Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

Bei zur Absicherung von Zins nderungsrisiken designierten Fair Value Hedges gleichen sich die zinsbedingten Wert nderungen von Grund- und Sicherungsgesch ft nahezu vollst ndig in derselben Periode in der Gewinn- und Verlustrechnung aus. Demzufolge sind auch diese Finanz- instrumente nicht mit Zins nderungsrisiken verbunden. Marktzinssatz nderungen von Finanzinstrumenten, die als Sicherungs- instrumente im Rahmen eines Cash-Flow Hedges zur Absicherung zins- bedingter Zahlungsschwankungen designiert wurden, haben Auswirkungen auf die Sicherungsr cklage im Eigenkapital und werden daher bei den eigenkapitalbezogenen Sensitivit tsberechnungen ber cksichtigt. Marktzinssatz nderungen wirken sich auf das Zinsergebnis von origin ren variabel verzinslichen Finanzinstrumenten, deren Zinszahlungen nicht als Grundgesch fte im Rahmen von Cash-Flow Hedges gegen Zins nde- rungsrisiken designiert sind, aus und gehen demzufolge in die Berechnung der ergebnisbezogenen Sensitivit ten mit ein. Marktzinssatz nderungen von Zinsderivaten (Zinsswaps, Zins-/W hrungs- swaps), die nicht in eine Sicherungsbeziehung nach IAS 39 eingebunden sind, haben Auswirkungen auf das Sonstige Finanzergebnis (Bewertungs- ergebnis aus der Anpassung der finanziellen Verm genswerte an den beizulegenden Zeitwert) und werden daher bei den ergebnisbezogenen Sensitivit tsberechnungen ber cksichtigt. W hrungsderivate unterliegen keinen Zins nderungsrisiken und haben daher keinen Einfluss auf die Zinssensitivit ten. Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2007 um 100 Basispunkte h her (niedriger) gewesen w re, w re das Ergebnis um 170 Mio. € (31. Dezember 2006: 254 Mio. €) geringer (h her) gewesen. Die hypo- thetische Ergebnisauswirkung von – 170 Mio. € ergibt sich aus den potenziellen Effekten aus Zinsderivaten von –113 Mio. € und origin ren, variabel verzinslichen Finanzschulden von –57 Mio. €. Wenn das Markt- zinsniveau zum 31. Dezember 2007 um 100 Basispunkte h her (niedriger) gewesen w re, w re das Eigenkapital um 50 Mio. € (31. Dezember 2006: 27 Mio. €) h her (geringer) gewesen. Sonstige Preisrisiken. IFRS 7 verlangt im Rahmen der Darstellung zu Markt- risiken auch Angaben dar ber, wie sich hypothetische nderungen von Risikovariablen auf Preise von Finanzinstrumenten auswirken. Als Risiko- variablen kommen insbesondere B rsenkurse oder Indizes in Frage. Zum 31. Dezember 2007 hatte die Deutsche Telekom keine wesentliche als zur Ver ußerung verf gbar kategorisierte Beteiligung im Bestand. Ausfallrisiken. Die Deutsche Telekom ist aus ihrem operativen Gesch ft und aus bestimmten Finanzierungsaktivit ten einem Ausfallrisiko ausgesetzt. Im Finanzierungsbereich werden Gesch fte nur mit Kontrahenten mit einem Kreditrating von mindestens BBB+/Baa1 abgeschlossen, verbunden mit einem laufenden Bonit tsmanagement-System. Im operativen Gesch ft werden die Außenst nde bereichsbezogen, also dezentral, fortlaufend berwacht. Ausfallrisiken wird mittels Einzelwertberichtigungen und pau- schalierten Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das Gesch ft mit Großkunden, insbesondere internationalen Carriern, unterliegt einer gesonderten Bonit ts berwachung. Gemessen an dem gesamten Risiko-Exposure aus dem Ausfallrisiko sind die Forderungen gegen ber diesen Kontrahenten jedoch nicht so groß, als dass sie außer- ordentliche Risikokonzentrationen begr nden w rden. Das maximale Ausfallrisiko wird zum einen durch die Buchwerte der in der Bilanz angesetzten finanziellen Verm genswerte (einschließlich derivativer Finanzinstrumente mit positivem Marktwert) wiedergegeben. Mit Ausnahme der in Anmerkung 24 genannten Collateral-Vertr ge liegen zum Abschlussstichtag keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko mindernden Vereinbarungen (wie z.B. Aufrechnungsvereinbarungen) vor. Zum anderen ist die Deutsche Telekom auch durch die Gew hrung finan- zieller Garantien einem Ausfallrisiko ausgesetzt. Zum Abschlussstichtag waren Garantiebetr ge im Nominalvolumen von insgesamt 206 Mio. € (2006: 216 Mio. €) zugesagt. Liquidit tsrisiken. Vgl. dazu Anmerkung 25. Sic herungsmavnahmen.Fair Value Hedges. Zur Sicherung des Zeitwertrisikos festverzinslicher Verbindlichkeiten hat die Deutsche Telekom im Gesch ftsjahr 2007 und 2006 Zinsswaps und Forward-Zinsswaps („Zahle variabel – Empfange fix“) in EUR, GBP und USD eingesetzt. Als Grundgesch fte sind festverzins- liche EUR-, USD- und GBP-Anleihen designiert worden. Die Wert nde- rungen der Grundgesch fte, die sich aus den Ver nderungen der Euribor-, USDLibor- bzw. GBPLibor Swap-Rate ergeben, werden durch die Wert- nderungen der Zinsswaps ausgeglichen. Mit den Sicherungsmaßnahmen wird das Ziel verfolgt, die festverzinslichen Anleihen in variabel verzins- liche Finanzschulden zu transformieren und damit den beizulegenden Zeitwert der finanziellen Verbindlichkeiten zu sichern. Bonit tsrisiken sind nicht Teil der Sicherung.

Pages