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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

Der Mittelstand steht heute vor hnlichen Herausforderungen wie Groß- unternehmen – von der Globalisierung bis zur steigenden Innovations- geschwindigkeit. Dabei m ssen mittelst ndische Unternehmen die damit verbundenen Aufgabenstellungen mit verh ltnism ßig knappen Personal- und Kapital-Ressourcen meistern. Auch im Mittelstand w chst der Bedarf an effizienzsteigernden IT-L sungen. Daraus ergeben sich neue Chancen f r T-Systems. Aus diesem Grund verst rkt das Segment seine Aktivit ten bei der Vermarktung von IT-Leistungen an mittelst ndische Kunden. Regulatorischer Einfluss auf das Gesch ft. Die Gesch ftst tigkeit der Deutschen Telekom unterliegt in hohem Maße der staatlichen Regulierung. Damit verbunden sind umfassende beh rdliche Eingriffsbefugnisse in die Produkt- und Preisgestaltung. Regulierung national. Das Telekommunikationsgesetz (TKG) gibt f r viele Telekommunikationsdienstleistungen der Deutschen Telekom einschnei- dende Regelungen vor. Nach dem TKG kann die Bundesnetzagentur Unter- nehmen, die auf einzelnen M rkten ber eine „signifikante Marktmacht“ verf gen, Verpflichtungen bez glich ihrer auf diesem Markt angebotenen Leistungen auferlegen. So kann die Netzagentur ein Unternehmen zum Angebot bestimmter Vorleistungsprodukte verpflichten, deren Preise zu- dem der vorherigen Genehmigung durch die Beh rde unterliegen. Da die Bundesnetzagentur die Deutsche Telekom in weiten Teilen des deutschen Telekommunikationsmarkts als Unternehmen mit „signifikanter Markt- macht“ einstuft, greift die Regulierung erheblich in die unternehmerische Freiheit der Deutschen Telekom ein. In der Anwendung des TKG neigt die Bundesnetzagentur bislang nicht dazu, die Intensit t der staatlichen Kontrolle wesentlich zu verringern. Von Einzelf llen abgesehen h lt die Beh rde an den restriktiven Regelungen fest und weitet sie sogar auf neue Dienste und M rkte aus. So bezog die Bundesnetzagentur beispielsweise den neuen Voice over IP-Dienst in die regulierten M rkte der Festnetztelefonie ein. Auch der Ausbau des Glas- fasernetzes zog neue Verpflichtungen f r die Deutsche Telekom nach sich. Die Deutsche Telekom muss ihren Wettbewerbern derzeit zwar keinen unmittelbaren Zugang zu ihrem neuen Hochgeschwindigkeitsnetz auf Basis von Glasfaser und VDSL-Technologie erm glichen, allerdings bestehen Zugangspflichten in Bezug auf Bestandteile des neuen Netzes, etwa die Multifunktionsgeh use am Straßenrand, die Kabelrohre unter der Straße sowie hilfsweise auch zur sog. unbeschalteten Glasfaser. Auf Grund dieser Vorleistungen k ndigte ein großer Wettbewerber der Deutschen Telekom gegen Ende des Berichtsjahres an, ein eigenes deutschlandweites VDSL-Netz errichten zu wollen. Regulierung durch die Europ ische Union. Die Grundz ge der Regulierung auf den europ ischen Telekommunikationsm rkten gibt die Europ ische Union (EU) vor. Die 2002 verabschiedeten Richtlinien und Empfehlungen unterzieht die Europ ische Kommission zurzeit einer berpr fung. Sie legte im November 2007 ein umfangreiches Reformpaket vor. Damit trat eine neue Empfehlung in Kraft, die nun weniger M rkte als bislang f r die Regulierung durch die nationalen Regulierungsbeh rden vorsieht. Dadurch soll sich die Regulierung im Endkundenmarkt k nftig auf Festnetz- Telefonanschl sse beschr nken. Bei den wichtigsten Vorleistungsm rkten spricht sich die EU-Empfehlung allerdings daf r aus, die Regulierung bei- zubehalten. Dies betrifft die M rkte f r die Teilnehmeranschlussleitung, den Breitbandzugang, die Festnetzzusammenschaltung, die Mietleitungen sowie die Mobilfunkterminierung. Zudem fasst die Empfehlung einige dieser M rkte im Wortlaut weiter als bisher. Ob dadurch regulatorische Mehr- belastungen entstehen, l sst sich derzeit nicht absehen. Der Markt f r das internationale Roaming im europ ischen Mobilfunk ist nicht mehr in der Empfehlung enthalten, weil die im Juli 2007 in Kraft getretene europ ische Roaming-Verordnung diesen Markt bereits abschließend reguliert. Das Reformpaket enth lt dar ber hinaus Vorschl ge zu nderungen am geltenden Rechtsrahmen. Diese Vorschl ge sollen im Laufe des Jahres 2008 von den europ ischen Gremien beraten werden. Im Wesentlichen schl gt die Europ ische Kommission vor, ihren Einfluss in den regulierten M rkten zu erh hen. Dies zeigt sich sowohl in dem Vorschlag zur Erweiterung des Vetorechts gegen ber nationalen Regulierungsmaßnahmen als auch im Vorschlag, eine europ ische Regulierungsbeh rde zu errichten. Ferner ist die M glichkeit der funktionellen Separierung von Netzbetrieb und Diensten aufgenommen worden. Diese Pl ne der Kommission stießen bislang gr ßtenteils auf Ablehnung der Mitgliedsstaaten und der Telekom- munikationsbranche. Regulierung international. Die Deutsche Telekom unterliegt nicht nur in Deutschland der Regulierung. Auch ihre Tochtergesellschaften im Ausland sind durch nationale Beh rden reguliert. Im Festnetzbereich betrifft dies insbesondere die L nder Ungarn, Slowakei und Kroatien. Im Mobilfunk unterliegen alle Tochterunternehmen der Regulierung, insbesondere im Hinblick auf die H he der Terminierungsentgelte.

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