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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

Tr gt der Leasingnehmer die wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum am Leasinggegenstand verbunden sind (Finance Lease), so hat der Leasingnehmer den Leasinggegenstand in der Bilanz anzusetzen. Der Leasinggegenstand wird im Zugangszeitpunkt mit seinem beizulegen- den Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der k nftigen Mindestleasing- zahlungen bewertet und ber die gesch tzte Nutzungsdauer oder die k rzere Vertragslaufzeit abgeschrieben. Die Abschreibung wird erfolgs- wirksam erfasst. Der Leasingnehmer setzt im Zugangszeitpunkt zugleich eine Leasingverbindlichkeit an, die in ihrer H he dem Buchwert des Leasinggegenstands entspricht. Die Leasingverbindlichkeit wird in den Folgeperioden nach der Effektivzinsmethode getilgt und fortgeschrieben. Der Leasinggeber in einem Finance Lease setzt eine Forderung in H he des Netto-Investitionswerts aus dem Leasingverh ltnis an. Die Leasing- ertr ge werden in Tilgungen der Leasingforderung und Finanzertr ge aufgeteilt. Die Forderung aus dem Leasingverh ltnis wird nach der Effektiv- zinsmethode getilgt und fortgeschrieben. Wenn eine Sale-and-Leaseback-Transaktion zu einem Finance Lease f hrt, wird ein berschuss der Verkaufserl se ber den Buchwert abgegrenzt und ber die Laufzeit des Leasingverh ltnisses erfolgswirksam erfasst. Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien umfassen alle Immobilien, die zur Erzielung von Mieteinnahmen oder langfristigen Verm gens- zuw chsen gehalten und weder in der Produktion noch f r Verwaltungs- zwecke eingesetzt werden. Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien werden zu fortgef hrten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Zur Ver¢u¤erunggehaltene langfristige Verm genswerte und Ver¢u¤erungsgruppen werden als solche klassifiziert, wenn der zugeh rige Buch- wert berwiegend durch ein Ver ußerungsgesch ft und nicht durch fort- gesetzte Nutzung realisiert wird. Diese Verm genswerte werden mit dem niedrigeren Wert aus Buchwert oder beizulegendem Zeitwert abz glich Ver ußerungskosten bewertet und werden als „zur Ver ußerung gehaltene langfristige Verm genswerte“ klassifiziert. Diese Verm genswerte werden nicht mehr planm ßig abgeschrieben. Wertminderungen werden f r diese Verm genswerte grunds tzlich nur dann erfasst, wenn der beizulegende Zeitwert abz glich Ver ußerungskosten unterhalb des Buchwerts liegt. Im Fall einer sp teren Erh hung des beizulegenden Zeitwerts abz glich Ver ußerungskosten ist die zuvor erfasste Wertminderung r ckg ngig zu machen. Die Zuschreibung ist auf die zuvor f r die betreffenden Verm gens- werte erfassten Wertminderungen begrenzt. Vorr te werden zum niedrigeren Wert aus Nettover ußerungswert und Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten z hlen alle Kosten des Erwerbs und der Her- stellung sowie sonstige Kosten, die angefallen sind, um die Vorr te an ihren derzeitigen Ort und in ihren derzeitigen Zustand zu versetzen. Fremdkapital- kosten werden nicht aktiviert. Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden nach der Durchschnittskostenmethode ermittelt. Der Nettover- ußerungswert ist der gesch tzte, im normalen Gesch ftsgang erzielbare Verkaufserl s abz glich der gesch tzten Kosten bis zur Fertigstellung und der gesch tzten notwendigen Vertriebskosten. Die Deutsche Telekom ver- kauft Endger te separat sowie in Verbindung mit Dienstleistungsvertr gen. Als Teil der Strategie zur Gewinnung neuer Kunden verkauft das Unter- nehmen gelegentlich Endger te in Verbindung mit einem Dienstleistungs- vertrag zu einem Preis, der unter den Anschaffungskosten liegt. Da die Endger tesubvention Teil der Unternehmensstrategie zur Gewinnung neuer Kunden ist, wird dieser Verlust aus dem Endger teverkauf zum Zeit- punkt des Verkaufs erfasst. Pensionsverpflichtungen und hnliche Verpflichtungen ergeben sich aus Verpflichtungen gegen ber nicht beamteten Arbeitnehmern. Verpflich- tungen aus leistungsorientierten Pl nen werden nach der Methode der laufenden Einmalpr mien („Projected Unit Credit Method“) bewertet. Dabei werden sowohl die am Abschlussstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften als auch die k nftig zu erwartenden Steige- rungen der Geh lter und Renten ber cksichtigt. F r die Abzinsung des Anwartschaftsbarwerts mit Ber cksichtigung k nftiger Gehaltssteige- rungen (Defined Benefit Obligation) wurde zum 31. Dezember 2007 ein Zinssatz von 5,50% zu Grunde gelegt. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus erfahrungsbedingten Anpassungen und nderungen von versicherungsmathematischen Annahmen werden in der Periode, in der sie anfallen, erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst (Gewinn- r cklagen). Die Ertr ge aus dem Planverm gen werden als Zinsertrag ausgewiesen. Der Dienstzeitaufwand wird als betrieblicher Aufwand klassifiziert. Die im Rahmen von beitragsorientierten Pl nen zu zahlenden Betr ge werden aufwandswirksam erfasst, wenn die Beitr ge f llig sind, und als Bestandteil der betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Voraus- zahlungen auf Beitr ge werden aktiviert, sofern diese Vorauszahlungen zu einer R ckerstattung oder einer Verringerung k nftiger Zahlungen f hren werden. Der nachzuverrechnende Dienstzeitaufwand wird erfasst, sofern die Anwartschaften unverfallbar sind; andernfalls werden sie linear ber den durchschnittlich verbleibenden Erdienungszeitraum vereinnahmt. 122|123 Der Konzernabschluss Konzern-Anhang

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