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Personalbericht 2010/2011 - Deutsche Telekom AG

Erläuterungen zu Abkürzungen und HR-Schlüsselbegriffen.

8 The Great Experience Mit international ausgerichteten Fördermaßnahmen unterstützen wir den Aufbau von interkultureller Kompetenz, geschäftsspezifischem Know-how und auch eines gemeinsamen One Company-Gedankens über Ländergrenzen hinweg. Neben unserer crossfunktionalen Initiative Talent Spaces, mit der wir Talente im gesamten Konzern sichten, zählen dazu unter anderem: Das Programm eröffnet insbesondere jüngeren Leistungsträgern die Gelegenheit, für drei bis sechs Monate den Arbeitsalltag im internationalen Umfeld kennenzulernen. In Zusammenarbeit mit renommierten inter- nationalen Business Schools bieten wir seit fünf Jahren wissenschaftliche State-of-the- Art-Qualifizierung in den Themenbereichen Finanzen, HR, Marketing und IT an. Im Rahmen der PP besteht zudem die Chance, einen Master-Abschluss zu erwerben. Ein Entwicklungsangebot für die Besten unter unseren weltweiten Experten. 2010 haben wir vier „Master Classes“ angeboten: „Change Management“, „Influence and Leadership“, „Innovation“ und „General Management“. Telekom X-change Master Classes Professional Programs (PP) > Fortsetzung von Seite 7 Es ist ja nicht so, dass Oliver Langes Karriere bei der Telekom in Deutschland langwei- lig gewesen wäre: Die DeTeFleetServices, die heute als unabhängiger Mobilitätsdienstleister eine Flotte mit rund 35 000 Fahrzeugen verwaltet, hat der Kaufmann über sieben Jahre mit aufgebaut. Derzeit ist er Leiter Finanzen der Zentrale der Deutschen Telekom und unter anderem Sprecher des Hochschulrates der konzerneigenen Hoch- schule in Leipzig (HfTL). So ist der 38-Jährige nicht nur dicht dran an harten Geschäftszahlen, sondern auch an den Menschen, mit denen die Telekom ihre Zukunft erfolgreich gestalten will. „Trotzdem – Südafrika, diese Erfahrungen kannst Du nirgendwo sonst machen“, ist Oliver Lange überzeugt. Erfahrungen, die er mit seiner Familie geteilt hat. Mitsamt Frau und den zwei Söhnen ist der Norddeutsche für anderthalb Jahre nach Midrand gegangen. „Midrand liegt in der Mitte zwischen Johannes- burg und der Hauptstadt Pretoria.“ Für T-Systems Süd- afrika ein optimaler Standort. „Die südafrikanische IT- Technik hat definitiv Weltniveau“, erzählt Oliver Lange weiter. „Kritisch ist die Telekommunikationstechnik, also die Übertragungswege. Deswegen gehen wir als Ser- viceunternehmen immer möglichst nah zu den Kunden.“ Wenn es sein muss, auch mit staubfreien Serverräumen mitten hinein in die afrikanische Savanne. „Für unseren Erfolg war entscheidend, dass wir unsere Geschäftsmodelle radikal vereinfacht haben – und dass wir hinter den Zahlen unsere Kunden, und damit die Menschen, gesehen haben. Wir haben das vor Ort ‚IT with soul‘ genannt.“ Das ist eine von vielen neuen Perspekti- ven, die Oliver Lange für sich selbst in seinen jetzt wieder deutschen Arbeitsalltag mitgenommen hat: „Ich schaue mir zuerst den Menschen an, der mir gegenübersitzt – und nicht sein Diplom. Die entscheidende Frage ist doch: Traue ich ihm aufgrund seiner persönlichen Qualitäten zu, dass er seine Aufgaben erfüllen kann?“ Internationaler Austausch und Wissenstransfer.