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Personalbericht 2010/2011 - Deutsche Telekom AG

Ein herausragendes Service- und Produktportfolio für unsere Kunden braucht eine integrierte, effiziente und elastische Unternehmens- und Personalstruktur. Das Fundament dafür bilden eine hohe Personaleffizienz und -effektivität.

Wettbewerbsfähige BelegschaftHR Big 4 und Konzernstrategie Servicekultur Talent Agenda HR@2012 14 Interne Weiterbildung, in neuer Struktur und in bester Qualität. Die Weiterbildung unterstützt den Transformationsprozess der verschiedenen Einheiten im Konzern mit zukunftsorientierten Qualifizierungen und Lern- konzepten. Im Januar 2011 startete unsere „neue Weiterbildung“ unter der Dachmarke Telekom Training. Unser neu ausgerichteter interner Weiterbil- dungsträger führt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehrerer Weiterbil- dungsbereiche im Konzern zusammen. Sein Ziel ist es, als echte Service- einheit seine Leistungen nah am Business, effizient in seinen Strukturen und mit hoher Qualität anzubieten. Integriertes Standortkonzept für Geschäftskunden-Service und -Vertrieb. Auch die traditionelle, kleinteilige Flächenstruktur unseres Geschäftskun- denvertriebs und -services sowie die regionale Aufstellung unserer IT in Deutschland müssen wir transformieren. Unser erklärtes Ziel ist es dabei, im stark umkämpften Heimatmarkt wettbewerbsfähiger zu werden und damit nachhaltig Beschäftigung zu sichern. Dafür baut die Telekom in den nächsten Jahren bundesweit moderne Vertriebs- und Service-Center sowie Vertriebsbüros auf. Gleichzeitig führen wir unsere IT-Teams in IT-Innovati- onszentren zusammen. In beiden Bereichen garantiert die Telekom den insgesamt über 9 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Zudem werden wir einen hohen zweistelligen Millionen- betrag in die Modernisierung der Arbeitsplätze und in die systematische Personalentwicklung im IT-Bereich investieren. Allein für den IT-Geschäfts- bereich planen wir in diesem Zusammenhang bis zum Jahr 2012 über 100 000 zusätzliche Weiterbildungstage im Rahmen der IT-Qualifizierung unserer Mitarbeiter sowie der laufenden IT-Experten-Karrieren. Vor zwei Jah- ren haben wir in ähnlicher Form damit begonnen, unsere Service-Center- Strukturen im Privatkundenbereich zu zentralisieren. Aufgrund der dabei gesammelten Erfahrungen gehen wir davon aus, dass wir durch diese Reor- ganisation neben der Effizienz auch Servicequalität, Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit in ähnlichem Maß verbessern werden. „Act4Service“ – Weg zu einem vereinfachten Geschäftsmodell bei T-Systems. Effiziente Abläufe für Top-Qualität aus Kundensicht: Dieses Ziel verfolgt T-Systems mit einem neuen Geschäftsmodell. Es wird ab 2011 die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Unternehmensbereichen verein- fachen, Prozesse effizienter gestalten und Verantwortlichkeiten klarer defi- nieren. Den Weg zum neuen Geschäftsmodell bereitet seit Oktober 2010 das Projekt „Act4Service“ unter der Patenschaft des Geschäftsführers HR – von der Start-Organisation zum 1. Januar 2011 bis zur vollständigen Umsetzung in Deutschland sowie dem internationalen Roll-out in den ein- zelnen Landesgesellschaften bis zum 1. Januar 2012. Neben der Projekt- patenschaft verantwortet HR die Verhandlungen, die Reorganisation, das Change-Management sowie die Umsetzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Einstellungen Telekom Konzern Deutschland. In Tausend (Vollzeitmitarbeiter/-innen – Full Time Equivalent, gerundet). 3,7 4,0 3,1 2,6 1 2 3 4 Interne Nachwuchskräfte aus Berufsausbildung/dualem Studium Externe Einstellungen (Hochschulabsolventen und Experten) 2010 2009 2008 2007 1,2 2,2 2,0 1,8 1,5 1,4 2,0 1,3 Frische Altersstruktur und frisches Know-how. Deutschland: weitere Neueinstellungen und Übernahmen von Nachwuchs- kräften und Auszubildenden. Wir brauchen vielfältige und neue Kompeten- zen im Unternehmen, um unsere Chancen in unseren Kerngeschäften wie auch unseren Innovations- und Wachstumsfeldern zu nutzen. Darum wol- len wir in Deutschland bis 2012 rund 10 400 und europaweit rund 18 000 neue, entsprechend qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen. Weltweit exzellente Experten von extern zu gewinnen und unsere eigenen Talente zu fördern – dieser Mix ist der Schlüssel dazu, unser Unternehmen fit zu machen für die Zukunft. Darum stammte zum Beispiel in Deutschland mehr als die Hälfte der Neueinstellungen aus den Reihen unserer intern ausgebildeten Nachwuchskräfte. 2010 haben wir über 2 000 Nachwuchs- kräfte aus der eigenen Ausbildung übernommen, darunter über 90 Studie- rende aus dualen Studiengängen und 40 Absolventen unserer Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL). Damit konnten wir das ohnehin hohe Übernahmeniveau der Vorjahre noch einmal steigern. Insgesamt haben wir in Deutschland im Jahr 2010 rund 4 000 Menschen neu eingestellt, da- von rund 2 000 externe Hochschulabsolventen sowie Experten mit Berufs- erfahrung. Außerdem haben wir erneut rund 3 300 jungen Menschen die Chance geboten, eine qualitativ hochwertige Berufsausbildung im Konzern zu beginnen. Mit rund 10 000 Auszubildenden und dualen Studenten sind wir einer der größten Ausbildungsbetriebe in Deutschland. Auf dem exter- nen Arbeitsmarkt rekrutieren wir vor allem Softwareentwickler, IT-Architek- ten, Betriebswirte, Geistes- und Sozialwissenschaftler, Produktmanager sowie Business-Analysten. Dass wir zudem im erheblichen Umfang Profis für den Kundenservice einstellen wollen, unterstreicht einmal mehr unseren Anspruch, unseren Kunden den besten Service der Branche zu bieten.