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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

Konzernstrategie. Die Deutsche Telekom ist in ihrem Markt- und Wettbewerbsumfeld mit sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen konfrontiert: W hrend die M rkte f r das klassische Festnetz und den Mobilfunk europaweit zunehmend ges ttigt sind, nimmt das Wachstum in anderen Bereichen weiterhin zu. Dazu z hlen vor allem die Breitbandkommunikation, die mobile Internet- nutzung und der Mobilfunkmarkt in den USA. Den Herausforderungen begegnet die Deutsche Telekom mit ihrer Strategie „Konzentrieren und gezielt wachsen“. Sie ist auf die folgenden vier Handlungsfelder ausgerichtet: – Verbessern der Wettbewerbsf higkeit in Deutschland und in Mittel- und Osteuropa. – Wachstum im Ausland durch Mobilfunk. – Mobilisieren von Internet und Web 2.0-Trend. – Aufbau netz-zentrierter ICT. Verbessern der Wettbewerbsf higkeit. Die Deutsche Telekom treibt ihr Gesch ft insbesondere im Breitbandmarkt weiter voran. Im Fokus stehen der Mobilfunk mit dem Ausbau von UMTS und HSDPA und das Segment Breitband/Festnetz ber die fortschreitende Versorgung mit DSL und VDSL. Mit diesem Hochgeschwindigkeitsnetz steht eine Telekommunikations- infrastruktur zur Verf gung, die ber Sprachtelefonie und breitbandiges Internet hinaus auch hochaufl sendes Fernsehen (HDTV) mit interaktivem Potenzial bietet. Entscheidend f r den Erfolg dieser Breitbandoffensive ist das Angebot von preisattraktiven Produkten mit einem hochwertigen Kundenservice. Die Deutsche Telekom erleichterte dem Kunden die Orientierung mit einer Vereinfachung der Markenstruktur im Privatkundengesch ft deutlich: T-Home steht f r Angebote zu Hause, T-Mobile f r Angebote unterwegs. Gleichzeitig st rkt die Deutsche Telekom mit der Einf hrung der Zweit- marke congstar und einem hochflexiblen Produktportfolio u.a. auch die Attraktivit t f r preissensitive Kundensegmente. Der Vertrieb und der Kundenservice wurden ebenfalls verbessert. Mit den neuen Telekom Shops baute die Deutsche Telekom ihr Vertriebsnetz 2007 erheblich aus. Mit der Ausgliederung der Bereiche Call-Center, technischer Kundendienst und technische Infrastruktur im Juni 2007 in drei eigenst n- dige Servicegesellschaften verbesserte der Konzern Service und Vertrieb und optimierte zugleich die Kostenstrukturen. Angesichts des harten Wettbewerbs ist die Deutsche Telekom gefordert, ihre Kostenstruktur weiter anzupassen. Das Sparprogramm „Save for Service“ hat 2007 das Einsparziel von 2 Mrd. € leicht bertroffen. Bis 2010 betr gt das Sparpotenzial insgesamt mindestens 4,2 bis 4,7 Mrd. € j hrlich. Ein Element f r nachhaltige Kosteneffizienz in der Produktion ist eine vollst ndig IP-basierte Netzinfrastruktur, die in den n chsten Jahren ausgebaut werden soll. Wesentlicher Vorteil einer solchen Infrastruktur ist die volle Interoperabilit t zwischen Festnetz und Mobilfunk. Wachstum im Ausland durch Mobilfunk. Der Anteil des Auslandsumsatzes am Konzernumsatz betrug im Jahr 2007 ber 50%. Wichtigster Wachs- tumstreiber des internationalen Mobilfunkgesch fts blieb dabei T-Mobile USA. Der geplante Kauf des im US-amerikanischen S dosten und in der Karibik t tigen Mobilfunkunternehmens SunCom Wireless wird zu einer Erweiterung der Kundenbasis und einer deutlichen Ausweitung der Mobil- funkabdeckung f hren. Mit der Akquisition von Orange Nederland im Oktober 2007 hat sich die Deutsche Telekom in den Niederlanden zudem als starke Nummer zwei im Markt positioniert. Die Deutsche Telekom will internationale Gr ßenvorteile und Synergien nutzen und deshalb international noch weiter wachsen. Dies bezieht sich sowohl auf Konsolidierungen in heutigen Pr senzm rkten, in denen dies m glich und sinnvoll ist, als auch auf Engagements außerhalb der M rkte, in denen die Deutsche Telekom derzeit agiert. Konzernstrategie und Konzernsteuerung. Konzernstrategie „Konzentrieren und gezielt wachsen“ wird konsequent umgesetzt // Erste Erfolge der Strategie klar erkennbar 56|57 Der Konzernlagebericht Konzernstruktur Konzernstrategie und Konzernsteuerung

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