Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

Ansatz und Bewertung. Immaterielle Verm genswerte (ohne Goodwill) mit bestimmbarer Nutzungs- dauer, einschließlich der UMTS-Lizenzen, werden mit ihren Anschaffungs- kosten bewertet und planm ßig ber die jeweilige Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Derartige Verm genswerte sind im Wert gemindert, wenn der erzielbare Betrag – der h here Wert aus beizulegendem Zeitwert abz glich Ver ußerungskosten und Nutzungswert des Verm genswerts – niedriger ist als der Buchwert. Immaterielle Verm genswerte mit unbe- grenzter Nutzungsdauer (US-Mobilfunklizenzen, sog. FCC-Lizenzen) werden zu Anschaffungskosten bewertet. Sie werden nicht planm ßig abgeschrie- ben, sondern werden j hrlich und zus tzlich immer dann, wenn Anzeichen f r eine Wertminderung vorliegen, auf ihre Werthaltigkeit untersucht und, sofern notwendig, auf den erzielbaren Betrag abgeschrieben. Soweit die Gr nde f r zuvor erfasste Wertminderungen entfallen sind, werden diese Verm genswerte zugeschrieben. Die Nutzungsdauern und die Abschrei- bungsmethode der Immateriellen Verm genswerte werden mindestens an jedem Jahresabschlussstichtag berpr ft; wenn die Erwartungen von den bisherigen Sch tzungen abweichen, werden die entsprechenden nderungen gem ß IAS 8 als nderungen von Sch tzungen erfasst. Die planm ßige Abschreibung von Mobilfunklizenzen beginnt, sobald das zugeh rige Netz betriebsbereit ist. Die Nutzungsdauern von Mobilfunk- lizenzen werden auf der Grundlage verschiedener Faktoren festgelegt, u. a. der Laufzeit der von der jeweiligen nationalen Regulierungsbeh rde gew hrten Lizenzen, der Verf gbarkeit und der erwarteten Kosten f r die Erneuerung der Lizenzen sowie der Entwicklung k nftiger Technologien. Die Restnutzungsdauern der Mobilfunklizenzen des Unternehmens sind wie folgt: Mobilfunklizenzen Jahre FCC-Lizenzen unbegrenzt UMTS-Lizenzen 7 bis 17 GSM-Lizenzen 1 bis 17 Ausgaben f r Entwicklung werden aktiviert, sofern die entsprechenden Voraussetzungen erf llt sind, und ber ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Forschungsausgaben und Fremdkapitalkosten werden nicht aktiviert, sondern werden im Entstehungszeitpunkt verursachungsgem ß als Auf- wand erfasst. Der Goodwill wird nicht planm ßig abgeschrieben, sondern auf der Basis des erzielbaren Betrags der zahlungsmittelgenerierenden Einheit, der der Goodwill zugeordnet ist, auf eine Wertminderung untersucht („Impairment Only“-Ansatz). Im Rahmen der berpr fung auf Wertminde- rung wird der bei einem Unternehmenszusammenschluss erworbene Goodwill jeder einzelnen zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugeord- net, die voraussichtlich von den Synergien aus dem Zusammenschluss profitiert. Der Werthaltigkeitstest ist j hrlich durchzuf hren und zus tzlich immer dann, wenn Anzeichen daf r vorliegen, dass die zahlungsmittel- generierende Einheit in ihrem Wert gemindert ist. bersteigt der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit, der der Goodwill zugewiesen wurde, deren erzielbaren Betrag, ist der dieser zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugeordnete Goodwill in H he des Differenzbetrags wertgemindert und abzuschreiben. Wertminderungen des Goodwill d rfen nicht r ck- g ngig gemacht werden. bersteigt die Wertminderung der zahlungsmittel- generierenden Einheit den Buchwert des ihr zugeordneten Goodwill, ist die dar ber hinausgehende Wertminderung durch anteilige Minderung von Buchwerten der der zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugeord- neten Verm genswerte zu erfassen. Der erzielbare Betrag einer zahlungs- mittelgenerierenden Einheit wird anhand ihres beizulegenden Zeitwerts abz glich Ver ußerungskosten ermittelt. Der beizulegende Zeitwert abz g- lich Ver ußerungskosten errechnet sich in der Regel unter Anwendung des Discounted-Cash-Flow-(DCF)-Verfahrens. Diesen DCF-Berechnungen liegen Prognosen zu Grunde, die auf den vom Management genehmigten Finanzpl nen f r zehn Jahre beruhen und auch f r interne Zwecke ver- wendet werden. Der gew hlte Planungshorizont spiegelt die Annahmen f r kurz- bis mittelfristige Marktentwicklungen wider. Cash-Flows, die ber den 10-Jahres-Zeitraum hinausgehen, werden anhand geeigneter Wachstums- raten berechnet. Zu den wesentlichen Annahmen, auf denen die Ermitt- lung des beizulegenden Zeitwerts abz glich Ver ußerungskosten durch das Management beruht, geh ren Annahmen bez glich ARPU, Kunden- gewinnung und Kosten f r die Kundenbindung, K ndigungsrate, Investi- tionen, Marktanteil, Wachstumsraten sowie Diskontierungszinssatz. Die Cash-Flow-Berechnungen werden durch externe Informationsquellen abgesichert. 120|121 Der Konzernabschluss Konzern-Anhang

Pages