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Personalbericht 2010/2011 - Deutsche Telekom AG

Wir ziehen die besten Talente in ihrer ganzen Vielfalt an, indem wir als Arbeitgeber attraktive Entwicklungsmöglichkeiten und Arbeitsumfelder bieten.

Wettbewerbsfähige BelegschaftHR Big 4 und Konzernstrategie Servicekultur Talent Agenda HR@2012 31 Menschen mit Behinderungen. Konzern Deutsche Telekom in Deutschland, Anteil in %. 2007 2008 2009 2010 T-Home 7,0 7,0 * * T-Mobile 3,3 2,6 * * T-Systems 3,8 4,3 3,6 3,7 Konzernzentrale & Shared Services 8,3 8,1 7,7 7,9 Konzern gesamt in Deutschland 6,2 6,3 6,0 6,2 Germany * * 6,3 6,6 Europa * * 1,2 1,6 * Wegen der Neustrukturierung sind die Vergangenheitswerte je Segment nicht vergleichbar. Langfristiges Engagement auf gesellschaftlicher Ebene. Auch um Mädchen und junge Frauen für die Telekom zu begeistern, engagieren wir uns intensiv auf gesellschaftlicher Ebene: ƒ MINT (Mathematik, Informationstechnik, Naturwissenschaft, Technik): Mit einer Vielzahl von MINT-Initiativen wollen wir Mädchen und junge Frauen für technisch-naturwissenschaftliche Berufe, Fach- und Füh- rungspositionen begeistern. So haben wir in den letzten fünf Jahren die Initiativen „MINT Zukunft schaffen“ und „erlebe IT“ sowie das Jugend- Mentoring-Programm „JUMP in MINT“ intensiv unterstützt. Auch haben wir 2010 im Rahmen der Wirtschaftsinitiative „Jugend denkt Zukunft“ wiederholt eine Innovationswoche mit Berliner Schulen durchgeführt. ƒ Am jährlichen Girls’ Day haben wir uns wieder mit deutlich gesteiger- tem Erfolg beteiligt: mit über 4 000 (2009 rund 2 600) jungen Teilneh- merinnen an deutschlandweit 55 Standorten. „Charta der Vielfalt“: unternehmerisches Engagement für Diversity. Mit inzwischen 870 Mitgliedern ist die „Charta der Vielfalt“ eine der größten deutschen Unternehmensinitiativen. Zu ihren Gründungsmitgliedern ge- hört die Telekom. Vier Jahre nach der Gründung haben die vier Gründer 2010 zum Kongress „Impuls für den Standort Deutschland“ in die Telekom Hauptstadtrepräsentanz eingeladen. Zentrales Thema war die Herausfor- derung, Chance und Notwendigkeit einer vielfältigen Unternehmens-, aber auch Gesellschaftskultur. Das motivierende Zwischenfazit: Erste Erfolge für mehr Vielfalt sind bereits erzielt. Es besteht jedoch weiterhin Nachholbe- darf in den Unternehmen und in der Gesellschaft. Gleichzeitig hat der Kon- gress die Fortentwicklung der Initiative verkündet und die nächste Phase der „Charta der Vielfalt“ eingeleitet. Sie wird nun von einem Förderkreis aus namhaften Unternehmen getragen. Die Telekom setzt ihr Engagement fort und ist dem Förderkreis der Charta beigetreten. Dort und auch im Vorstand des Vereins treiben wir die Fortentwicklung der „Charta der Vielfalt“ voran. Diversity fördern: im Konzern selbst und in der Gesellschaft. Seit Jahren sind wir beispielsweise nicht nur – als „Good Corporate Citizen“ – über- zeugter Förderer des deutschen Behindertensports, sondern unterstützen auch intensiv die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Erwerbs- leben. So beschäftigen wir konzernweit auf 6,7 Prozent unserer Arbeits- plätze Menschen mit Schwerbehinderungen. Alle freien Stellen im Konzern, die extern ausgeschrieben werden, melden wir über eine elektronische Schnittstelle der Bundesagentur für Arbeit, um gezielt die Bewerbungen arbeitssuchender Menschen mit Schwerbehinderungen zu fördern. Im Geschäftsjahr 2010 haben wir rund 900 Maßnahmen zur behinderten- gerechten Einrichtung und Unterhaltung der Arbeitsplätze unserer schwer- behinderten Kolleginnen und Kollegen durchgeführt. Diese Maßnahmen reichen von der Beschaffung spezieller Arbeitsmöbel bis hin zum barriere- freien Ausbau unserer Büro- und Geschäftsräume. Vereinbarkeit von Karriere und Privatleben. work-life@telekom: neue Arbeitswelten fördern. Mit unserem Programm „work-life@telekom“ setzen wir bereits seit 2009 deutliche Akzente zur Vereinbarkeit von Beschäftigung und Privatleben. Um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu binden und zu entwickeln und um ihre Potenziale zu entfalten, wollen wir die Selbstverantwortung und Zeitsouveränität unserer Beschäf- tigten stärken. Die Telekom fördert zudem ihre Mitarbeiterinnen und Mit- arbeiter mit verschiedenen Angeboten auf diesen Feldern und trägt den unterschiedlichen Lebenssituationen durch flexible Beschäftigungsmög- lichkeiten Rechnung. Schwerpunkte im Programm sind die Themen Arbeits- zeit und -ort, Gesundheit und Fitness im Kontext Work-Life, Familie, Soziales. Work-Life verankern: drei richtungsweisende Selbstverpflichtungen. Um die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben nachhaltig in der Unter- nehmenskultur und im Arbeitsalltag zu verankern, haben wir für Mitarbeiter und Führungskräfte im Berichtszeitraum drei richtungsweisende Selbst- verpflichtungen eingeführt. 1. Nutzung mobiler Endgeräte. Zu einer wertschätzenden und eigen- verantwortlichen Führungs- und Unternehmenskultur zählt auch der respektvolle Umgang mit arbeitsfreier Zeit, etwa im Urlaub, am Wochen- ende oder werktags außerhalb der Arbeitszeit. Wir haben daher mit sofortiger Wirkung die Nutzung mobiler Geräte freigestellt. Auch gibt es keine Verpflichtung, während der arbeitsfreien Zeit auf berufliche E-Mails oder Anrufe zu antworten.