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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

Im M rz 2007 ver ffentlichte das IASB eine nderung des IAS 23 „Borro- wing Costs“. Die nderung des IAS 23 wurde bisher nicht von der Euro- p ischen Union in europ isches Recht bernommen. Die wesentliche nderung des Standards betrifft die Streichung des Wahlrechts, Fremd- kapitalkosten, die direkt dem Erwerb, Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Verm genswerts zugeordnet werden k nnen, direkt als Aufwand zu erfassen. Derzeit erfasst die Deutsche Telekom diese Aufwen- dungen direkt als Aufwand. Ein qualifizierter Verm genswert liegt in diesem Zusammenhang vor, wenn ein betr chtlicher Zeitraum erforderlich ist, um den Verm genswert in seinen beabsichtigten gebrauchs- oder verkaufsf higen Zustand zu versetzen. Unternehmen m ssen demnach zuk nftig solche Fremdkapitalkosten als Teil der Anschaffungskosten der qualifizierten Verm genswerte aktivieren. Der ge nderte Standard verlangt nicht die Aktivierung von Fremdkapitalkosten f r Verm genswerte, die zum Fair Value bewertet werden, und f r Vorr te, die regelm ßig in großen Mengen hergestellt oder produziert werden, auch wenn der Zeitraum bis zum verkaufsf higen Zustand wesentlich ist. Der Standard ist erstmals auf Fremdkapitalkosten f r qualifizierte Verm genswerte anzuwenden, deren Anfangszeitpunkt f r die Aktivierung am oder nach dem 1. Januar 2009 liegt. Die Deutsche Telekom pr ft derzeit den Zeitpunkt der Umsetzung der nderung des IAS 23 und die hieraus resultierenden Effekte auf die Darstellung der Verm gens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cash-Flows der Deutschen Telekom. Im Juni 2007 ver ffentlichte das IFRIC die Interpretation IFRIC 13 „Customer Loyalty Programmes“. IFRIC 13 wurde bisher nicht von der Europ ischen Union in europ isches Recht bernommen. Die Interpretation befasst sich mit der Bilanzierung und Bewertung von Kundenbindungsprogrammen, bei denen der Kunde Punkte (Pr mien) erh lt, die es ihm erlauben, G ter oder Dienstleistungen kostenlos oder verbilligt vom Verk ufer oder einem Dritten zu beziehen. Offen war in diesem Zusammenhang dabei bislang die Frage, ob die Pr mien eine Schuld im Zusammenhang mit einem erfolgten Verkaufsgesch ft darstellen oder ein Entgelt im Sinne einer Vorauszahlung f r ein k nftiges Verkaufsgesch ft sind. Gem ß der nun vorliegenden Interpretation sind die Erl se aus dem Verkauf in zwei Komponenten auf- zuteilen. Ein Teil entf llt auf das aktuelle Gesch ft, durch das die Pr mien entstanden sind. Der andere Teil entf llt auf das k nftige Gesch ft, das aus den einzul senden Pr mien resultiert. Der Teil der Erl se, der der bereits erbrachten Lieferung bzw. Leistung zuzuordnen ist, ist erfolgswirksam zu erfassen. Der Teil der Erl se, der der Pr mie zuzuordnen ist, ist so lange als Vorauszahlung zu bilanzieren, bis die Pr mie vom Kunden eingel st wird und die Verpflichtung aus der Gew hrung der Pr mie erf llt ist. Die Regelung des IFRIC 13 weicht von der derzeitigen Bilanzierung bei der Deutschen Telekom ab; die Bilanzierung der Deutschen Telekom ist demzufolge zu ndern. Die Interpretation ist f r Gesch ftsjahre anzuwen- den, die am oder nach dem 1. Juli 2008 beginnen. Die Deutsche Telekom pr ft derzeit die Auswirkungen der Anwendung von IFRIC 13 auf die Darstellung der Verm gens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cash-Flows der Deutschen Telekom. Im Juli 2007 ver ffentlichte das IFRIC die Interpretation IFRIC 14 „IAS 19 – The Limit on a Defined Benefit Asset, Minimum Funding Requirements and their Interaction“. IFRIC 14 wurde bisher nicht von der Europ ischen Union in europ isches Recht bernommen. Die Interpretation regelt die Bewertung eines Verm genswerts, der daraus resultiert, dass das Planverm gen die Pensionsverpflichtung bersteigt. Die Interpretation konkretisiert, wie festzustellen ist, ob aus der berdotierung eines Pensionsplans wirtschaft- licher Nutzen f r das Unternehmen entsteht. Des Weiteren wird zum einen geregelt, wie der Barwert des Verm genswerts im Fall einer k nftigen Beitragserstattung oder -senkung bei Bestehen einer Mindestanforderung an die Dotierung des Pensionsplans zu ermitteln ist. Zum anderen wird geregelt, wie bei der Bewertung eines „defined benefit asset“ oder einer „defined benefit liability“ vorzugehen ist, wenn das Unternehmen verpflich- tet ist, Mindestbeitr ge an einen Pensionsplan zu leisten. Die Interpretation ist f r Gesch ftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2008 beginnen. Aus der Anwendung von IFRIC 14 werden sich voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Verm gens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cash-Flows der Deutschen Telekom ergeben. Im September 2007 ver ffentlichte das IASB eine nderung des IAS 1 „Presentation of Financial Statements: A Revised Presentation“. Die nde- rung des IAS 1 wurde bisher nicht von der Europ ischen Union in euro- p isches Recht bernommen. IAS 1 ( berarbeitet) verwendet die Begriffe „statement of financial position“ (bislang „balance sheet“) und „statement of cash flows“ (bislang „cash flow statement“) und f hrt ein Rechenwerk mit der Bezeichnung „statement of comprehensive income“ ein. Die neuen Bezeichnungen sind jedoch nicht verpflichtend zu verwenden. Die nde- rung des IAS 1 verpflichtet Unternehmen, Vergleichsinformationen f r die vorherige Berichtsperiode darzustellen. Ferner fordert der berarbeitete Standard die Darstellung einer weiteren Bilanz („statement of financial position“) zu Beginn der ersten dargestellten Vergleichsperiode, sofern das Unternehmen r ckwirkend die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ge ndert hat oder es r ckwirkend den Abschluss angepasst hat.

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