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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

Mobilfunksegmente bauen Kundenstamm auf 119,6 Mio. aus. Die Mobilfunksegmente waren auch 2007 die Wachstumstreiber des Konzerns. Im operativen Segment Mobilfunk Europa erzielte T-Mobile Deutschland im Berichtsjahr 2007 einen Zuwachs von 4,6 Mio. Kunden. Zum Abschluss des Gesch ftsjahres stieg die Kundenzahl auf insgesamt 36,0 Mio. Dieser Erfolg ist das Ergebnis intensiver Marktaktivit ten zur Kundengewinnung und Kundenbindung. Dar ber hinaus f hrte ein ver- ndertes Vorgehen, auf Grund einer nderung der rechtlichen Situation, bei der Ausbuchung von Prepaid-Kunden in Deutschland zu einem Anstieg der Kundenzahl. Im Oktober 2007 bernahm T-Mobile Netherlands das niederl ndische Mobilfunkunternehmen Orange Nederland N.V. von France T l com. Die Konsolidierung von Orange Nederland trug mit einem Kundenbestand von 2,2 Mio. am Jahresende zum Wachstum des Segments Mobilfunk Europa bei. In Großbritannien gewann T-Mobile UK (einschließ- lich Virgin Mobile) im Berichtsjahr rund 0,4 Mio. neue Kunden. Ebenso erfreulich entwickelten sich die Kundenzahlen der osteurop ischen Gesell- schaften der T-Mobile Gruppe. So erzielten die Mobilfunkgesellschaften in Ungarn, der Slowakei, Kroatien, Montenegro und Mazedonien insgesamt einen Zuwachs von 1,2 Mio. auf 11,3 Mio. Mobilfunkkunden. Seit Novem- ber 2006 konsolidiert das operative Segment Mobilfunk Europa die Polska Telefonia Cyfrowa Sp.z o.o. (PTC) in vollem Umfang. Mit 13,0 Mio. Kunden zum Jahresende 2007 erreichte PTC ein Wachstum von 0,8 Mio. Kunden gegen ber dem Vorjahr. Im operativen Segment Mobilfunk USA baute T-Mobile USA den Kunden- stamm erneut deutlich aus. Mit 3,7 Mio. Neukunden im Gesch ftsjahr 2007 stieg die Kundenzahl zum Ende des Berichtsjahres auf 28,7 Mio. Durch die geplante bernahme des regionalen Mobilfunkanbieters SunCom Wireless Holdings, Inc. wird T-Mobile USA die Pr senz auf den S dosten der USA sowie nach Puerto Rico und auf die Virgin Islands ausweiten. Das Closing der Transaktion erfolgt voraussichtlich im ersten Halbjahr 2008. Deutliches Wachstum bei DSL. Im September 2006 f hrte das operative Segment Breitband/Festnetz im Inland die Komplettpakete bestehend aus Sprachtelefonie, Breitband- Internet und TV-Entertainment (Single-, Double- und Triple-Play) ein. Mit diesen Angeboten gewann das Segment auch im Jahr 2007 sukzessive Marktanteile bei neuen DSL-Anschl ssen hinzu und verbesserte so konti- nuierlich die Wettbewerbsf higkeit. Finanzkennzahlen Deutsche Telekom Konzern. in Mio. € 2007 2006 2005 Umsatzerl se 62 516 61 347 59 604 davon: Auslandsumsatz 31 822 28 887 25 421 EBITDAa 16 897 16 321 20 119 EBITDA (bereinigt um Sondereinfl sse)a 19 326 19 434 20 729 Jahres berschuss 1 078 3 574 6 021 Jahres berschuss (bereinigt um Sondereinfl sse)a 3 524 4 275 5 131 Konzern berschuss 569 3 165 5 589 Konzern berschuss (bereinigt um Sondereinfl sse)a 3 003 3 850 4 668 Eigenkapital 45 235 49 670 48 599 Netto-Finanzverbindlichkeitenb 37 236 39 555 38 639 Free Cash-Flow (vor Aussch ttung)c 6 581 2 983 6 155 Mitarbeiter im Durchschnitt 243 736 248 480 244 026 a Die Deutsche Telekom definiert das EBITDA als Betriebsergebnis vor Abschreibungen auf Immate- rielle Verm genswerte und Sachanlagen. Eine detaillierte Erkl rung der EBITDA-wirksamen Sonder- einfl sse, des bereinigten EBITDA sowie der ergebniswirksamen Sondereinfl sse des bereinigten Jahres berschusses und Konzern berschusses befindet sich im Kapitel „Gesch ftsentwicklung des Konzerns“. b Die Kennzahl „Netto-Finanzverbindlichkeiten“ wird von der Deutschen Telekom als eine wichtige Kenngr ße gegen ber Investoren, Analysten und Ratingagenturen verwendet. Sie ist im Wettbe- werbsumfeld der Deutschen Telekom blich. Die Definition der Kennzahl kann jedoch bei anderen Unternehmen abweichend sein. Eine detaillierte Herleitung befindet sich im Kapitel „Gesch fts- entwicklung des Konzerns“. c Mit Beginn des Gesch ftsjahres 2007 definiert die Deutsche Telekom den Free Cash-Flow als den operativen Cash-Flow abz glich gezahlter Zinsen und Nettozahlungen f r Investitionen in Immate- rielle Verm genswerte (ohne Goodwill) und Sachanlagen. Die dargestellten Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. Die Kennzahl „Free Cash-Flow (vor Aussch ttung)“ wird nach Auffassung der Deutschen Telekom von Investoren als Maßstab verwendet, um den Cash-Flow aus Gesch fts- t tigkeit nach Abzug von Zahlungen in Immaterielle Verm genswerte (ohne Goodwill) und Sach- anlagen vor allem im Hinblick auf Investitionen in Beteiligungen und die R ckzahlung von Verbind- lichkeiten zu beurteilen. Der „Free Cash-Flow (vor Aussch ttung)“ sollte nicht zur Betrachtung der Finanzlage herangezogen werden. Auf Grund unterschiedlicher Definitionen ist die Vergleich- barkeit mit hnlichen bekannten Gr ßen und Ver ffentlichungen eingeschr nkt. Eine detaillierte Herleitung befindet sich im Kapitel „Gesch ftsentwicklung des Konzerns“. Das Segment erreichte im Breitbandmarkt einen Marktanteil im Neukunden- gesch ft von ca. 44% f r das Gesamtjahr 2007. Einen wesentlichen Beitrag zu diesem Erfolg leistete die konsequente Vermarktung der Kom- plettangebote sowie neuer Serviceangebote. Hinzu kam eine attraktive Preisgestaltung f r die Komplettpakete verbunden mit einer deutlichen Leistungsaufwertung. Dabei erfreuten sich die Angebote aus Sprach- und Internetkommunikation besonderer Beliebtheit. Knapp 70% der Kunden, die 2007 eines der Komplettpakte buchten, entschieden sich f r ein Call & Surf-Paket. F rderlich f r die DSL-Entwicklung erwies sich zus tzlich auch das gemeinsam mit T-Mobile aufgesetzte Programm „Telekom-Vorteil“, bei dem der Kunde einen Preisnachlass erh lt, wenn er ausgew hlte Produkte sowohl von T-Mobile als auch von T-Home erwirbt. 50|51 Der Konzernlagebericht

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