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Personalbericht 2011/2012.

Wettbewerbsfähige BelegschaftHR Big 4 und Konzernstrategie Servicekultur Talent Agenda HR@2012 51 Talentmanagement: interne Personalentwicklung und Talentförderung. Talent Spaces: Talente sichtbar machen. Mit den Talent Spaces machen wir Talente konzernweit sichtbar und treiben deren Wei- terentwicklung und Karriere geschäftseinheiten- und funktions- übergreifend voran. In Oktober 2010 sind wir zunächst in fünf funktionalen Bereichen gestartet: Technologie, IT, Einkauf, Finan- zen und Personal. In die zweite Runde der Talent Spaces ab Ok- tober 2012 werden wir weitere Funktionen integrieren. Dass wir mit der Initiative der Talent Spaces erfolgreich sind, zeigen die Zahlen: Nach zwölf der insgesamt 18 Monate haben sich bereits die Hälfte der fast 200 Talente – davon 44 Prozent Frauen und 42 Prozent internationale Teilnehmer – weiterentwickelt, sowohl innerhalb des eigenen Funktionsbereichs als auch über dessen Grenzen, der Geschäftseinheit und des Landes hinaus. Außer- dem haben wir mit der Einführung der Talent Spaces die Talent- landschaft der Telekom vervollständigt und die Harmonisierung der Talent-Initiativen weitgehend abgeschlossen. Nachfolgeplanung und Sicherung der Führungsqualität durch Leadership Quality Gates. Eine qualitativ hochwertige Nachfolge- planung ist zum einen die Voraussetzung für eine reibungslose interne Stellennachbesetzung. Zum anderen ist sie ein Instru- ment, mit dem wir Talente fördern, entwickeln und ihnen kon- krete Perspektiven bieten können. Darüber hinaus ermöglicht sie es, Diversity, Internationalität und Crossfunktionalität in der Füh- rungsmannschaft zu steuern. Ein weiterer Schritt, um Führungs- qualität zu sichern, ist die konzernweite Implementierung der Leadership Quality Gates (LQG). Die Evaluation der in unseren Segmenten Europa und T-Systems etablierten LQG zeigte eine hohe Zustimmung bei den Beobachtern und beteiligten Füh- rungskräften. Von Mai 2010 bis Ende Oktober 2011 haben wir bei T-Systems insgesamt 368 nationale und internationale Ver- fahren durchgeführt. Im Vorstandsbereich Europa gab es im glei- chen Zeitraum auf Geschäftsführungsniveau der Ländergesell- schaften 38 Besetzungsverfahren. „Good Corporate Citizen“ Telekom. Bildung als gesellschaftliche Aufgabe. ƒƒ Seit dem Sommersemester 2011 fördert die Telekom an sieben Hochschulen Studierende vor allem in MINT-Stu- diengängen (MINT, Mathematik, Informationstechnik, Naturwissenschaften und Technik). Gefördert werden insgesamt 360 Stipendien bis 2014. ƒƒ Steigerung des Frauenanteils in MINT-Studiengängen: 2011 konnten wir den Anteil an Frauen für alle MINT- Studiengänge (Präsenz, dual, berufsbegleitend) im Ver- gleich zum Jahr 2010 von 13,4 auf 20,7 Prozent steigern. Allein bei dualen MINT-Studiengängen hat sich der Wert auf 26 Prozent mehr als verdoppelt. ƒƒ Teilzeitausbildung für Alleinerziehende: Im September 2011 startete die Telekom zusammen mit der Bundes- agentur für Arbeit in Leipzig ein Projekt für Ausbildung und Studium für Alleinerziehende. In fünf unserer Aus- bildungszentren begannen innerhalb des Pilotprojekts 17 alleinerziehende Mütter ihre Ausbildung in Teilzeit. Im Oktober 2011 starteten darüber hinaus drei junge Mütter ein technisches duales Studium in Teilzeit. ƒƒ Einstiegsqualifizierung für benachteiligte Jugendliche (siehe Kasten Seite 48): Das Programm wendet sich ins- besondere an Jugendliche mit Hartz-IV-Hintergrund. ƒƒ Migrationshintergrund: In unserer Berufsausbildung stre- ben wir an, dass jedes Ausbildungszentrum den Anteil an Auszubildenden mit Migrationshintergrund aufweist, der in der umliegenden Region herrscht. i

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