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Personalbericht 2011/2012.

Wachstum, Produktivität und Fähigkeiten steigern.

Wettbewerbsfähige BelegschaftHR Big 4 und Konzernstrategie Servicekultur Talent Agenda HR@2012 26 Wettbewerbsfähige Belegschaft. Wachstum, Produktivität und Fähigkeiten steigern. Um die Telekom in einer hochdynamischen Bran- che und unter hartem Preisdruck auf Kurs zu halten, haben wir uns 2011 auf drei Kernthemen fokussiert. Wir haben unsere qualitative Personalplanung konzernweit etabliert, deren Herzstück das Total Work- force Management (TWM) ist. Darüber hinaus haben wir den zwingend notwendigen Personal- und strukturellen Umbau in Deutschland und Europa fortgesetzt. Parallel dazu haben wir auch den Ausbau unseres schon heute vorbildlichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes vorangetrieben. Konzernweite qualitative Personalplanung durch Total Workforce Management. Richtungsweisendes Total Workforce Management: weltweite Ressourcentransparenz sowie systematische Planung, Steue- rung, Entwicklung und Kontrolle der Personalressourcen. Bei der Telekom betrachten wir neben der Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch die Dimensionen Qualifikation, Altersstruk- tur, Kosten und Produktivität. Wir erfassen diese Parameter in unserer jährlichen Personalplanung, leiten Handlungsschwer- punkte ab und steuern beziehungsweise kontrollieren diese auch unterjährig. ƒƒ Bereits 2008/2009 haben wir in Pilotbereichen mit dem TWM gearbeitet und es zur qualitativen Personalplanung in Deutschland genutzt. Im Vordergrund stand die Erfassung bestehender Qualifikationsprofile der Belegschaft und deren Abgleich mit künftig nachgefragten Profilen des Geschäfts. ƒƒ 2010 und 2011 haben wir die Methode deutlich erweitert, um noch zielgerichteter auf die strategischen Herausforderungen der Personalarbeit eingehen zu können. Beispiele sind die Planungstools zur demografischen und fähigkeitsspezifischen Zusammensetzung der Belegschaft, zur Optimierung des Weiterbildungsbudgets und der Ausbildungspolitik. Darüber hinaus haben wir ein konzernweites Labor Cost Management eingeführt. ƒƒ Parallel erfolgte die globale Verankerung des TWM. Die meis- ten Landesgesellschaften – wie in Brasilien, Malaysia, Mexiko, Polen, der Slowakei, Südafrika, der Tschechischen Republik und Ungarn – stützen sich inzwischen bei der Erstellung einer strategischen, integrierten Personalplanung auf die fest- gelegte Vorgehensweise des TWM. ƒƒ Seit Anfang 2012 führen wir das TWM in weiteren Einheiten ein, etwa der griechischen OTE Gruppe, der kroatischen HT und unserem zentralen Innovationsbereich Products & Innovation. Damit vervollständigen wir unser Ziel der globalen Abdeckung und der Verankerung des TWM-Know-hows in allen Ländern. Mit TWM unseren Herausforderungen begegnen. Mit unserem Total Workforce Management besitzen wir eines der weltweit besten Tools zur Personalplanung und -steuerung. Die meisten Personalbereiche planen – wenn überhaupt – nur quantitativ. Die Telekom, als global agierender und integrierter Konzern, hat vielfältige personalpolitische Herausforderungen qualitativer Art zu meistern. So erfordert beispielsweise ein harter Preisdruck im ICT-Markt eine hohe Flexibilität der Belegschaft. Das TWM unterstützt eine flexible und kostengünstige Leistungserstellung im Konzernverbund, und zwar über Global-Sourcing-Ansätze mit einem aus der qualitativen Personalplanung abgeleiteten Mix aus Near- und Offshore. Immer kürzere Innovationszyklen bedingen kontinuierliches Re- und Up-Skilling in der Belegschaft. Mit dem TWM konnten wir diesen und vielen weiteren Heraus- forderungen begegnen. So haben wir auch in schwierigeren Zeiten sozialverträglichen Personalabbau ermöglicht, unsere Personalkosten wettbewerbsfähig und unsere Altersstruktur balanciert gehalten, vielen Tausenden junger Menschen eine Ausbildung geboten, unser Qualifizierungsbudget für viele Zehntausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedarfsgerecht gesteuert und unsere Einstellungspolitik durch skillorientierte Planung entscheidend verbessert.

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