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Bericht Datenschutz und Datensicherheit 2011

64|65Ratgeber zum sicheren Umgang mit Daten. und abgerufen werden können. Wer das verhindern will, kann in den gängigen Browsern wie Internet Explorer, Firefox oder Opera für bestimmte Cookies selbst bestimmen, welche er akzeptiert und welche nicht. Bestimmte Browser bieten bereits heute die Möglichkeit, den Web- und Werbeanbietern von vornherein mitzu- teilen, dass man nicht verfolgt werden möchte (siehe Screenshot Seite 64). Dieses Verfahren beruht auf der Do Not Track Standar- disierungsinitative, die von der Telekom und allen gängigen Browseranbietern unterstützt wird. Wie Sie Cookies in Ihrem Browser blockieren können, erfahren Sie unter www.telekom.com/ratgeber KleineHelfer. Es ist nicht einfach, alle Verkehrs- und Nutzungsdaten und Infor- mationen zu finden und zu löschen. Aber es gibt Programme, die diese Arbeit fast komplett für Sie übernehmen:  SpybotSearch&Destroy Der Malware-Schutz erkennt verschiedene Formen von Spyware, die sich auf dem Rechner einschleichen und ver- suchen, die Surfgewohnheiten des Nutzers auszuspionieren. Das Programm löscht alle Gebrauchsspuren wie etwa Surf- und Download-Verzeichnisse. Außerdem schließt es undichte Stellen im Browser und blockiert Einfallstore für Schadsoftware und bösartige Websites. http://www.safer-networking.org/de/mirrors/index.html  Ccleaner Das Reinigungsprogramm versucht, überflüssige und poten- ziell verräterische Informationen vom Computer zu löschen. Es durchsucht unter anderem die zentrale Windows-Datenbank und Verzeichnisse, in denen typischerweise Daten wie Cookies abgelegt werden. http://www.piriform.com/ccleaner/download/standard Undwaskannichtun,wenndochInformationenübermichim Netzstehen,dieichdortnichthabenwill? Fotos aus der Schulzeit, von wilden Partys, dem letzten Urlaub oder vom Wochenende: In sozialen Netzwerken teilen viele gern ihre Erinnerungen mit Freunden. Was kann man aber tun, wenn man selbst auf einem der Fotos abgelichtet ist und das Erlebte nicht mit anderen teilen möchte? Und woher weiß man, was im Internet über einen steht? Alle 1,5 bis 2 Sekunden wird irgendwo auf der Welt eine neue Internetadresse registriert. Bei Millionen von Websites ist es schier unmöglich, den Überblick über veröf- fentlichte Informationen zu behalten. In Kooperation mit der Deutschen Telekom AG startete mit www.ruflotse.de ein Dienst, der unliebsame Informationen aus dem Internet findet, auswertet und löschen lässt. Das kostenpflichtige Angebot richtet sich an Privatpersonen, Eltern, Selbstständige und Firmen, die ein umfassendes Bild über ihr „Online-Ich“ haben möchten. AnonymsurfenmitIPv6. Mit der Einführung des neuen Internetstandards IPv6 wird es künftig 340 Sextillionen neue IP-Adressen geben – genügend, um alle denkbaren Endgeräte weltweit mit einer dauerhaften IP-Adressen zu versorgen und sie damit auch klar einem Nutzer zuzuordnen. Für anonymes Surfen mit dem neuen Internetstandard IPv6 hat die Deutsche Telekom eine Lösung entwickelt. Sie als Nutzer kön- nen dabei ab 2013 selbst entscheiden, wie anonym Sie durchs Netz surfen möchten. Die neuen IPv6-Adressen bestehen aus zwei Teilen: Der so genannten Netzpräfix, die vom Netzprovider zugeteilt wird, und dem Endgeräte-Anteil. Die Telekom-Lösung setzt in drei Schritten an beiden Teilen an:  Grundschutz: Ist Ihr Endgerät an einen aktuellen Telekom- Router angeschlossen, erhält das Gerät regelmäßig einen Netz- präfix. Dieser wird nach dem Zufallsprinzip erstellt. Diese Funktion ist werksseitig in den Routern voreingestellt.  Privacy Button: Auf den Webseiten (Firmware-Einstellungen des Routers) der von der Telekom vertriebenen Kundenrouter (Speedport) wird ein so genannter „Privacy Button“ installiert werden. Wird dieser angeklickt, erhalten Sie ein vollständig neues Netzpräfix. Diese Neuvergabe können Sie manuell vor- nehmen oder automatisch zu einem festgelegten Zeitpunkt.  Privacy Extesion: Zusätzlich wird auf den meisten modernen Endgeräten der zweite Teil der IP-Adresse, der Endgeräte- Anteil, automatisch durch eine Zufallslogik verschleiert. Bitte achten Sie immer darauf, dass diese Funktion auf Ihrem jeweiligen Endgerät aktiviert ist.

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