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Personalbericht 2010/2011 - Deutsche Telekom AG

Ein herausragendes Service- und Produktportfolio für unsere Kunden braucht eine integrierte, effiziente und elastische Unternehmens- und Personalstruktur. Das Fundament dafür bilden eine hohe Personaleffizienz und -effektivität.

Wettbewerbsfähige BelegschaftHR Big 4 und Konzernstrategie Servicekultur Talent Agenda HR@2012 17 Gesundheitsquote Telekom in Deutschland. In %. 2007 2008 2009 31.12.2010 T-Home 93,8 93,1 * * T-Mobile 95,1 96,6 * * Geschäftskunden 96,2 96,2 96,4 96,5 Konzernzentrale & Shared Services 93,6 92,6 94,0 94,3 Germany 93,3 93,4 Europa 97,4 97,8 Konzern gesamt 94,5 93,9 94,0 94,2 * Zahlen nicht mehr separat erhoben. Weltweite Führungsaufgabe Gesundheit. Proaktive Gesundheitskultur: Gesundheitsrisiken rechtzeitig erkennen. Eine wettbewerbsfähige Belegschaft setzt eine gesunde Belegschaft vor- aus. Ein Gesundheitsmanagement, das als reiner „Reparaturbetrieb“ funk- tioniert, ist für uns deshalb nicht akzeptabel. In einer durch ständige Ver- änderung geprägten Branche wollen wir Vorreiter einer proaktiven Ge- sundheitskultur sein. Und wir sind auf einem guten Weg: Für unsere Bemühungen um die psychische Gesundheit unserer Belegschaft erhielten wir im Jahr 2010 den Corporate Health Award; die Auszeichnung steht un- ter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Gerade bei der Auseinandersetzung mit Themen wie Arbeitsgestaltung, Stressbelastung und Bewältigung von Veränderungsprozessen sind neben Gesundheits- und Personalexperten das gesamte Management und auch der Sozialpartner gefragt. Das gilt insbesondere, wenn sich Schwächen in Arbeitsgestaltung und Führung offenbaren. Um dies zu überprüfen, haben wir zunächst – wie schon in den Jahren zuvor, nur sehr viel intensiver – bei der zweijährig stattfindenden Mitarbeiterbefragung vom 25. Oktober bis 14. November 2010 rund 50 Fragen zur psychischen Arbeitsbelastung und Gesundheit gestellt (siehe auch Kapitel „Servicekultur“, Seite 22f). Wir haben erkannt, dass in den letzten Jahren psychische Erkrankungen deut- lich zugenommen haben. Anteil daran hat auch die Arbeitssituation. Die Befragung soll uns helfen, Risiken rechtzeitig zu erkennen und Gegenmaß- nahmen einzuleiten. Die traditionell guten Gesundheitsmaßnahmen reichen von speziellen Angeboten für die Nachwuchskräfte über Seminare zur Stressbewältigung oder zum Umgang mit Veränderungen bis hin zu Angeboten der medizi- nischen Betreuung. Dazu gehören zum Beispiel die jährliche Grippeschutz- impfung oder der Medical Check, der ebenfalls jährlich von allen Beschäf- tigten in Anspruch genommen werden kann. Alle Angebote werden – so wie bisher schon – natürlich auch im Anschluss an die Mitarbeiterbefra- gung gezielt eingesetzt, gegebenenfalls maßgeschneidert und verbessert. Unabhängig von der Mitarbeiterbefragung fördern wir mit unserem Gesund- heitsmanagement und konzernweiten Präventivangeboten die Gesund- heitskompetenz und das Gesundheitsbewusstsein aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – zum Beispiel auch durch das gut genutzte Angebot per- sönlicher und telefonischer Führungskräfte- und Mitarbeiterberatung. Eines ist jedoch jenseits aller Programme und Angebote klar: Schlüsselvorausset- zung einer gesunden Unternehmenskultur ist es, dass Führungskräfte das eigene Führungsverhalten reflektieren, zu hohe Veränderungsintensität reduzieren und Planungsqualität verbessern. Arbeitsunfälle Telekom in Deutschland. Anzahl je Tausend Mitarbeiter. 2 4 6 8 10 12 2007 2008 2009 2010 9,52 9,00 9,00 Betriebsunfälle Wegeunfälle 10,73 4,78 4,74 4,40 4,90 4,60 4,10 5,62 5,11 Summe aller Betriebs- und Wegeunfälle