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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

Dar ber hinaus sieht die nderung des IAS 1 Folgendes vor: – S mtliche nderungen des Eigenkapitals, die auf Transaktionen mit Anteilseignern beruhen, sind gesondert von solchen nderungen des Eigenkapitals darzustellen, die nicht auf Transaktionen mit Anteils- eignern beruhen. – Ertr ge und Aufwendungen sind gesondert von Transaktionen mit Eigent mern entweder in einem Abschlussbestandteil („statement of comprehensive income“) oder in zwei Abschlussbestandteilen (ein gesondertes „income statement“ und ein „statement of comprehensive income“) darzustellen. – Die Bestandteile des „other comprehensive income“ sind im „statement of comprehensive income“ darzustellen. – Die Summe „total comprehensive income“ ist darzustellen. Die nderung des IAS 1 fordert zudem die Angabe des jeweiligen Betrags an Ertragsteuern pro Bestandteil des „other comprehensive income“ und die Darstellung der Umklassifizierungsbetr ge in das „other comprehen- sive income“. Umklassifizierungsbetr ge entstehen bei der Umgliederung von vormals im „other comprehensive income“ erfassten Betr gen in „profit or loss“. Des Weiteren sind nunmehr als ausgesch ttete Dividenden erfasste Betr ge und entsprechende Je-Aktie-Betr ge entweder in der Aufstellung der Ver nderungen des Eigenkapitals oder im Anhang darzu- stellen. Die nderung des IAS 1 ist f r Gesch ftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2009 beginnen. Da die nderung zu IAS 1 ausschließlich den Ausweis betrifft, werden sich keine wesentlichen Aus- wirkungen auf die Darstellung der Verm gens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cash-Flows der Deutschen Telekom ergeben. Im Januar 2008 hat das IASB die berarbeiteten Standards IFRS 3 „Busi- ness Combinations“ und IAS 27 „Consolidated and Separate Financial Statements“ ver ffentlicht. Die Standards sind das Ergebnis der zweiten Phase des gemeinsam mit dem FASB durchgef hrten Projekts zur Reformierung der Bilanzierung von Unternehmenszusammenschl ssen. Die berarbeiteten Fassungen von IFRS 3 und IAS 27 wurden bisher nicht von der Europ ischen Union in europ isches Recht bernommen. Die wesentlichen nderungen gegen ber der bisherigen Fassung des IFRS 3 lassen sich wie folgt zusammenfassen: – F r die bilanzielle Behandlung von Minderheitenanteilen sieht die neue Fassung des IFRS 3 ein Wahlrecht zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert oder dem anteiligen identifizierbaren Nettoverm gen vor. Dieses Wahlrecht kann f r jeden Unternehmenszusammenschluss einzeln ausge bt werden. – F r sukzessive Unternehmenserwerbe erfolgt im Zeitpunkt der Erlangung der Beherrschung eine erfolgswirksame Neubewertung bereits beste- hender Anteile an dem erworbenen Unternehmen. Der Goodwill ermittelt sich im Anschluss als Differenz zwischen dem neubewerteten Beteili- gungsbuchwert zuz glich Kaufpreiszahlungen f r den Erwerb der neuen Anteile abz glich des erworbenen Nettoverm gens. – Anschaffungsnebenkosten sind k nftig als Aufwand zu erfassen. – F r m gliche Anpassungen der Anschaffungskosten in Abh ngigkeit von k nftigen Ereignissen (contingent consideration), die im Erwerbszeit- punkt als Verbindlichkeiten zu erfassen sind, ist in der Folgebewertung keine Anpassung des Goodwill mehr m glich. – Effekte aus der Abwicklung von Gesch ftsbeziehungen, die bereits vor dem Unternehmenszusammenschluss bestanden, sind nach der neuen Fassung des IFRS 3 nicht in die Ermittlung der Gegenleistung f r den Zusammenschluss einzubeziehen. – Gegen ber der bisherigen Fassung regelt IFRS 3 in der berarbeiteten Fassung den Ansatz und die Bewertung von Rechten, die vor dem Unternehmenszusammenschluss einem anderen Unternehmen gew hrt wurden und nun im Rahmen des Zusammenschlusses wirtschaftlich zur ckerlangt werden (zur ckerworbene Rechte). Die wesentlichen nderungen gegen ber der bisherigen Fassung des IAS 27 lassen sich wie folgt zusammenfassen: – nderungen in der Beteiligungsquote ohne Verlust der Beherrschung sind ausschließlich als Eigenkapitaltransaktion zu erfassen. – Bei Verlust der Beherrschung eines Tochterunternehmens sind die konso- lidierten Verm genswerte und Schulden auszubuchen. Neu geregelt ist, dass ein verbleibendes Investment an dem vormaligen Tochterunter- nehmen beim erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten ist, und dass sich hierbei ergebende Differenzen ergebnis- wirksam zu erfassen sind. – bersteigen die auf Minderheitenanteile entfallenden Verluste den Anteil der Minderheiten am Eigenkapital des Tochterunternehmens, sind diese trotz entstehenden Negativsaldos den Minderheitenanteilen zuzurechnen. Die neue Fassung des IFRS 3 ist prospektiv auf Unternehmenszusammen- schl sse anzuwenden, deren Erwerbszeitpunkt in j hrliche Berichts- perioden f llt, die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnen. Eine fr here Anwendung ist erlaubt, jedoch begrenzt auf j hrliche Berichtsperioden, die am oder nach dem 30. Juni 2007 beginnen. Die nderungen des IAS 27 sind auf j hrliche Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnen. Eine fr here Anwendung ist erlaubt. Eine fr here Anwendung eines der beiden Standards setzt jedoch die gleichzeitige fr here Anwendung des jeweils anderen Standards voraus. Die Deutsche Telekom pr ft derzeit den Zeitpunkt der Umsetzung der nderungen des IFRS 3 und des IAS 27 und die hieraus resultierenden Effekte auf die Darstellung der Verm gens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cash-Flows. 110|111 Der Konzernabschluss Konzern-Anhang

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