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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

Konzernsteuerung. Die finanzwirtschaftliche Steuerung des Konzerns erfolgt mit Hilfe eines Kennzahlensystems, das auf wenigen, eng aufeinander abgestimmten Kerngr ßen basiert. Diese Steuerungsgr ßen definieren das Spannungs- feld von Wachstum, Rentabilit t und finanzieller Flexibilit t, in dem sich der Konzern bei der Verfolgung seines Prim rziels „Konzentrieren und gezielt wachsen“ bewegt: Die Entwicklung des Umsatzes ist die Ausgangsbasis nahezu jeder unter- nehmerischen Erfolgsrechnung. Sie tr gt dem Gedanken des substanziellen Wachstums Rechnung. Eine weitere wichtige Erfolgsgr ße ist das EBITDA, das dem Betriebsergebnis abz glich Abschreibungen auf Immaterielle Verm genswerte und Sachanlagen entspricht. Mit der EBITDA-Entwicklung misst der Konzern die kurzfristige operative Leistungskraft und den Erfolg der einzelnen Gesch ftsbereiche. Neben dem EBITDA verwendet der Konzern die EBITDA-Marge als Kennzahl, die das EBITDA im Verh ltnis zum Umsatz darstellt. Diese relative Gr ße l sst einen Vergleich der Ertrags- kraft von ergebnisorientierten Bereichen unterschiedlicher Gr ßen zu. a Die Kennzahl „Relative Verschuldung“ setzt die Netto-Finanzverbindlichkeiten ins Verh ltnis zu dem um Sondereinfl sse bereinigten EBITDA; n here Informationen im Kapitel „Gesch ftsentwicklung des Konzerns“. b Die Kennzahl „Gearing“ setzt die Netto-Finanzverbindlichkeiten ins Verh ltnis zum Eigenkapital; n here Informationen im Kapitel „Gesch ftsentwicklung des Konzerns“. c Entspricht dem um Sondereinfl sse bereinigten EBITDA; n here Informationen im Kapitel „Gesch ftsentwicklung des Konzerns“. Wachstum Umsatz, Bereinigtes EBITDAc Finanzielle Flexibilit t EVA , Kapitalrendite Rentabilit t Relative Verschuldunga, Gearingb Die Orientierung an der finanziellen Flexibilit t stellt sicher, dass auch in Zukunft die F higkeit zur Tilgung der Schulden und die finanzielle Substanz des Konzerns erhalten bleiben. Um die finanzielle Flexibilit t zu messen, dienen im Wesentlichen die Kennzahlen „Gearing“ und „Relative Verschul- dung“. Ein Bestandteil der Kennzahlen sind die Netto-Finanzverbindlich- keiten, die die Deutsche Telekom als eine wichtige Kenngr ße im Dialog mit Investoren, Analysten und Ratingagenturen verwendet. Um die Rentabilit t der Gesch ftsentwicklung zu messen, nutzt der Konzern die Kapitalrendite als relative Kenngr ße und den Economic Value Added (EVA ) als wertorientierte Kennzahl. Die Kapitalrendite gibt an, welches Ergebnis ein Unternehmen im Verh ltnis zum daf r eingesetzten Verm gen erwirtschaftet. Zur Ermittlung der Kapital- rendite wird das operative Ergebnis nach Abschreibungen und Steuern (entspricht dem Net Operating Profit After Taxes; NOPAT) ins Verh ltnis zum daf r notwendigen durchschnittlich im Jahresverlauf gebundenen Verm - gen (dies entspricht den Net Operating Assets; NOA) gesetzt. Ziel der Deutschen Telekom ist es, die aus dem Kapitalmarkt abgeleiteten Renditevorgaben der Fremd- und Eigenkapitalgeber zu bertreffen (Superior Shareholder Return). Maßstab f r den Verzinsungsanspruch ist der Kapital- kostensatz. Diesen ermittelt der Telekom Konzern als gewichteten Durch- schnittskostensatz aus Eigen- und Fremdkapitalkosten (Weighted Average Cost of Capital; WACC). Die Eigenkapitalkosten entsprechen der Rendite, die ein Investor bei einer Anlage mit quivalentem Risiko am Kapitalmarkt erwartet. Die Fremdkapitalkosten ermittelt die Deutsche Telekom auf Basis der Finanzierungskonditionen am Fremdkapitalmarkt. Dabei wird ber ck- sichtigt, dass Fremdkapitalzinsen steuerlich abzugsf hig sind. Den EVA nutzt der Telekom Konzern zum einen als zentrale wertorientierte Steuerungsgr ße, um die absoluten Wertbeitr ge der operativen Einheiten zu messen. Zum anderen ist diese Kennzahl grunds tzlich der wesentliche Maßstab f r die Ausrichtung aller operativen Maßnahmen auf die Steigerung des Konzernwerts. Damit setzt die wertorientierte Steuerung den Anspruch des Konzerns auf Wachstum in wertschaffenden Gesch ftsfeldern bis in die operativen Einheiten um. 58|59 Der Konzernlagebericht Konzernstrategie und Konzernsteuerung

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