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Personalbericht 2010/2011 - Deutsche Telekom AG

Richtige Führung, vorbildhaftes Serviceverhalten der Führungskräfte und vor allem eine Unternehmenskultur, die auf unternehmerische Mitverantwortung setzt – das sind die Schlüssel zur Zukunft der Telekom als hocheffizientem Serviceunternehmen und kreativem Innovationstreiber.

Wettbewerbsfähige BelegschaftHR Big 4 und Konzernstrategie Servicekultur Talent Agenda HR@2012 22 Unterstützende Infrastruktur und Prozesse für den Wandel. „Change Haus“: Basis für ein zielführendes Change-Management. Wir wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den umwälzenden, teils schwierigen Veränderungen zur „Neuen Telekom“ mitnehmen und die neuen Strukturen und die neue Kultur im Arbeitsalltag verankern. Dazu braucht es ein professionelles und konzernweit hochwertiges Change- Management, das auch die Emotionalität und subjektive Betroffenheit einbezieht. In den Jahren 2009 und 2010 lag der Fokus des HR-Bereichs darauf, die One Company-Integration aktiv zu begleiten. Gleichzeitig ha- ben wir unsere Change-Tools und -Initiativen unter dem Begriff „Change Haus“ gebündelt. Seit 2010 haben wir damit ein effizientes, konzernweit einheitlich standardisiertes Change-Management etabliert, das zugleich auch Rücksicht nimmt auf spezifisch regionale und lokale Gegebenheiten. Damit systematisieren wir auch weiter unser internationales Transforma- tionsmanagement, für das bereits heute zahlreiche Tools in unseren Seg- menten und konzernweit zur Verfügung stehen. Tools und Entwicklungsprogramme. Dazu zählt beispielsweise die Telekom Wiki-Plattform „Transformation Management“ von HR Europe. Über das Tool können sich HR-Mitarbeiter, Change-Experten und interes- sierte Mitarbeiter umfassend über das Change-Management des Konzerns oder Segments informieren. Ein weiteres Beispiel ist die „Transformation Management Toolbox“. Sie bietet HR-Experten konzernweit Leitfäden und Best Practices für die Entwicklung und Umsetzung eigener Change-Maß- nahmen. Wir unterstützen unsere Führungskräfte als Motoren des Wandels auch durch entsprechende Entwicklungsprogramme. T-Systems zum Bei- spiel hat dafür die eigene Workshopreihe „PE@T-Systems“ aufgelegt. Sie stärkt die Rolle der Executives als Personalentwickler und Change-Mana- ger in einer Person. Die erfolgreiche Reihe implementiert T-Systems 2011 in allen Landesgesellschaften. Change Navigator, Qualifizierung und Change Community: Erfahrungs- austausch, Know-how-Transfer, Best Practices. Die Basis unseres konzern- weiten Change-Managements ist der „Change Navigator“. Im Navigator sind praktische Tools, Arbeitsdokumente und Best Practices aus den ein- zelnen Konzerneinheiten hinterlegt, die jeder Change-Experte in seiner Arbeit nutzen kann. Die Tools sind so variabel angelegt, dass auch alle HR Business Partner und Führungskräfte, die Veränderungsprozesse beglei- ten, den Change Navigator nutzen können. Anfang 2011 haben wir mit dem internationalen Roll-out des überarbeiteten Change Navigators begonnen. Neben der Unterstützung im laufenden Change-Management-Prozess ist die Qualifizierung aller Change-Experten, der Business Partner und Füh- rungskräfte ein weiterer wichtiger Baustein des Change Hauses. Hierfür haben wir ein abgestuftes System von Trainings geschaffen, in denen sich unsere Change-Experten weiterbilden und informieren können – für große Change-Projekte beispielsweise im Professional Program „Change Ma- nagement“, das im November 2010 bei der renommierten britischen Henley Business School, einem unserer Kooperationspartner, gestartet ist. In der Change Community können sich Change-Experten über ihre Pro- jekterfahrungen und Best Practices weltweit austauschen: pro Jahr in vier internationalen Community Calls und persönlich auf der internationalen Change Community Conference, zuletzt im November 2010 in der slowa- kischen Hauptstadt Bratislava. T-Systems hat darüber hinaus eine Online- „Change Orientation Tour“ für Führungskräfte, HR Business Partner und Change-Experten entwickelt. Wir greifen auch künftig auf externes Know- how zurück, um Change-Projekte in der Telekom Gruppe konzernüber- greifend zu beraten und zu begleiten. Deshalb haben wir einen Pool von Change-Agenturen angelegt, die Veränderungsprojekte im gesamten Kon- zern unterstützen können. Erfolgsfaktor Mitarbeiterbeteiligung. Controlling und Feedback: Erfolge des Change-Managements messen. Um Erfolge, Tendenzen und möglichen Justierungsbedarf unseres Change- Managements zu überprüfen, setzen wir auf eine engmaschige Feed- back-Systematik. Dazu zählen unsere zweimal jährlich stattfindenden Puls- befragungen. Sie liefern uns ein aktuelles Trend- und Stimmungsbild un- serer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, beispielsweise, wie es um die Mitar- beiterzufriedenheit, das Verständnis von Veränderung und die Akzeptanz der Konzernstrategie bestellt ist. Um zu erfahren, wie es auf Teamebene bei Engagement, Serviceverhalten und Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aussieht, ist die konzernweite Mitarbeiterbefragung, die wir alle zwei Jahre durchführen, ein zuverlässiges, nachhaltiges Barometer. Neben diesem umfassenden Mitarbeiter-Feedback messen wir den Change- Fortschritt auch individuell, etwa über das „360°-Feedback“ für unsere Führungskräfte. Auch in der bereits erwähnten „Initiative 2010“ wird zum Beispiel das Instrument 360°-Feedback zur persönlichen Standortbestim- mung genutzt. Mitarbeiterbefragung 2010 mit Rekordbeteiligung: Gesundheit leicht über Durchschnitt. An der dreiwöchigen Mitarbeiterbefragung (MAB) im Oktober/November 2010 haben rund 138 000 Mitarbeiterinnen und Mitar- beiter aus 27 Ländern teilgenommen. Die Rücklaufquote erreichte ein Re- kordergebnis von 72 Prozent. Als erstes DAX-Unternehmen hat die Telekom in ihrer aktuellen MAB umfassende Fragen zum Thema psychische und physische Gesundheit gestellt. Der Fragebogen für die tiefgreifende Ge- sundheitserhebung wurde mit wissenschaftlicher Begleitung der Tech- nischen Universität Dresden entwickelt. Zudem stellte die Universität Ver- gleichswerte von Firmen aus den Bereichen Dienstleistung, Produktion, Verwaltung und IT zur Verfügung. Gemessen an diesen Daten liegt die Telekom in Sachen Gesundheit leicht über dem Durchschnitt.