Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

F r aktive und beurlaubte Beamte im Angestelltenverh ltnis ist die Deutsche Telekom zur Zahlung j hrlicher Beitr ge an eine Unterst tzungskasse verpflichtet, die die Pensionszahlungen leistet. Die f lligen Betr ge, deren H he durch die 1995 in Kraft getretene Postreform II (das Gesetz, wonach die fr here Deutsche Bundespost Telekom rechtlich in eine Aktiengesell- schaft umgewandelt wurde) festgelegt ist und die daher keiner gesonderten versicherungsmathematischen Berechnung unterliegen, werden als Auf- wand des betreffenden Jahres erfasst und als betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Entsprechendes gilt f r Beitr ge im Rahmen der Entgelt- umwandlung an den Telekom Pensionsfonds und f r Beitr ge im Rahmen von beitragsorientierten Pl nen ausl ndischer Konzernunternehmen. Altersteilzeitvereinbarungen basieren berwiegend auf dem sog. Block- modell. In diesem Zusammenhang entstehen zwei Arten von Verpflichtun- gen, die jeweils in bereinstimmung mit versicherungsmathematischen Grunds tzen mit ihrem Barwert bewertet werden und getrennt voneinander bilanziert werden: Die erste Verpflichtungsart bezieht sich auf den kumu- lierten ausstehenden Erf llungsbetrag, der anteilig ber die Laufzeit der Aktiv-/Arbeitsphase erfasst wird. Der kumulierte ausstehende Erf llungs- betrag basiert auf der Differenz zwischen der Verg tung des Arbeitnehmers vor Beginn der Altersteilzeitvereinbarung (einschließlich des Arbeitgeber- anteils an den Sozialversicherungsbeitr gen) und der Verg tung f r die Teilzeitbesch ftigung (einschließlich des Arbeitgeberanteils an den Sozial- versicherungsbeitr gen, jedoch ohne Ber cksichtigung der Aufstockungs- betr ge). Die zweite Verpflichtungsart bezieht sich auf die Verpflichtung des Arbeitgebers zur Leistung von Aufstockungsbetr gen zuz glich eines weiteren Beitrags zur gesetzlichen Rentenversicherung und wird unmittel- bar bei Entstehen der Verpflichtung in voller H he erfasst. R ckstellungen f r Abfindungen f r Angestellte und R ckstellungen im Zusammenhang mit der Regelung zum vorzeitigen Ruhestand f r Beamte werden angesetzt, wenn die Deutsche Telekom nachweislich zur Erbringung dieser Leistungen verpflichtet ist. Dies ist der Fall, wenn die Deutsche Telekom einen detaillierten formalen Plan f r die Beendigung des Besch ftigungsverh ltnisses besitzt und keine realistische M glich- keit hat, sich dem zu entziehen. Die Leistungen aus Anlass der Beendi- gung von Besch ftigungsverh ltnissen werden auf der Basis der Anzahl von Besch ftigten, die das Angebot voraussichtlich annehmen werden, bewertet. Sind die Leistungen mehr als zw lf Monate nach dem Abschluss- stichtag f llig, ist der erwartete Erf llungsbetrag auf den Abschlussstich- tag abzuzinsen. Sonstige R ckstellungen werden angesetzt, soweit rechtliche oder faktische Verpflichtungen gegen ber Dritten bestehen, die auf zur ckliegenden Gesch ftsvorf llen oder Ereignissen beruhen und wahrscheinlich zu Ver- m gensabfl ssen f hren, die zuverl ssig ermittelbar sind. Diese R ck- stellungen werden unter Ber cksichtigung aller erkennbaren Risiken zum voraussichtlichen Erf llungsbetrag bewertet und d rfen nicht mit Erstat- tungen verrechnet werden. Der Erf llungsbetrag wird auf der Basis einer bestm glichen Sch tzung berechnet. R ckstellungen werden abgezinst, wenn der Effekt hieraus wesentlich ist. nderungen der Sch tzungen der H he oder des zeitlichen Anfalls von Auszahlungen oder nderungen des Zinssatzes zur Bewertung von R ckstellungen f r Entsorgungs-, Wieder- herstellungs- und hnlichen Verpflichtungen werden entsprechend der Ver nderung des Buchwerts des korrespondierenden Verm genswerts erfasst. F r den Fall, dass eine Minderung der R ckstellung den Buchwert des korrespondierenden Verm genswerts berschreitet, ist der ber- schießende Betrag unmittelbar erfolgswirksam als Ertrag zu erfassen. F r externe Rechtsberatungsgeb hren im Zusammenhang mit drohenden Verlusten aus schwebenden Gesch ften werden R ckstellungen gebildet. Erfolgsunsicherheiten (Eventualschulden und -forderungen) sind m g- liche Verpflichtungen oder Verm genswerte, die aus Ereignissen der Ver- gangenheit resultieren und deren Existenz durch das Eintreten oder Nicht- eintreten eines oder mehrerer unsicherer k nftiger Ereignisse bedingt ist, die nicht vollst ndig unter Kontrolle der Deutschen Telekom stehen. Eventualschulden sind zudem gegenw rtige Verpflichtungen, die aus Ereignissen der Vergangenheit resultieren, bei denen der Abfluss von Ressourcen, die wirtschaftlichen Nutzen verk rpern, unwahrscheinlich ist oder bei denen der Umfang der Verpflichtung nicht verl sslich gesch tzt werden kann. Eventualschulden werden zu ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt, wenn sie im Rahmen eines Unternehmenserwerbs bernommen wurden. Eventualforderungen werden nicht angesetzt. Sofern ein Abfluss von wirtschaftlichem Nutzen nicht unwahrscheinlich ist, werden im Konzern-Anhang Angaben zu Eventualschulden gemacht. Gleiches gilt f r Eventualforderungen, sofern deren Zufluss wahrscheinlich ist. Ein Finanzinstrument ist ein Vertrag, der gleichzeitig bei einem Unter- nehmen zur Entstehung eines finanziellen Verm genswerts und bei einem anderen Unternehmen zur Entstehung einer finanziellen Verbindlich- keit oder eines Eigenkapitalinstruments f hrt. Finanzielle Verm genswerte umfassen insbesondere Zahlungsmittel und Zahlungsmittel quivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige ausgereichte Kredite und Forderungen, bis zur Endf lligkeit gehaltene Finanzinvestitio- nen und zu Handelszwecken gehaltene origin re und derivative finanzielle Verm genswerte. Finanzielle Verbindlichkeiten begr nden regelm ßig einen R ckgabeanspruch in Zahlungsmitteln oder einem anderen finan- ziellen Verm genswert. Darunter fallen insbesondere Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leis- tungen, Verbindlichkeiten gegen ber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverh ltnissen, Schuldscheindarlehen und deri- vative Finanzverbindlichkeiten. Finanzinstrumente werden grunds tzlich angesetzt, sobald die Deutsche Telekom Vertragspartei der Regelungen

Pages