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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

43 Risikomanagement, Finanzderivate und weitere Angaben zum Kapitalmanagement. Grunds tze des Risikomanagements. Die Deutsche Telekom unterliegt hinsichtlich ihrer Verm genswerte, Verbindlichkeiten und geplanten Trans- aktionen insbesondere Risiken aus der Ver nderung der Wechselkurse, der Zinss tze und der B rsenkurse. Ziel des finanziellen Risikomanage- ments ist es, diese Marktrisiken durch die laufenden operativen und finanz- orientierten Aktivit ten zu begrenzen. Hierzu werden je nach Einsch tzung des Risikos ausgew hlte derivative und nicht derivative Sicherungsinstru- mente eingesetzt. Grunds tzlich werden jedoch nur die Risiken besichert, die Auswirkungen auf den Cash-Flow des Konzerns haben. Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich als Sicherungsinstrumente genutzt, d. h. f r Handels- oder andere spekulative Zwecke kommen sie nicht zum Einsatz. Zur Minderung des Ausfallrisikos werden die Siche- rungsgesch fte grunds tzlich nur mit f hrenden Finanzinstituten mit einem Kreditrating von mindestens BBB+/Baa1 abgeschlossen. Zudem wird ber eine Limitverwaltung, die abh ngig vom Rating des Kontrahenten individuell bestimmte relative und absolute Gr ßen des Risiko-Exposures festlegt, das Ausfallrisiko bei Finanzinstrumenten mit positivem Marktwert minimiert. Die Grundz ge der Finanzpolitik werden j hrlich vom Vorstand festgelegt und vom Aufsichtsrat berwacht. Die Umsetzung der Finanzpolitik sowie das laufende Risikomanagement obliegen der Konzern-Treasury. Bestimmte Transaktionen bed rfen der vorherigen Genehmigung durch den Vorstand, der dar ber hinaus regelm ßig ber den Umfang und den Betrag des aktuellen Risiko-Exposures informiert wird. Die Treasury betrachtet das effektive Management des Marktrisikos als eine ihrer Hauptaufgaben. Um die Auswirkungen unterschiedlicher Gegeben- heiten am Markt einsch tzen zu k nnen, werden Simulationsrechnungen unter Verwendung verschiedener Worst-Case- und Markt-Szenarien vor- genommen. W hrungsrisiken. Die W hrungskursrisiken der Deutschen Telekom resultieren aus Investitionen, Finanzierungsmaßnahmen und operativen T tigkeiten. Risiken aus Fremdw hrungen werden gesichert, soweit sie die Cash-Flows des Konzerns beeinflussen. Fremdw hrungsrisiken, die die Cash-Flows des Konzerns nicht beeinflussen (d.h. die Risiken, die aus der Umrechnung des Abschlusses der Verm genswerte und Verbindlich- keiten ausl ndischer Unternehmenseinheiten in die Konzern-Berichterstat- tungsw hrung resultieren), bleiben hingegen grunds tzlich ungesichert. Unter Umst nden kann die Deutsche Telekom jedoch auch dieses Fremd- w hrungsrisiko besichern. Fremdw hrungsrisiken im Investitionsbereich resultieren u.a. aus dem Erwerb und der Ver ußerung von Beteiligungen an ausl ndischen Unter- nehmen. Die Deutsche Telekom sichert diese Risiken. Falls die Risiko- position 100 Mio. € bersteigt, obliegt die Sicherungsstrategie einer speziellen Entscheidung des Vorstands. Liegt die Risikoposition unter 100 Mio. €, f hrt die Konzern-Treasury die W hrungssicherung selbst- st ndig durch. Zum Abschlussstichtag unterlag die Deutsche Telekom keinen wesentlichen Risiken aus auf Fremdw hrung lautenden Trans- aktionen im Investitionsbereich. Fremdw hrungsrisiken im Finanzierungsbereich resultieren aus finanziellen Verbindlichkeiten in Fremdw hrung und aus Darlehen in Fremdw hrung, die zur Finanzierung an Konzerngesellschaften ausgereicht werden. Die Treasury sichert diese Risiken vollst ndig. Zur Umwandlung von auf fremde W hrung lautenden finanziellen Verpflichtungen und konzern- internen Darlehen in die funktionalen W hrungen der Konzernunternehmen werden Zins-/W hrungsswaps und Devisenderivate eingesetzt. Zum Abschlussstichtag bestehen die auf ausl ndische W hrungen lautenden Verbindlichkeiten, f r die W hrungsrisiken gesichert sind, in erster Linie aus Anleihen und Medium Term Notes in Japanischen Yen, Britischen Pfund und US-Dollar. Die Deutsche Telekom war auf Grund dieser Sicherungsaktivit ten zum Abschlussstichtag keinen wesentlichen W hrungskursrisiken im Finanzierungsbereich ausgesetzt. Im operativen Bereich wickeln die einzelnen Konzernunternehmen ihre Aktivit ten berwiegend in ihrer jeweiligen funktionalen W hrung ab. Deshalb wird das W hrungskursrisiko der Deutschen Telekom aus der laufenden operativen T tigkeit als gering eingesch tzt. Einige Konzern- unternehmen sind jedoch Fremdw hrungsrisiken im Zusammenhang mit geplanten Zahlungen außerhalb ihrer funktionalen W hrung ausgesetzt. Diese betreffen haupts chlich Zahlungen an internationale Telekommuni- kations-Gesellschaften (Carrier) f r die Bereitstellung von Anschluss- leistungen in Verbindung mit internationalen Anrufen inl ndischer Telekom Kunden, Zahlungen f r die Beschaffung von Mobilfunkger ten und Zah- lungen f r internationales Roaming. Zur Sicherung setzt die Deutsche Telekom Devisenderivate oder Devisenoptionen ein, um diese Zahlungen bis maximal ein Jahr im Voraus zu sichern. Die Deutsche Telekom war auf Grund dieser Sicherungsaktivit ten zum Abschlussstichtag keinen wesent- lichen W hrungskursrisiken im operativen Bereich ausgesetzt. Zur Darstellung von Marktrisiken verlangt IFRS 7 Sensitivit tsanalysen, welche Auswirkungen hypothetischer nderungen von relevanten Risiko- variablen auf Ergebnis und Eigenkapital zeigen. Neben W hrungsrisiken unterliegt die Deutsche Telekom Zins nderungsrisiken und Preisrisiken von Beteiligungen. Die periodischen Auswirkungen werden bestimmt, indem die hypothetischen nderungen der Risikovariablen auf den Bestand der Finanzinstrumente zum Abschlussstichtag bezogen werden. Dabei wird unterstellt, dass der Bestand zum Abschlussstichtag repr sentativ f r das Gesamtjahr ist.

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