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Bericht Datenschutz und Datensicherheit 2011

 Eine neue Auflage des Datenschutzratgebers zum sicheren Surfen im Netz  Neugestaltung des Webauftritts zu Datenschutz und Datensicherheit mit Aufbau einer Ratgeberseite  Verteilung von Datenschutzratgebern in Telekom Shops deutschlandweit  Radiobeiträge zu Themen wie sicherer WLAN-Verschlüsselung oder zum sicheren Online-Shopping  Messeauftritt der Deutschen Telekom auf der CeBIT im März 2012 mit Fokus auf den Sicherheitsaspekten des Cloud-Computing  Darstellung der Frühwarnsysteme auf der CeBIT Kommunikationnachinnen. Datenschutz und Datensicherheit können nur dann gewährleistet werden, wenn sich die Mitarbeiter der Deutschen Telekom darü- ber nicht nur in vollem Umfang bewusst, sondern darüber hinaus auch auf ihre Verantwortung vorbereitet und geschult sind. Dann können sie in Standard- ebenso wie in schwierigen Situation stets sicher agieren. Das Unternehmen legt besonderen Wert darauf, seinen Mitarbeitern kontinuierlich das dafür notwendige Wissen zu vermitteln. Die Deutsche Telekom verfolgt dabei die Strategie, insbesondere Führungskräfte von Anfang an bei der Datenschutzkommunikation zu den Mitarbeitern einzubinden. Führungskräfte sollen gegenüber ihren Mitarbeitern als Vorbilder agieren. Zudem stellt ein modulares Baukastensystem sicher, dass Mitarbeiter je nach Thema und Arbeitsbereich individuell geschult werden. So wird gewährleistet, dass Datenschutz und - sicherheit bei allen Mitarbeitern der Deutschen Telekom nach- haltig auf Resonanz treffen. Im Jahr 2011 lag ein Schwerpunkt auf internationaler Ebene darauf, den Privacy Code of Conduct der Deutschen Telekom in ausländischen Konzerntöchtern weiter auszurollen, zu kommuni- zieren und die Mitarbeiter durch Schulungen mit den Leitlinien des Kodex vertraut zu machen. Ein zweiter Schwerpunkt, der in Deutschland und international durch Schulungen kommuniziert wurde, war das Privacy and Security Assessment, kurz PSA- Verfahren. Dieses Verfahren stellt sicher, dass Datenschutz und -sicherheit bei der Produkt- und Systementwicklung frühzeitig integriert sind (siehe Seite 41). Ein weiterer Aspekt der Kommunikation nach innen war es, Mitar- beiter im Bereich Kundendatenschutz im Vertrieb zu schulen. Dies ist aufgrund der hohen Sensibilität des Bereichs ein Projekt, das auf mehrere Jahre angelegt ist. Darüber hinaus wurden alle Beschäftigten konzernweit im Rahmen des zweijährigen Turnus auf das Daten- und Fernmeldegeheimnis verpflichtet und für den Informationsschutz sensibilisiert. Für die Kommunikation nach innen stehen diverse Schulungs- formate und -medien zur Verfügung. Sie reichen vom klassischen Seminar im Schulungsraum mit persönlicher Anwesenheit über Webinare, Selbstlernen durch Online-Formate oder Schulungsma- terial, über Gespräche mit dem Vorgesetzen, einem Experten oder Besuche des Datenschutzbeauftragten. Welches Format oder Medium gewählt wird, orientiert sich an der Priorität des Lernin- halts, dem Vorwissen des Einzelnen, aber auch den Interessen der Mitarbeiter. Zudem liegen die Materialien auch im Intranet vor. Im Mai 2011 wurden verschiedene Standorte der Deutschen Telekom in Deutschland von Vertretern des Konzerndaten- schutzes besucht. Neben Workshops für die Mitarbeiter und Führungskräfte der Standorte wurden Gespräche mit Vertretern des Konzerndatenschutzes sowie den Datenschutzkoordinato- ren angeboten, in denen es um die individuellen Besonderheiten der Standorte und der vom Personal wahrgenommenen Datenschutzkoordinatoren. Eine Stütze der dezentralen Datenschutzorganisation in Deutschland sind die so genannten Datenschutzkoordi- natoren: Mitarbeiter, die neben ihren regulären Aufgaben den Bereich Datenschutz bei der Einführung und Umset- zung der konzernweiten Datenschutzanforderungen unterstützen. Aktuell setzt die Deutsche Telekom etwa 100 Datenschutzkoordinatoren zur Unterstützung des Konzern- datenschutzes ein.

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