Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

der Markteinf hrung ffentlich zur Verf gung. Dies erm glicht technik- begeisterten Kunden in Foren einen direkten Austausch mit den Entwicklern des Produkthauses. Diese erhalten wertvolles Feedback aus dem Markt noch vor dem regul ren Produktstart. Operatives Segment Gesch ftskunden entwickelt neue netz-zentrierte ICT-L sungen. Die Entwicklung neuer netz-zentrierter ICT-L sungen und Produkte f r den Gesch ftskundenmarkt war 2007 ein Schwerpunkt der Innovationst tigkeit. Die Deutsche Telekom nahm aktuelle Business-Trends und innovative Technologien auf und setzte sie in marktf hige L sungen um. Die Dynamic Services von T-Systems erm glichen es Unternehmen, Prozesse, Applikationen und Infrastrukturen entsprechend dem aktuellen Bedarf zu nutzen. Ein Beispiel ist der Dienst Dynamic Desktop, mit dem T-Systems den PC und dessen Applikationen „virtualisiert“. Im B ro befinden sich nur noch Monitor und Tastatur. Anwendungen wie Microsoft Office oder Laufwerke liegen auf der Dynamic Services-Plattform im Rechenzentrum von T-Systems. Nutzer greifen mit einem Browser etwa ber das Internet auf die Anwendungen zu. Je flexibler und mobiler Menschen arbeiten, desto mehr Bedeutung erh lt die Informationssicherheit f r Prozesse, Software und Unternehmensda- ten. Die Security-L sungen von T-Systems gew hrleisten die Verf gbarkeit, Vertraulichkeit und Integrit t von Daten, Prozessen und Informationen. Bei den L sungen f r die Sicherheit in der mobilen Kommunikation beispiels- weise lassen sich Funktionen von Mobilfunkger ten ortsabh ngig auto- matisch sperren oder freischalten. Die Experten von T-Systems arbeiten dar ber hinaus an zahlreichen Inno- vationsprojekten. So entwickeln sie gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut im Rahmen eines F&E-Projekts L sungen f r die Immobilien der Zukunft. Dazu geh ren z.B. das Real-time-Monitoring in Pflegeheimen, die optimierte Auslastung von Krankenhausbetten durch die RFID-Technologie oder ener- giesparende Klimatechnik durch Vernetzung der Anlagen mit dem Termin- kalender des Nutzers. Auch im Auto profitieren die Insassen k nftig neben einem Internetzugang von weiteren Features wie Car-to-Car-Kommunikation und vielf ltigen Entertainment-Funktionen. Ein weiterer Innovationsbereich ist der Einzelhandel. ber 70% aller Kauf- entscheidungen fallen vor Ort. Daher suchen Einzelh ndler intelligente M glichkeiten, ihre Kunden am Point of Sale noch besser ber Produkte zu informieren, direkt zu werben oder zus tzliche Services anzubieten. Mit dem modularen L sungskonzept Instore Communication, das T-Systems 2007 erfolgreich in den Markt brachte, k nnen H ndler ihre Kunden aktions- bezogen und bedarfsgerecht informieren. ber eine zentrale Datenplatt- form lassen sich Bildschirmsysteme an den Ladenstandorten individuell mit Produkt- und Imagewerbung versorgen oder Zusatzinformationen beispielsweise zur Herkunft eines Produkts ausstrahlen. Aufwand und Investitionen in Forschung und Entwicklung. Im Gesch ftsjahr 2007 lag der Forschungs- und Entwicklungsaufwand mit 0,2 Mrd. € auf dem Niveau des Vorjahres. Typische Forschungs- und Entwicklungsaktivit ten stellen vor allem die Entwicklung neuer Daten- bertragungsverfahren sowie innovativer Telekommunikationsprodukte dar. Die Investitionen in zu aktivierende selbst erstellte Immaterielle Verm - genswerte blieben ebenfalls mit 0,3 Mrd. € nahezu unver ndert gegen- ber dem Vorjahr. Die Investitionen betreffen haupts chlich selbst erstellte Software, wobei der berwiegende Anteil auf das Segment Breitband/ Festnetz und die Mobilfunksegmente entfiel. F r alle Projekte und Aktivit ten, die zu neuen Produkten und deren effizientem Angebot an Kunden f hren, arbeiteten im Berichtsjahr ber 2 200 Mitarbeiter. Patentanmeldungen und Bestand an Schutzrechten. Im Markt der Mobilfunk- und Festnetztelefonie besitzen Schutzrechte – national wie international – eine außerordentlich große Bedeutung. Deshalb widmet der Konzern den Feldern Eigenentwicklung und Erwerb von Rechten eine entsprechend intensive Aufmerksamkeit. Die Zahl der Patentanmeldungen in 2007 ist gegen ber dem Vorjahr leicht um 2,7% auf 542 gesunken. Der Bestand an Gesamtschutzrechten (Erfindungen, Patentanmeldungen, Patente, Gebrauchsmuster und Geschmacksmuster) betr gt zum Jahresende 5 800. Der Bestand wird regelm ßig berpr ft und um nicht mehr relevante Schutzrechte bereinigt. Das Management dieser Schutzrechte erfolgt unter gezielter Ber ck- sichtigung von Kosten-Nutzen-Aspekten. Bestand an Schutzrechten der Deutschen Telekom. Anzahl 8 000 7 000 6 000 5 000 4 000 3 000 2 000 1 000 0 2005 6 686 5 800 2007 2006 5 663 84|85 Der Konzernlagebericht Forschung und Entwicklung

Pages