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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

Das Strategic Research Laboratory betreibt langfristige angewandte Grund- lagen- und Technologie-Forschung und liefert wichtige Basiserkenntnisse f r die Entwicklung innovativer Produkte und L sungen. Dazu haben die TU Berlin und die Deutsche Telekom vier Professuren eingerichtet. Die Professuren „Benutzerfreundlichkeit und Qualit t“ und „Intelligente Netze und Management verteilter Systeme“ sind bereits mit renommierten Wissen- schaftlern besetzt. Die Professuren „Sicherheit in der Telekommunikation“ und „Dienste-orientierter Netzbetrieb“ befinden sich noch in der Berufungs- phase. Die Wissenschaftler der Deutsche Telekom Laboratories stammen zu etwa einem Drittel aus Deutschland und zu je einem Drittel aus anderen europ ischen L ndern sowie dem außereurop ischen Ausland. Der Erfolg der Deutsche Telekom Laboratories dokumentierte sich 2007 in einem weiteren Anstieg der angemeldeten Erfindungen bzw. Patente. Die Ergebnisse fanden nicht nur weitreichende Beachtung in Fachkreisen, was sich in zahlreichen Auszeichnungen der Mitarbeiter widerspiegelt. Auf der CeBIT 2007 und der Internationalen Funkausstellung (IFA) stellte die Deutsche Telekom die Innovationskraft des Konzerns einer breiten Öffentlichkeit vor. Kooperationen mit Forschungseinrichtungen im In- und Ausland. Die Deutsche Telekom engagiert sich in internationalen Foren und Gremien, um die zuk nftigen Produkte und Leistungen maßgeblich mitzugestalten. Derzeit ist der Konzern in mehr als 50 internationalen Gremien und 150 Arbeitsgruppen t tig, um die Interessen des Konzerns und damit die W nsche des Kunden einzubringen. Im Berichtsjahr vertiefte die Deutsche Telekom die Zusammenarbeit mit dem Staat Israel und den dortigen Start-up-Unternehmen. Neben dem an der israelischen Ben-Gurion Universit t gegr ndeten Tochterinstitut der Deutsche Telekom Laboratories hatte der Konzern bereits im Jahr 2006 ein zukunftsorientiertes Projekt im Bereich Innovationsmanagement gestartet. Zielsetzung ist es, das Know-how israelischer Start-up-Firmen systematisch auszuwerten und die in Israel realisierten Innovationsthemen in die Produkt- bereiche der Deutschen Telekom zu implementieren. Im Oktober 2007 trat die Deutsche Telekom als sechstes Unternehmen weltweit und als erster Telekommunikationskonzern dem Global Enterprise R&D Cooperation Framework des Staates Israel bei. Damit unterst tzt die Deutsche Telekom ausgew hlte israelische Firmen bei Forschung und Entwicklung. Um Marketing, Technologieentwicklung und Kundenzugang aufzubauen und zu intensivieren, erhalten die Unternehmen gleichzeitig finanzielle Unter- st tzung vom israelischen Handelsministerium. Erste Ergebnisse der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen israelischen Firmen und Produkt- bereichen der Deutschen Telekom pr sentierten die Partner im Oktober 2007 auf dem Innovation Day Fokus Israel. Neben dem weiteren Ausbau des Partnernetzwerks mit internationalen Forschungseinrichtungen startete die Deutsche Telekom ein Programm zur F rderung ausgew hlter Doktoranden an einigen Universit ten in Europa und den USA. Beispiele daf r sind die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungszentrum f r K nstliche Intelligenz und mit der Stanford Uni- versity. Weitere Kooperationen bestehen u.a. mit der Universit t Leipzig, an der die Deutsche Telekom einen Stiftungslehrstuhl f r Angewandte Telematik/e-Business unterh lt, und mit der Universit t Bonn, an der ein Stiftungslehrstuhl am Physikalischen Institut eingerichtet ist. Die Wagniskapitalgesellschaft T-Venture finanziert und begleitet innovative Unternehmen aus den Branchen Telekommunikation und Informations- technik in ihrer Gr ndungsphase. Die Venture Capital-Sparte der Deutschen Telekom investierte im Mai 2007 beispielsweise in Jajah, ein neu gegr n- detes Unternehmen f r Web-Telefonie. Der Dienst von Jajah nutzt die tradi- tionelle Telekommunikationsinfrastruktur und keine Datenverbindungen wie Voice over IP. Dies stellt eine hohe Qualit t der Verbindungen sicher, sowohl bei der Kommunikation im Festnetz als auch im Mobilfunk. Intensiver Ergebnistransfer in die operativen Segmente. Der Ergebnistransfer in Richtung der operativen Segmente ist ein entschei- dendes Kriterium f r den Erfolg der Deutsche Telekom Laboratories. Dieser Transfer nahm im Berichtsjahr 2007 weiter an Dynamik zu, so dass wesentliche Ergebnisse in die operativen Segmente eingebracht werden konnten. Der Mobilfunk konzentrierte sich 2007 auf die Wachstumstreiber Mobiles Internet und Mobilisierung des Web 2.0-Trends. Der weitere Ausbau der Mobilfunknetze in den europ ischen M rkten und die Auf- r stung der mobilen Breitbandnetze standen im Gesch ftsjahr weiterhin im Fokus. Dabei markierten die Einf hrung der HSDPA-Technik mit bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde in Empfangsrichtung sowie von HSUPA mit bis zu 1,4 Megabit pro Sekunde in Senderichtung wichtige Meilensteine. Im Rahmen der Modernisierung des GSM-Netzes schloss T-Mobile Deutschland gleichzeitig auch die nahezu fl chendeckende Einf hrung der EDGE-Technik ab. Sie erm glicht die mobile Internet- und Daten- kommunikation mit bis zu vierfacher ISDN-Geschwindigkeit. Damit bietet T-Mobile insbesondere Kunden in l ndlichen und zum Teil bisher nicht mit DSL-versorgten Gebieten eine Breitbandanbindung, die das mobile Internet deutlich attraktiver macht. Dem Trend, bislang aus dem Festnetz gewohnte Telekommunikationsdienste auch per Mobilfunk zu realisieren, trug T-Mobile mit der Einf hrung des Angebots web’n’walk@home-Rechnung. Mit web’n’walk@home wie auch bei den anderen T-Mobile@home-Angeboten erhalten Kunden in einem Umkreis von zwei Kilometern um einen festgelegten Standort eine tarifab- h ngige Anzahl von Stunden f r den mobilen Zugang zum Internet. 82|83 Der Konzernlagebericht Forschung und Entwicklung

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