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Bericht Datenschutz und Datensicherheit 2011

Überlegen Sie gut, bevor Sie ein Passwort wählen:  Schützt es persönliche oder geschäftliche Informationen (z. B. E-Mails, Kontakte etc.)?  Können mit dem Zugang finanzielle Transaktionen getätigt werden (wie beispielsweise bei Online-Banking oder Internet-Auktionshäusern)?  Haben Sie bei dem entsprechenden Zugang wichtige Daten, etwa Ihre Kreditkartennummer oder Bankverbindung, hinterlegt? Wenn Sie eine dieser Fragen mit Ja beantworten, dann sollten Sie unbedingt ein möglichst sicheres Passwort wählen. Generell gilt: Überlegen Sie sich gut, was es für Folgen hätte, wenn Ihr Passwort in die falschen Hände fallen würde – und treffen Sie danach Ihre Entscheidung, wie sicher Sie Ihr Passwort gestalten. 5.3. WLAN-Sicherheit für Zuhause. Immer mehr Menschen nutzen drahtlose Funknetzwerke (Wire- less Local Area Networks, kurz WLAN), um sich mit dem Internet zu verbinden. Damit sich niemand ungewollt Zutritt zur Wohnung verschafft, schließen die meisten Menschen ihre Tür ab, wenn sie nach draußen gehen. Was im Offline-Leben selbstverständlich ist, ist auch Online unverzichtbar. Denn ein ungesicherter WLAN- Anschluss macht es Betrügern leicht, auf Kosten und in Verant- wortung des Inhabers Dateien aus dem Netz herunterzuladen. Außerdem: Besitzer von WLAN-Zugängen sind laut eines Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 12. Mai 2010 (I ZR 121/08) dazu verpflichtet, ihren Zugang mit einem Passwort zu schützen. Generell gilt: Jede drahtlose Verbindung bietet weniger Sicherheit als eine Netzwerkverbindung per Kabel. Bei der drahtlosen Ver- bindung werden die Daten per Funk an den Empfänger übermit- telt und können abgefangen werden. Trotzdem müssen Sie nicht auf die Nutzung des drahtlosen Zugangs verzichten: In wenigen Schritten kann jeder sein WLAN vor Eingriffen und Datendieben schützen. SichernSieIhrenWLAN-Router. Router werden meist mit einem voreingestellten Netzwerknamen (SSID) ausgeliefert. Für eine sichere WLAN-Verbindung ist die Än- derung der SSID sinnvoll, um Rückschlüsse auf den Hersteller des Routers zu erschweren. So können keine gerätespezifischen Sicherheitslücken ausgenutzt werden. Das Verbergen der SSID bringt keinen Sicherheitsgewinn, erhöht aber den Konfigurations- aufwand. Um die Konfiguration Ihres Telekom-Routers zu ändern, geben Sie in die Adresszeile Ihres Browsers https://192.168.2.1 oder bei neueren Speedportgeräten https://speedport.ip ein und folgen dann den Anweisungen. Bei anderen Geräten folgen Sie den Anweisungen, die Sie im Handbuch Ihres Routers finden. Ändern Sie außerdem das voreingestellte Zugangspasswort für die Konfiguration Ihres Routers. Tipps zum Erstellen eines siche- ren Passworts finden Sie im Kapitel „Gestaltung eines sicheren Passworts“. RichtenSieeineVerschlüsselungein. Darüber hinaus ist es unverzichtbar, den WLAN-Zugang zu verschlüsseln und so für andere nicht zugänglich zu machen. Bei den meisten WLAN-Systemen geschieht dies über die Ver- schlüsselungsmethode WPA2-PSK . Dabei wird beim Verbin- dungsaufbau ein „Schlüssel“ (Passwort) gebraucht, um ins Netz zu kommen. Wichtig ist dabei, ein sicheres Passwort zu wählen und die vom Hersteller voreingestellten Passwörter zu ändern. G Surfen im Netz, immer und überall. Ein verschlüsselter WLAN-Router ist ein erster Schritt, dabei auch sicher zu sein.

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