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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird prospektiv und retrospektiv zu jedem Abschlussstichtag mit einem Effektivit tstest mit statistischen Methoden in Form einer Regressionsrechnung berpr ft. Dabei wird die Wertentwicklung des Grundgesch fts als unabh ngige und die Wert- entwicklung des Sicherungsgesch fts als abh ngige Variable definiert. Eine Sicherungsbeziehung wird als wirksam klassifiziert, wenn R2 > 0,96 und, abh ngig von der tats chlichen Realisierung von R2, der Faktor b zwischen –0,85 und –1,17 liegt. Alle Sicherungsbeziehungen, deren Wirk- samkeit mit statistischen Methoden berpr ft wird, waren zum Abschluss- stichtag effektiv. Wie der Auflistung zu den Fair Values von derivativen Finanzinstrumenten zu entnehmen ist (siehe Tabelle Abschnitt Derivative Finanzinstrumente), waren bei der Deutschen Telekom zum 31. Dezember 2007 Zinsderivate in H he von saldiert +82 Mio. € (2006: –1 Mio. €) als Sicherungsinstrumente im Rahmen von Fair Value Hedges designiert. Aus der Buchwertanpassung der Grundgesch fte resultieren im Gesch ftsjahr 2007 im Sonstigen Finanz- ergebnis erfasste Verluste von 115 Mio. € (2006: Gewinne von 124 Mio. €), aus den Ver nderungen der beizulegenden Zeitwerte der Sicherungs- gesch fte wurden Gewinne von 112 Mio. € (2006: Verluste von 126 Mio. €) im Sonstigen Finanzergebnis erfasst. Cash-Flow Hedges – Zins nderungsrisiken. Zur Sicherung des Zahlungs- stromrisikos variabel verzinslicher Verbindlichkeiten hat die Deutsche Telekom Payer-Zinsswaps und Forward Payer-Zinsswaps („Zahle fix – Empfange variabel“) abgeschlossen. Die Zahlungsstrom nderungen der Grundgesch fte, die sich aus den Ver nderungen der Euribor- bzw. Libor- Rate ergeben, werden durch die Zahlungsstrom nderungen der Zins- swaps ausgeglichen. Mit den Sicherungsmaßnahmen wird das Ziel verfolgt, die variabel verzinslichen Anleihen in festverzinsliche Finanzschulden zu transformieren und damit den Zahlungsstrom aus den finanziellen Ver- bindlichkeiten zu sichern. Bonit tsrisiken sind nicht Teil der Sicherung. Die folgenden Tabellen zeigen die vertraglichen F lligkeiten der Zahlungen, d.h. wann die in 2007 neu in eine Hedge-Beziehung genommenen Grund- gesch fte erfolgswirksam werden: Start Ende Nominalvolumen in Mio. € Referenzzins 1.12.2008 23.5.2012 500 3-Monats Euribor 1.12.2008 11.1.2012 500 3-Monats Euribor 1.12.2008 1.8.2013 100 3-Monats Euribor Start Ende Nominalvolumen in Mio. US-$ Referenzzins 21.12.2007 23.12.2008 400 3-Monats USDLibor Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird prospektiv und retro- spektiv mit einem Effektivit tstest mit statistischen Methoden in Form einer Regressionsrechnung berpr ft. Dabei wird die Wertentwicklung des Grundgesch fts als unabh ngige und die Wertentwicklung des Sicherungs- gesch fts als abh ngige Variable definiert. Als Grundgesch ft dient ein hypothetisches Derivat nach IAS 39.IG F.5.5. Eine Sicherungsbeziehung wird als wirksam klassifiziert, wenn R2 > 0,96 und, abh ngig von der tat- s chlichen Realisierung von R2, der Faktor b zwischen –0,85 und –1,17 liegt. Alle Sicherungsbeziehungen dieser Art waren zum Abschlussstichtag effektiv. Wie der Auflistung zu den Fair Values von derivativen Finanzinstrumenten zu entnehmen ist (siehe Tabelle Abschnitt Derivative Finanzinstrumente), waren bei der Deutschen Telekom zum 31. Dezember 2007 Zinsderivate in H he von saldiert +22 Mio. € (2006: 13 Mio. €) als Sicherungsinstrumente im Rahmen von Cash-Flow Hedges designiert. Aus der erfolgsneutralen Realisierung der Wertver nderung der Sicherungsgesch fte resultieren im Gesch ftsjahr 2007 in der Neubewertungsr cklage erfasste Gewinne von 21 Mio. € (2006: Gewinne von 13 Mio. €). Im Gesch ftsjahr 2007 wurden im Eigenkapital erfasste Gewinne in H he von 7 Mio. € in das Sonstige Finanzergebnis transferiert. Cash-Flow Hedges – W hrungsrisiken. Im Gesch ftsjahr 2007 wurden aus der Ver nderung der beizulegenden Zeitwerte von Devisenderivaten resultierende Verluste von insgesamt 140 Mio. € (2006: Verluste von 66 Mio. €) im Eigenkapital (Sicherungsr cklage) erfasst. Diese Wert nde- rungen stellen den effektiven Teil der Sicherungsbeziehung dar. Im Gesch fts- jahr 2007 wurden im Eigenkapital erfasste Verluste in H he von 4 Mio. € (2006: Gewinne von 7 Mio. €) in das Sonstige Finanzergebnis transferiert. Die Deutsche Telekom erwartet, dass innerhalb der n chsten zw lf Monate mit Eintritt der Zahlungen im Eigenkapital (Sicherungsr cklage) erfasste Gewinne in H he von 1 Mio. € in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassi- fiziert werden. Die Sicherungsmaßnahmen waren bis zum Abschluss- stichtag mit keinen wesentlichen Ineffektivit ten verbunden. Wie der Auflistung zu den Fair Values von derivativen Finanzinstrumenten zu entnehmen ist (siehe Tabelle Abschnitt Derivative Finanzinstrumente), waren bei der Deutschen Telekom zum 31. Dezember 2007 Devisentermin- gesch fte in H he von –90 Mio. € (2006: saldiert –55 Mio. €) als Siche- rungsinstrumente im Rahmen von Cash-Flow Hedges designiert. 186|187 Der Konzernabschluss Konzern-Anhang

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