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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

Gem ß dem Gesetz zur Reorganisation der Bundesanstalt f r Post und Telekommunikation Deutsche Bundespost ist die Deutsche Telekom ver- pflichtet, ihren Anteil an der Deckungsl cke zwischen den Einnahmen der Postbeamtenkrankenkasse (PBeaKK) und ihren Leistungen auszugleichen. Die PBeaKK erbringt f r ihre Mitglieder (aktive oder fr here Beamte der Deutschen Telekom AG, der Deutschen Post AG und der Deutschen Post- bank AG) und deren Angeh rige Leistungen in Krankheits-, Geburts- und Todesf llen. Die PBeaKK wurde mit Inkrafttreten der Postreform II in ihrem Bestand geschlossen. Die von der PBeaKK vereinnahmten Versicherungs- beitr ge d rfen die von alternativen Anbietern privater Krankenversiche- rung berechneten Versicherungsbeitr ge f r vergleichbare Leistungen nicht berschreiten. Daher wird die sich ndernde Altersstruktur der Mit- glieder in der PBeaKK nicht in den Versicherungsbeitr gen ber cksichtigt. In H he des nach versicherungsmathematischen Grunds tzen berechneten Barwerts des Anteils der Deutschen Telekom an den k nftigen Deckungs- l cken werden R ckstellungen gebildet. Dabei werden Abzinsungss tze verwendet sowie Annahmen bez glich der Lebenserwartungen und Prognosen hinsichtlich der Beitr ge und der k nftigen Steigerungen der Gesundheitskosten in Deutschland vorgenommen. Da die Berechnung dieser R ckstellung mit langfristigen Prognosen ber einen Zeitraum von mehr als 50 Jahren verbunden ist, kann sich der Barwert der Verbindlichkeit schon bei geringf gigen Schwankungen der der Berechnung zu Grunde liegenden Annahmen erheblich ndern. Ansatz und Bewertung der R ckstellungen und der H he der Eventual- schulden im Zusammenhang mit anh ngigen Rechtsstreitigkeiten oder anderen ausstehenden Anspr chen aus Vergleichs-, Vermittlungs-, Schieds- gerichts- oder staatlichen Verfahren bzw. sonstiger Eventualschulden sind in erheblichem Umfang mit Einsch tzungen durch die Deutsche Telekom verbunden. So beruht die Beurteilung der Wahrscheinlichkeit, dass ein anh ngiges Verfahren Erfolg hat oder eine Verbindlichkeit entsteht, bzw. die Quantifizierung der m glichen H he der Zahlungsverpflichtung auf der Einsch tzung der jeweiligen Situation. F r Verbindlichkeiten werden R ckstellungen gebildet, wenn Verluste aus schwebenden Gesch ften drohen, ein Verlust wahrscheinlich ist und dieser Verlust verl sslich gesch tzt werden kann. Wegen der mit dieser Beurteilung verbundenen Unsicher- heiten k nnen die tats chlichen Verluste ggf. von den urspr nglichen Sch tzungen und damit von dem R ckstellungsbetrag abweichen. Zudem ist die Ermittlung von R ckstellungen f r Steuern, Umweltverbindlich- keiten und Rechtsrisiken mit erheblichen Sch tzungen verbunden. Diese Sch tzungen k nnen sich auf Grund neuer Informationen ndern. Bei der Einholung neuer Informationen nutzt die Deutsche Telekom haupts chlich die Dienste interner Experten sowie die Dienste externer Berater wie bei- spielsweise Versicherungsmathematiker oder Rechtsberater. nderungen der Sch tzungen dieser drohenden Verluste aus schwebenden Gesch ften k nnen sich erheblich auf die k nftige Ertragslage auswirken. Umsatzrealisierung. Einmalige Bereitstellungsentgelte. Die operativen Segmente Mobilfunk Europa, Mobilfunk USA und Breitband/Festnetz erhalten von Neukunden Entgelte f r die erstmalige Bereitstellung und die Freischaltung ihres Anschlusses. Diese Entgelte (sowie die zugeh rigen direkt zurechenbaren externen Kosten) werden abgegrenzt und ber die erwartete Dauer der Kundenbeziehung verteilt. Die Sch tzung der erwarteten durchschnittlichen Dauer der Kundenbeziehung basiert auf der historischen Kunden-Fluktua- tionsrate. Bei einer nderung der Sch tzungen durch das Management k nnen sich wesentliche Unterschiede in Betrag und Zeitpunkt der Ums tze f r nachfolgende Perioden ergeben. Servicevertr ge. Ein Teil des Gesch ftsvolumens von T-Systems bezieht sich auf langfristige Vertr ge mit Kunden. Bei diesen Vertr gen werden die Ums tze nach dem Leistungsfortschritt erfasst. Die Bestimmung des Leistungsfortschritts ist zu sch tzen. In Abh ngigkeit von der zur Fest- stellung des Leistungsfortschritts verwendeten Methode enthalten diese Sch tzungen ggf. die gesamten Auftragskosten, die restlichen Kosten bis zur Fertigstellung, die gesamten Auftragserl se, Auftragsrisiken und sonstige Beurteilungen. S mtliche Sch tzungen, die im Zusammenhang mit solchen langfristigen Auftr gen vorgenommen werden, werden von uns regelm ßig berpr ft und im Bedarfsfall angepasst. Mehrkomponentenvertr ge. F r die Bilanzierung von Mehrkomponenten- vertr gen sind gem ß IAS 8.12 die Bilanzierungsgrunds tze der Emerging Issues Task Force Issue Nr. 00-21 angewendet worden. EITF 00-21 verlangt, dass Vereinbarungen, die die Lieferung von geb ndelten Produkten bzw. die Erbringung von geb ndelten Dienstleistungen beinhalten, in einzelne Bewertungseinheiten zu trennen sind, wobei f r jede Bewertungseinheit ein gesonderter Erl sprozess zu bestimmen ist. Der Preis f r das gesamte Mehrkomponentengesch ft wird auf der Grundlage der anteiligen beizu- legenden Zeitwerte auf die verschiedenen Bewertungseinheiten aufgeteilt (d.h. der beizulegende Zeitwert jeder einzelnen Bewertungseinheit im Verh ltnis zum gesamten beizulegenden Zeitwert der geb ndelten Leis- tungen). Die Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte ist komplex, da bestimmte Komponenten preissensibel sind und daher in einem von Wett- bewerb gepr gten Marktumfeld Schwankungen unterliegen. nderungen der Sch tzungen dieser anteiligen beizulegenden Zeitwerte k nnen die Aufteilung des Preises f r das gesamte Mehrkomponentengesch ft auf die einzelnen Bewertungseinheiten erheblich beeinflussen und sich daher auf die k nftige Ertragslage auswirken. 132|133 Der Konzernabschluss Konzern-Anhang

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