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Personalbericht 2010/2011 - Deutsche Telekom AG

Wir ziehen die besten Talente in ihrer ganzen Vielfalt an, indem wir als Arbeitgeber attraktive Entwicklungsmöglichkeiten und Arbeitsumfelder bieten.

Wettbewerbsfähige BelegschaftHR Big 4 und Konzernstrategie Servicekultur Talent Agenda HR@2012 32 2. Flexible Arbeitszeiten. Wir haben eine Selbstverpflichtung für Füh- rungskräfte zur Gestaltung und Nutzung von flexiblen Arbeitszeit- modellen eingeführt: In ihrer Vorbildfunktion sollen Executives flexible Arbeitszeiten selbst verstärkt nutzen und ihre Mitarbeiter motivieren, existierende Optionen besser zu nutzen und kreativ einzusetzen. Teil- zeit soll – ähnlich wie bei T-Mobile Niederlande – selbstverständliches Element unserer Führungskultur werden. Damit stützen wir unser Be- streben, Zeit qualitativ statt quantitativ zu betrachten: Wir wollen, dass Ergebnisse und tatsächlich erbrachte Leistung zählen, nicht physische Anwesenheit und aufgewendete Zeit. Beispiel Niederlande: flexible Arbeitsmodelle bei T-Mobile. Flexibi- lität in der Arbeitswelt erleichtert es, Work-Life zu leben und zum Bei- spiel Kind und Karriere miteinander zu vereinbaren. Vorbildlich ist dabei T-Mobile Niederlande. Dort arbeiten beispielsweise 22 Prozent des Ma- nagements, davon etwa die Hälfte Männer, in Teilzeit. Bei den Mitarbei- terinnen und Mitarbeitern sind es 40 Prozent. Die Frage, ob Teilzeit und Karriere zusammenpassen, ist längst mit „Ja“ beantwortet. Home Office ist ebenso selbstverständlich wie mobiles Arbeiten. 3. Standardisierter Elternzeitprozess. Mit dem Elternzeitprozess „Aus- gestaltung der Elternzeit (Stay in contacT)“ plant die Deutsche Telekom, ihre Beschäftigten durch systematische Kontaktpflege noch intensiver zu unterstützen. Dazu zählen Planungsgespräche zu Beginn und wäh- rend der Elternzeit sowie Wiedereinstiegsgespräche, aktives Recruiting („Welcome back“) und das Netzwerk „Stay in contacT“ für Beschäftigte vor oder während einer Elternzeit. Der Prozess ist derzeit in der Imple- mentierungsphase. Beispiel Österreich: Rückkehr aus der Elternzeit leicht gemacht. Bei T-Mobile Austria haben wir mit „Stay in contacT“ einen vorbildlichen Prozess aufgesetzt, um Mitarbeiter und Führungskräfte nach einer Aus- zeit wie zum Beispiel der Elternzeit ins Unternehmen zu reintegrieren. Dazu führen wir bereits vor der Auszeit verpflichtend Planungsgespräche. Auch während der Auszeit bleiben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Teil des Unternehmens. Sie haben weiter Zugang zum Intranet sowie zu ihrer Arbeitsstelle. Außerdem halten wir den Kontakt zu ihnen, unter anderem per E-Mail und in eigens eingerichteten Events. Diversity Consultants verankern Themen Elternzeit und Arbeitszeit. Auf Konzernebene haben wir im Berichtsjahr die Diversity Consultant-Funktion eingeführt. Damit bieten wir Frauen wie Männern – in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen HR Business Partner – konkrete Ansprechpartner und Beratung für Fragen rund um die Flexibilisierung der Arbeitszeit und die Elternzeit. Ziel ist es jeweils, eine individuelle Lösung zusammen mit dem HR Business Partner zu entwickeln. Unterstützungsangebote: Beruf und Familie in Einklang bringen. Wir ergreifen umfangreiche Maßnahmen, um unsere Beschäftigten bei der Organisation ihres Alltags zu unterstützen. Unter anderem haben wir im Jahr 2010 beschlossen, die betriebliche Kinderbetreuung massiv auszu- bauen. Insgesamt haben wir unsere Investitionen in Kinderbetreuungsan- gebote um sechs Millionen Euro auf insgesamt acht Millionen Euro erhöht. Kita-Plätze und wohnortnahe Betreuung. Um den Betreuungsbedürfnis- sen der Eltern zu entsprechen, stocken wir die vorhandenen Kitaplätze an Standorten mit hohen Mitarbeiterzahlen, wie in Bonn, Darmstadt, Frankfurt und München, auf, und zwar um mindestens 240 zusätzliche Plätze auf ins- gesamt rund 600 Plätze. An kleineren Außenstellen, insbesondere in länd- lichen Regionen, kooperieren wir eng mit dem Elternservice der Arbeiter- wohlfahrt (AWO). Einführung Ferienprogramm. Zusätzlich startete im Juli 2010 ein Pilotpro- jekt zur Betreuung von Schulkindern während der Ferienzeit. Für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren bietet die Deutsche Telekom 300 Plätze an zehn Standorten für eine zweiwöchige Betreuung während der Schul- ferien an. Ab 2011 bieten wir das Ferienprogramm kontinuierlich an. Vor- bild hierfür ist das Ferienprogramm der Slovak Telekom (ST), das ST Child- ren Holiday Camp. Preiswürdig: ausgezeichnete Diversity. T-Mobile Tschechien: 2010 zum sechsten Mal „Unternehmen des Jahres“, ausgezeichnet für Chancengleichheit. Internationale Befragung und weitere Projekte. Neben diesen Maßnah- men unterstützen wir in Europa zahlreiche weitere Projekte. So bauen wir familienfreundliche Büros in Ungarn, fördern Gender-Trainings in der pol- nischen PTC sowie der griechischen und rumänischen Cosmote oder bie- ten ein Gesundheitsmanagement-Programm in Kroatien. Im Rahmen einer internationalen Befragung haben wir Informationen zu allen Themen rund um Work-Life gesammelt, um erfolgreiche Maßnahmen einzelner Länder anderen Telekom Ländern als Best Practices zur Verfügung zu stellen. Weitere Unterstützungsangebote. ƒ Kostenlose Notfallbetreuung für Kinder (genutztes Gesamtvolumen 2010: 232 Tage) ƒ Kostenlose Unterstützung bei der Suche nach Kinderbetreuung vor Ort ƒ Beratungs- und Vermittlungsservice des Seniorenservice für Beschäftigte mit betreuungsbedürftigen Angehörigen ƒ Freistellung bei familiären Notfallsituationen (keine Angaben aus datenschutzrechtlichen Gründen) ƒ Familienerholungsangebote (über 42 000 Personen haben inklusive Familienangehörigen die Angebote des Erholungswerks Post Postbank Telekom e. V. genutzt) ƒ Flexible Arbeitszeitmodelle (über 14 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland arbeiten in Teilzeit)