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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

29 Pensionsr ckstellungen und hnliche Verpflichtungen. Die betriebliche Altersversorgung betreffend kann grunds tzlich zwischen leistungs- und beitragsorientierten Versorgungssystemen differenziert werden. Leistungsorientierte Versorgungszusagen. Bei leistungsorientierten Versorgungszusagen („Defined Benefit Plans“) verpflichtet sich der Arbeitgeber, die zugesagten Pensionsleistungen zu erbringen und diese ber die Bildung von Pensionsr ckstellungen bzw. f r Pensionszwecke ausgegliederten Verm genswerten („Plan Assets“) zu finanzieren. Die Versorgungsverpflichtungen des Konzerns gegen ber nicht beamte- ten Arbeitnehmern beruhen auf unmittelbaren und auf mittelbaren Versor- gungszusagen; dar ber hinaus bestehen Verpflichtungen gem ß Artikel 131 des Grundgesetzes (GG). Die mittelbaren Versorgungszusagen der Deutschen Telekom wurden den Besch ftigten ber die Versorgungsanstalt der Deutschen Bundespost (VAP) und ber den Deutschen Telekom Betriebsrenten-Service e.V. (DTBS) gegeben. Die VAP erbringt Altersversorgungsleistungen an Rentner, die bei der Deutschen Telekom besch ftigt waren. Die VAP-Leistungen, die die Rentenbez ge aus der gesetzlichen Altersversorgung bis zu der nach der Rentenformel festgelegten H he aufstocken, werden grunds tzlich auf Basis der Bez ge der Mitarbeiter zu bestimmten Zeiten ihrer Besch ftigung berechnet. F r die in der Vergangenheit erworbenen Anspr che auf VAP-Leistungen haben die Tarifparteien im Rahmen einer Neuordnung der betrieblichen Altersversorgung im Jahr 1997 eine Besitzstandsregelung vereinbart. Danach werden die Anspr che von Rentnern und rentennahen Jahrg ngen unver ndert fortgef hrt. Bei j ngeren Anw rtern wurden die Anspr che abh ngig von der bisherigen Versicherungsdauer in eine Initial- gutschrift auf ein vom Arbeitgeber gef hrtes Kapitalkonto umgerechnet. Die Deutsche Telekom leistet j hrliche Gutschriften auf dieses Konto; im Versorgungsfall wird der erreichte Kontostand als Einmalbetrag bzw. in Raten ausgezahlt oder in eine Rente umgewandelt. Sofern diese Besch f- tigten das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet hatten und weniger als zehn Versicherungsjahre aufwiesen, bestehen ihre Versorgungsanspr che unmittelbar gegen ber der Deutschen Telekom. F r die Abwicklung der brigen Zusagen wurde der DTBS gegr ndet. Durch Tarifvertrag wurde im Jahr 2000 eine verpflichtungsneutrale Neu- regelung der VAP-Leistungen vereinbart. Der Teilbestand der Rentner, der in den Geltungsbereich dieses Tarifvertrags f llt, erh lt seine Alters- versorgungsleistungen seit November 2000 nicht mehr von der VAP als mittelbarem Versorgungstr ger, sondern unmittelbar und mit Rechts- anspruch von der Deutschen Telekom. Die Verpflichtungen der VAP ruhen insoweit (Parallelverpflichtung). Der in der VAP verbleibende Rentner- bestand erh lt seine Leistungen weiterhin direkt von der VAP als Versor- gungstr ger. In geringem Umfang werden der Deutschen Telekom weitere Verpflichtungen und entsprechende Verm gensteile nach dem Gesch fts- plan der VAP anteilig zugerechnet. Durch die VAP-Satzungs nderung im Jahr 2004 wurde f r Renten gem ß VAP-Satzung die k nftige j hrliche Anpassung in Prozentpunkten festgelegt. Durch die Harmonisierung der betrieblichen Altersversorgung im Jahr 2005 im Deutsche Telekom Konzern werden Verpflichtungen (im Wesent- lichen zum 1. Oktober 2005 bestehende Arbeitsverh ltnisse in der Deutschen Telekom AG), die bisher ber den DTBS abgewickelt wurden, seit Oktober 2005 unmittelbar und mit Rechtsanspruch der Arbeitnehmer direkt durch die Deutsche Telekom AG erf llt. Leistungen aus anderen direkten Pensionszusagen werden grunds tzlich auf Basis der Gehaltsh he und der Dauer der Unternehmenszugeh rigkeit festgelegt; auch diese Anwartschaften bestimmen sich in der Regel nach Gutschriften, die die Deutsche Telekom auf die von ihr gef hrten Kapital- konten leistet. Herleitung der Pensionsr ckstellungen (Defined Benefit Liability/Defined Benefit Asset): in Mio. € 31.12.2007 31.12.2006 Barwert der ber einen Fonds finanzierten Verpflichtungen 1 368 1 515 Ausgegliederte Verm genswerte (Plan Assets) (986) (966) Das Verm gen bersteigende Leistungsverpflichtungen 382 549 Barwert der nicht ber einen Fonds finanzierten Verpflichtungen 4 959 5 619 Unrealisierter nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand (Unrecognised Past Service Cost) (3) (1) Pensionsr ckstellungen netto (Defined Benefit Liability (+)/Defined Benefit Asset (–)) 5 338 6 167 Aufteilung der Pensionsr ckstellungen netto in Defined Benefit Liability/Defined Benefit Asset: in Mio. € 31.12.2007 31.12.2006 Verm genswert aus Pensionsverpflichtungen (Defined Benefit Asset) laut Konzern-Bilanz (16) 0 Pensionsr ckstellungen (Defined Benefit Liability) laut Konzern-Bilanz 5 354 6 167 Pensionsr ckstellungen netto 5 338 6 167 Das Defined Benefit Asset ist in der Konzern-Bilanz unter den brigen Verm genswerten erfasst. 158|159 Der Konzernabschluss Konzern-Anhang

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