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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

Die Wachstumsdynamik im Breitbandmarkt setzte sich im Jahr 2007 fort. Im Jahresvergleich wuchs die Zahl der Breitbandanschl sse um 2,7 Mio. auf 13,9 Mio. Davon entfielen 10,2 Mio. auf den Retail-Bereich, der gegen- ber dem Vorjahr um 2,3 Mio. Anschl sse anstieg. Die Zahl der Breitband- anschl sse im Inland stieg im Jahr 2007 um 2,3 Mio. auf 12,5 Mio. (inkl. 3,5 Mio. Resale Kunden). T-Home erzielte im Breitbandmarkt Marktanteile im Neukundengesch ft von ca. 44% im Berichtsjahr. Um die Attraktivit t der Breitbandanschl sse zu erh hen und erfolgreich zu vermarkten, investierte die Deutsche Telekom im Jahr 2007 weiter syste- matisch in den Ausbau der Netzinfrastruktur und in die Einf hrung innova- tiver Breitbandservices wie IPTV. Zum Jahresende schloss der Konzern den geplanten Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes auf Basis der VDSL- Technologie in 27 St dten erfolgreich ab. Bis Ende 2008 plant die Deutsche Telekom, weitere St dte mit VDSL auszustatten und diese an die IPTV-Platt- form anzuschließen. Neben dem Ausbau des Highspeednetzes trieb die Deutsche Telekom im Gesch ftsjahr 2007 auch den Ausbau der Breitband- Infrastruktur auf der Grundlage der ADSL2+ Technik voran. Zum Jahres- ende konnten die Kunden in insgesamt 750 St dten IPTV und Triple-Play auf Basis von ADSL2+ nutzen. Daneben wurde im Jahr 2007 an der Vermarktung von Komplettangeboten aus Sprachtelefonie, Breitbandinternet und TV-Entertainment konsequent festgehalten. Bis zum Jahresende stieg die Zahl der Bestandskunden in den Komplettpaketen um 6,8 Mio. auf insgesamt 10,1 Mio. Dabei hat das Angebot aus Sprach- und Internetkommunikation (Call & Surf) mit knapp 70% den gr ßten Anteil am Kundenstamm der Komplettpakete. Die Zahl der Entertain-Kunden wuchs 2007 auf Grund des fortschreitenden Aus- baus der Hochgeschwindigkeitsnetze VDSL bzw. ADSL2+ und der aktiven Vermarktung der Entertain-Angebote auf rund 120 000. Bei der Vermarktung von Vorleistungsprodukten verzeichnete T-Home im Inland eine abnehmende Nachfrage nach DSL-Resale-Produkten im Neugesch ft zu Gunsten der Teilnehmeranschlussleitungen (TAL). Grund hierf r ist die weiterhin steigende Nachfrage der Kunden nach geb ndelten Angeboten f r Telefonie und Internetnutzung. Insgesamt stieg die Anzahl der DSL-Resale-Anschl sse im abgelaufenen Jahr um 312 000 auf 3,5 Mio. Die Nachfrage nach TAL hat sich im gleichen Zeitraum um 1,7 Mio. auf ins- gesamt 6,4 Mio. erh ht und best tigt die zunehmende Vermarktung der Komplettpakete auf Basis TAL durch Wettbewerber. Auch im Ausland war der Breitbandmarkt im Jahr 2007 weiter auf Wachs- tumskurs. Mit insgesamt 1,4 Mio. Breitbandanschl ssen inkl. Resale erzielte das Segment im Ausland einen Anstieg um rund 400 000 bzw. 39,6% gegen ber dem Vorjahr. Im Festnetz verzeichnete das Segment erwartungsgem ß einen R ckgang der Anschlusszahlen. Insgesamt sank die Zahl der Festnetzanschl sse im Inland 2007 um 2,1 Mio. auf 31,1 Mio. Anschl sse. Dieser R ckgang ist im Wesentlichen bedingt durch den Wechsel von Kunden zu Festnetz- wettbewerbern, ein geringerer Anteil der Anschlussverluste ist auf die Migration zu Kabelnetzbetreibern sowie zu Mobilfunkunternehmen zur ck- zuf hren. Laut Bundesnetzagentur haben alternative Telekomdienstleister einen Marktanteil von rund 19%. Die verbleibenden 81% entfallen auf die Deutsche Telekom. Die Entwicklung der Verbindungsminuten war im Jahr 2007 durch gegen- l ufige Trends gepr gt. Der fortschreitende Verlust eigener Anschl sse und die zunehmende Substitution durch Mobilfunk und VoIP-Nutzung f hrten dazu, dass die absolute Anzahl der Verbindungsminuten im eigenen Netz um 2,7% gegen ber dem Vorjahr sank. Hingegen konnte das Segment durch die erfolgreiche Vermarktung der Komplettpakete in allen Verbindungs- bereichen (City, National, Welt, Mobilfunk) die Gesamt-Minutenloyalit t* erh hen, die gegen ber dem Vorjahr um 8,2 Prozentpunkte auf 76,5% anstieg. * Durchschnittlicher Marktanteil basierend auf dem PSTN Netzwerk des Segments Breitband/Festnetz generierten Gesamtverkehr. 74|75 Der Konzernlagebericht Gesch ftsentwicklung der operativen Segmente

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