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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

Im Ausland sank der Umsatz um 1,0% auf 2,7 Mrd. €. Die Entkonsoli- dierung von T-Online France und T-Online Spain beeinflusste die Umsatz- entwicklung im Jahresvergleich negativ. Der Umsatzr ckgang konnte jedoch durch die Entwicklung in Osteuropa deutlich abgeschw cht werden. Das dynamische Breitbandwachstum sowie das Wholesale-Gesch ft bei den osteurop ischen Beteiligungen in Kroatien, der Slowakei sowie Ungarn und positive Wechselkurseffekte in den L ndern Slowakei und Ungarn konnten den R ckgang im klassischen Festnetzgesch ft teilweise kompensieren. Das bereinigte EBITDA von Breitband/Festnetz sank gegen ber dem Vorjahr um knapp 1,0 Mrd. € auf 7,8 Mrd. €. Ausschlaggebend war der Umsatz- r ckgang im Inland. Auch die Kosten f r den Ausbau der Breitbandkunden- basis belasteten das bereinigte EBITDA. Teilweise wurde diese Entwicklung durch Effizienzsteigerungen, Prozessoptimierungen und Kostenreduzie- rungen kompensiert. Breitband/Festnetz konnte durch Realisierung von Einsparungen in H he von 1,2 Mrd. € einen wesentlichen Beitrag zum konzernweiten Sparprogramm „Save for Service“ leisten. Im Inland erwirtschaftete das Segment ein bereinigtes EBITDA in H he von 6,8 Mrd. €. Das r ckl ufige bereinigte EBITDA ist vor allem auf den Umsatz- r ckgang im klassischen Festnetzgesch ft zur ckzuf hren. Neben den umsatzabh ngigen Kosten wie Terminierungsentgelte konnten Kostenein- sparungen bei Miete, Personal und IT erzielt werden. Allerdings resultierte aus der hohen Akzeptanz der neuen Komplettpakete ein Anstieg an Akqui- sitions- und Kundenbindungskosten. Hinzu kamen steigende Kosten u.a. f r Handelswaren im Rahmen der Breitbandkundengewinnung sowie ver- mehrte Aufwendungen f r die Verbesserung des Service. Im Ausland stieg das bereinigte EBITDA um 0,1 Mrd. € bzw. 15,9% auf knapp 1,0 Mrd. €. Neben einem Anstieg in Osteuropa trug die Entkonsoli- dierung von T-Online France und T-Online Spain dazu bei. In 2007 reduzierte sich das EBIT (Betriebsergebnis) um 3,2% auf 3,3 Mrd. €. Dies ist im Wesentlichen auf den R ckgang des EBITDA zur ckzuf hren. Der Cash Capex sank um 0,4 Mrd. € auf 2,8 Mrd. €, im Wesentlichen auf Grund des geringeren VDSL-Ausbaus 2007 im Vergleich zum Vorjahr. Das Ende 2005 aufgesetzte Personalumbauprogramm f hrte ber sozial- vertr gliche Maßnahmen zu einer Senkung der durchschnittlichen Mit- arbeiterzahl im Segment. 2007 reduzierte sich die Zahl der Mitarbeiter gegen ber 2006 um 8,7% auf insgesamt 97 690. Im Inland sank die Zahl im Vergleichszeitraum um 6 611 Mitarbeiter auf 79 704. Im Ausland ging die durchschnittliche Mitarbeiterzahl um 2 705 auf 17 986 zur ck. Dabei nahm die Zahl der Besch ftigten in Osteuropa durch eine erfolgreiche Optimierung der Leistungsprozesse sowie den Verkauf der Rundfunk- dienste in der Slowakei um 2 178 ab. In Westeuropa war der R ckgang um 527 Mitarbeiter durch die Entkonsolidierung von T-Online France und T-Online Spain bedingt. Der Gesamtumsatz des operativen Segments Breitband/Festnetz lag im Gesch ftsjahr 2007 bei 22,7 Mrd. €. Damit verzeichnete das Segment einen R ckgang um 7,4% im Jahresvergleich. Insgesamt reduzierte sich der Gesamtumsatz im Inland gegen ber dem Vorjahr um 8,0% auf 20,1 Mrd. €. Dieser R ckgang ist insbesondere die Folge verringerter Verbindungsums tze bedingt durch Anschlussverluste im Bereich Festnetz. Hinzu kommen R ckg nge bei den Interconnection- Leistungen, der Preisverfall im Breitbandmarkt und der geringere preis- und mengenbedingte Vorleistungsbezug durch das Segment Gesch ftskunden bei Voice- und Data-Produkten. Mengenbedingte Zuw chse bei gemieteten Teilnehmeranschlussleitungen sowie bei DSL-Resale konnten die Umsatz- verluste nur teilweise kompensieren. Daneben l sst sich der R ckgang teilweise durch einen positiven Umsatzeffekt in H he von 0,2 Mrd. € auf Grund der nderung der Kundenbindungsdauer im Jahr 2006 erkl ren. Der intensive Wettbewerb f hrte im Bereich Netzkommunikation zu einem Umsatzr ckgang gegen ber dem Vorjahr um 9,8% auf 10,1 Mrd. €. Der Umsatz im Bereich Festnetzanschl sse lag dabei nahezu auf Vorjahres- niveau. Darin zeigte sich vor allem die verst rkte Vermarktung von Sprach- Flatrates in Verbindung mit der Anschlusskomponente. Andererseits belasteten diese Pauschaltarife den Verbindungsumsatz auf Grund des abnehmenden Anteils separat abgerechneter Minuten. Der Umsatz im Bereich Wholesale-Services stieg gegen ber dem Vorjahr um 4,2% auf 4,5 Mrd. €. Hierin zeigte sich insbesondere der mengenbedingte Umsatzzuwachs beim Produkt DSL-Resale und bei der Vermietung von Teil- nehmeranschlussleitungen. Einen positiven Einfluss hatte zudem die erh hte Bereitstellung an Kollokationsfl chen, die die Wettbewerber anmieten. Zu einer Umsatzbelastung hingegen f hrten regulierungsbedingte Preissen- kungen im Bereich der Interconnection-Verbindungen. Dazu geh rte auch die Reduzierung der Interconnection-Entgelte um durchschnittlich 10,0% zum 1. Juni 2006. Auch die Preissenkungen beim Produkt DSL-Resale im zweiten Quartal 2006 beeinflussten den Umsatz negativ. Der Umsatz im Bereich IP/Internet war im Vergleich zu 2006 um 18,3% auf 2,5 Mrd. € r ckl ufig. Dazu trug vor allem der erhebliche Preisverfall bei, aber auch die Migration von Festnetztarifen zu Komplettangeboten. Andererseits verzeichnete der Bereich ein deutliches Mengenwachstum bei DSL-Retail-Anschl ssen, welches den Preisverfall nicht kompensieren konnte. Dar ber hinaus war das Non-Access-Gesch ft, z. B. Online-Wer- bung, r ckl ufig. Der Bereich brige Festnetzleistungen, bestehend aus Datenkommunika- tion, Mehrwertdiensten und Endger ten, verzeichnete einen R ckgang von 0,2 Mrd. € auf 2,6 Mrd. € im Vergleich zum Vorjahr. W hrend sich der Bereich Endger te positiv entwickelte, waren die beiden Bereiche Mehr- wertleistungen und Datenkommunikation r ckl ufig. 76|77 Der Konzernlagebericht Gesch ftsentwicklung der operativen Segmente

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