicher- heit durch Redundanz, um sich gegen den Ausfall einzelner Sys- teme innerhalb des Rechenzentrums zu schützen. Die Deutsche Telekom hat sich als Anbieter von Cloud basierten Geschäftsmodellen intensiv an der politischen Diskussion um Sicherheit und Datenschutz in der Wolke beteiligt. Sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene waren unterschiedli- che Vertreter des Unternehmens in Arbeitsgruppen, etwa bei der Europäischen Kommission oder auch im Rahmen des IT-Gipfel- prozesses aktiv. Die Deutsche Telekom hat bei ihren Aktivitäten im verbandlichen und politischen Raum immer folgende Ziele definiert:  Steigerung der Transparenz gegenüber Nutzern/Anwender zu datenschutzrechtlichen und sicherheitsrelevanten Regularien  Hoher Investitionsbedarf in Sicherheit  Schaffung von Orientierungspunkten, wie etwa Datenschutz- und Sicherheits-Zertifizierungen oder Gütesiegel für Cloud basierte Lösungen SmartMetering/SmartGrids Immer mehr Stromkunden werden zu Stromproduzenten. Inzwischen entspricht die installierte Leistung dezentraler Photovoltaikanlagen der von 25 Kernkraftwerken – mit einem Unterschied: Sonne und Wolken steuern diese 25 Kernkraftwerke und bringen das Stromnetz aus dem Takt. Denn die Leistung schwankt erheblich. Digitale Zähler machen deutlich, was sich im Stromnetz gerade tut. Dies ist die Basis für ein intelligentes Strom- netz, das sich selbst steuert. Die übertragenen Verbrauchsdaten sind aber sensibel. Erstens lassen sie Rückschlüsse auf den Kun- den zu, zweitens besteht die Gefahr von Manipulationen des gesamten Stromnetzes. Daher ist hier die Gewährleistung eines hohen Datenschutz- und Datensicherheitsniveaus von besonderer Bedeutung. Die Deutsche Telekom hatte bereits in ihrer „Modellstadt“ T-City Friedrichshafen von 2007 bis 2012 den Einsatz von Smart Mete- ring getestet und daraufhin die Sicherheit des Systems weiter verbessert. So hat die Telekom etwa entschieden, abrechnungs- relevante Daten von Steuersignalen für das vernetzte Haus zu trennen. Dafür gibt es zwei Infrastrukturen: Eine besonders si- chere Kommunikationsbox, die alle Verbrauchsdaten aus dem Haus überträgt sowie eine Home-Management-Box, die Informa- tionen ins Haus bringt. Ebenso legt die Deutsche Telekom Wert auf gesicherte Rech- nungslegung: Das Unternehmen überträgt hierfür Monatswerte Smart Metering zeigt, was sich im Stromnetz gerade tut – Basis für ein intelligentes Stromnetz.

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