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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

Unter den finanziellen Verm genswerten werden Minderheitsanteile an ausl ndischen Telekommunikationsanbietern ausgewiesen, die haupts ch- lich in den Bereichen Mobilfunk, Festnetz, Internet und Datenkommuni- kation t tig sind. Einige dieser Unternehmen sind an ffentlichen M rkten notiert und von stark schwankenden Aktienkursen gekennzeichnet. Wenn der Buchwert einer Beteiligung den Barwert ihrer gesch tzten k nftigen Cash-Flows bersteigt, ist grunds tzlich ein Wertminderungsaufwand zu erfassen. Die Berechnung des Barwerts der gesch tzten k nftigen Cash- Flows sowie die Einsch tzung, ob die Wertminderung nicht nur vor ber- gehend eingetreten ist, sind von der Beurteilung durch das Management abh ngig und beruhen in hohem Maße auf der Einsch tzung der k nftigen Entwicklungsaussichten der Beteiligungsgesellschaft durch das Manage- ment. Zur Ermittlung von Wertminderungen werden, soweit verf gbar, B rsenkurse bzw. andere Bewertungsparameter auf der Grundlage von Informationen der Beteiligungsgesellschaft verwendet. Bei der Feststellung, ob eine Wertminderung nicht nur vor bergehender Natur ist, wird die F higkeit und Absicht beurteilt, die Anteile an der Beteiligungsgesellschaft ber einen vertretbaren Zeitraum zu halten, der ausreichend ist, um den beizulegenden Zeitwert bis zur H he des Buchwerts (oder dar ber hinaus) zu realisieren. Dies schließt auch eine Beurteilung von Faktoren wie bei- spielsweise der Dauer sowie der H he der Differenz des Buchwerts ber dem Marktwert, den vorhergesagten k nftigen Ergebnissen der Beteiligungs- gesellschaft, dem regionalen wirtschaftlichen Umfeld sowie der Branchen- situation ein. K nftige nachteilige Ver nderungen der Marktbedingungen, insbesondere ein Abschwung in der Telekommunikationsbranche oder schlechte operative Ergebnisse von Beteiligungsunternehmen, k nnten zu Verlusten f hren oder eine Realisierung des Buchwerts der Beteiligungen unm glich machen, was unter Umst nden nicht im aktuellen Buchwert einer Beteiligung ber cksichtigt ist. Dies k nnte zu Wertminderungs- aufwendungen f hren, was sich nachteilig auf die k nftige Ertragslage auswirken k nnte. Das Management bildet Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forde- rungen, um erwarteten Verlusten Rechnung zu tragen, die aus der Zahlungs- unf higkeit von Kunden resultieren. Die vom Management verwendeten Grundlagen f r die Beurteilung der Angemessenheit der Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen sind die F lligkeitsstruktur der Forderungs- salden und Erfahrungen in Bezug auf Ausbuchungen von Forderungen in der Vergangenheit, die Bonit t der Kunden sowie Ver nderungen der Zahlungsbedingungen. Bei einer Verschlechterung der Finanzlage der Kunden kann der Umfang der tats chlich vorzunehmenden Ausbuchungen den Umfang der erwarteten Ausbuchungen bersteigen. Ertragsteuern sind f r jede Steuerjurisdiktion zu sch tzen, in der der Konzern t tig ist. Dabei ist f r jedes Besteuerungssubjekt die erwartete tats chliche Ertragsteuer zu berechnen, und die tempor ren Differenzen aus der unterschiedlichen Behandlung bestimmter Bilanzposten zwischen dem IFRS-Konzernabschluss und dem steuerrechtlichen Abschluss sind zu beurteilen. Soweit tempor re Differenzen vorliegen, f hren diese Differenzen grunds tzlich zum Ansatz von aktiven und passiven latenten Steuern im Konzernabschluss. Das Management muss bei der Berechnung tats chlicher und latenter Steuern Beurteilungen treffen. Aktive latente Steuern werden in dem Maße angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist, dass sie genutzt werden k nnen. Die Nutzung aktiver latenter Steuern h ngt von der M glichkeit ab, im Rahmen der jeweiligen Steuerart und Steuerjurisdiktion ausreichendes zu versteuerndes Einkommen zu erzielen, wobei ggf. gesetzliche Beschr nkungen hinsichtlich der maximalen Verlustvortragsperiode zu ber cksichtigen sind. Zur Beurteilung der Wahr- scheinlichkeit der k nftigen Nutzbarkeit von aktiven latenten Steuern sind verschiedene Faktoren heranzuziehen, wie z.B. Ertragslage der Vergangen- heit, operative Planungen, Verlustvortragsperioden, Steuerplanungs- strategien. Weichen die tats chlichen Ergebnisse von diesen Sch tzungen ab oder sind diese Sch tzungen in k nftigen Perioden anzupassen, k nnte dies nachteilige Auswirkungen auf die Verm gens-, Finanz- und Ertrags- lage haben. Kommt es zu einer nderung der Werthaltigkeitsbeurteilung bei aktiven latenten Steuern, sind die angesetzten aktiven latenten Steuern erfolgswirksam abzuwerten. Die Pensionsverpflichtungen f r Leistungen an nicht beamtete Arbeit- nehmer sind grunds tzlich durch Pl ne gedeckt, die als leistungsorien- tierte Pl ne klassifiziert und bilanziert werden. Die Aufwendungen f r Altersversorgung f r nicht beamtete Arbeitnehmer werden in berein- stimmung mit versicherungsmathematischen Verfahren ermittelt, die auf Annahmen hinsichtlich des Zinssatzes, der Lebenserwartung und, in ein- geschr nktem Maße, der erwarteten Ertr ge aus Planverm gen beruhen. Die Sch tzungen der erwarteten Ertr ge aus Planverm gen haben nur begrenzte Auswirkungen auf die Aufwendungen f r Altersversorgung. Weitere wichtige Annahmen in Bezug auf die Aufwendungen f r Alters- versorgung basieren zum Teil auf versicherungsmathematischen Bewer- tungen, die auf Annahmen wie den zur Berechnung der H he unserer Pensionsverpflichtung verwendeten Zinss tzen beruhen. Unsere Annahmen in Bezug auf die erwarteten Ertr ge aus Planverm gen werden unter Ber cksichtigung langfristiger historischer Renditen in der Vergangenheit, der Anlagestrategie sowie von Sch tzungen langfristiger Anlageertr ge auf einheitlicher Basis getroffen. Falls weitere nderungen der Annahmen in Bezug auf Zinss tze oder die erwarteten Ertr ge aus Planverm gen erforderlich sind, k nnte dies wesentliche Auswirkungen auf die k nftige H he der Aufwendungen f r Altersversorgung haben.

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