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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

Mobilfunk Europa. Im operativen Segment Mobilfunk Europa wuchs der Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 12% auf 20,7 Mrd. €. Dazu leistete die erst- malige Einbeziehung der PTC f r ein volles Gesch ftsjahr mit einem Effekt von 1,7 Mrd. € den gr ßten Beitrag. Die erstmalige Konsolidierung von Orange Nederland trug mit 0,1 Mrd. € zum Wachstum bei. Alle Landes- gesellschaften mit Ausnahme von T-Mobile Deutschland konnten ihren Umsatz im Vorjahresvergleich weiter erh hen. Die Entwicklung in Deutsch- land ist im anhaltend harten Preiswettbewerb begr ndet. Auch die Steige- rung der Kundenzahl konnte die Folgen des Preisdrucks nicht ausgleichen. Besonders positiv entwickelten sich hingegen im Jahresvergleich die Ums tze von T-Mobile UK, T-Mobile Czech Republic und den anderen osteurop ischen Gesellschaften. Das bereinigte EBITDA wuchs 2007 verglichen mit 2006 um 0,7 Mrd. €. Die erstmalige Einbeziehung der PTC leistete einen Beitrag von 0,6 Mrd. €. Alle europ ischen Landesgesellschaften mit Ausnahme von T-Mobile Deutschland konnten einen Anstieg des EBITDA erzielen. T-Mobile Deutsch- land musste auf Grund des intensiven Wettbewerbs einen EBITDA-R ck- gang hinnehmen. Dagegen konnte T-Mobile UK trotz des negativen W hrungseinflusses des GBP das bereinigte EBITDA um 0,2 Mrd. € oder 21,0% steigern. Auch die Landesgesellschaften in Tschechien, Ungarn und der Slowakei erzielten zweistellige Wachstumsraten. Das EBIT (Betriebsergebnis) verringerte sich im Jahr 2007 um 0,3 Mrd. €. Wesentlicher Faktor f r diese negative Entwicklung waren der Umsatzr ck- gang sowie die Margenverschlechterung bei T-Mobile Deutschland. Dem wirkte insbesondere die Margenverbesserung von T-Mobile UK entgegen. Der Cash Capex im Segment Mobilfunk Europa lag mit 1,9 Mrd. € auf dem Niveau des Vorjahres. Geringeren Investitionen in den westeurop ischen Gesellschaften standen h here Investitionen in Polen und den brigen ost- europ ischen Gesellschaften gegen ber. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter erh hte sich im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Anstieg wurde im Wesentlichen durch die Mitarbeiter- zug nge bei T-Mobile Deutschland verursacht. In Deutschland wirkte sich die Umstrukturierung der Vertriebsorganisation innerhalb des Konzerns aus, in dessen Folge T-Mobile Vertriebsmitarbeiter anderer Telekom Segmente bernahm. Zudem trug die erstmalige Einbeziehung von PTC f r ein ganzes Jahr zu dem Anstieg bei. Mobilfunk USA. Das Umsatzwachstum des operativen Segments Mobilfunk USA verlief erneut ußerst positiv. Auf Grund des schwachen USD wuchs der Umsatz auf Euro-Basis aber lediglich um 3,3%. W hrungsbereinigt lag das Wachs- tum sogar im zweistelligen Prozentbereich. Der Hauptgrund f r das Umsatzwachstum waren die gestiegene Kundenbasis und der in USD gestiegene ARPU. Das EBIT und das bereinigte EBITDA stiegen im Jahresvergleich um 0,3 Mrd. € bzw. 0,2 Mrd. €. Wesentlicher Faktor war die weiterhin positive Umsatzentwicklung, die zum großen Teil durch die f r T-Mobile nachteilige Entwicklung des USD aufgezehrt wurde. Gleichzeitig erh hte sich die bereinigte EBITDA-Marge um 0,3 Prozentpunkte. Der Cash Capex sank im Vergleich zum Vorjahr von 5,3 Mrd. € auf 2,0 Mrd. €. Im Berichtsjahr standen den im Vorjahr get tigten Auszahlungen f r erwor- bene Lizenzen in H he von 3,3 Mrd. € keine vergleichbaren Investitionen gegen ber. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter erh hte sich im Vergleich zum Vorjahr und ist mit dem anhaltenden Kundenwachstum sowie der konsequenten Gesch ftsausweitung verbunden. 72|73 Der Konzernlagebericht Gesch ftsentwicklung der operativen Segmente

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