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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

Vivento unterst tzt den personellen Umbau durch Optimierung der Gesch ftsmodelle. F r Vivento standen im Berichtsjahr im Wesentlichen zwei Aufgaben im Fokus: die F rderung des personellen Umbaus durch das Vermittlungs- management sowie die Optimierung und Ver ußerung der Gesch fts- modelle. Im Jahr 2007 setzte Vivento die im Vorjahr begonnene Ver ußerung ihrer Gesch ftsmodelle oder einzelner Standorte erfolgreich fort. Zum 1. April 2007 ver ußerte Vivento zwei Standorte der Vivento Customer Services GmbH – Cottbus und Suhl – an walter services ComCare. Weitere f nf Standorte der Vivento Customer Services GmbH – Rostock, Neubrandenburg, Potsdam, Erfurt und Stuttgart – verkaufte Vivento mit Betriebs bergang zum 1. Mai 2007 an die arvato Gruppe. Insgesamt wechselten 2007 rund 1 200 Mitarbeiter mit ihrem Arbeitsplatz zu anderen Unternehmen. Diese Dekonsolidierungen sind mit Auftragszusagen ver- bunden und gew hrleisten damit eine Besch ftigungsstabilit t f r die Mitarbeiter. Die im zweiten Quartal 2006 gegr ndete Vivento Interim Services GmbH berf hrte Vivento Ende Juni 2007 in ein Joint Venture mit der Zeitarbeits- firma Manpower. Mit diesem Joint Venture baute die Deutsche Telekom ein bereits erfolgreiches Modell weiter aus. Es hat zum Ziel, tempor re Besch ftigungsl cken im Konzern zu schließen, sofern keine geeigneten Transfermitarbeiter von Vivento zur Verf gung stehen. Die Mitarbeiter dieser Gesellschaft sind berwiegend Nachwuchskr fte der Deutschen Telekom, die nach erfolgreicher Abschlusspr fung noch keine unmittel- bare Anschlussbesch ftigung finden konnten. Mit der Transformation von Vivento Interim Services in das Joint Venture und der Einbindung in den Manpower-Unternehmensverbund entstand ein Spezialist f r flexiblen Personaleinsatz in der Telekommunikationsbranche. Mit der im Oktober 2007 unterzeichneten strategischen Partnerschaft zwischen Nokia Siemens Networks und der Deutschen Telekom AG ver- einbarte Vivento den Betriebs bergang der Vivento Technical Services GmbH. Der Betriebs bergang wurde mit rund 1 600 Mitarbeitern zum Jahresbeginn 2008 vollzogen. Die Vereinbarung umfasst neben dem Betriebs bergang der Vivento Technical Services GmbH durch Nokia Siemens Networks auch Vertr ge ber „Managed Services“ in H he von 0,3 Mrd. € f r die n chsten f nf Jahre. Hinzu kommen Vertr ge ber eine Reihe von Investitionen mehrerer europ ischer T-Mobile Landes- gesellschaften in H he von bis zu 0,2 Mrd. €. Weitere Unterst tzung der Deutschen Telekom soll den Erfolg der strategischen Partnerschaft, aber auch eine stabile Besch ftigung nachhaltig sicherstellen. Nokia Siemens Networks wurde mit Vertragsunterzeichnung bevorzugter Partner f r Serviceleistungen bei anstehenden „Managed Services“. Tarifeinigung zu Telekom Service f rdert Wettbewerbsf higkeit. Im Berichtsjahr richtete die Deutsche Telekom ihre Serviceorganisation konsequent auf die Marktbedingungen aus. Mit der konzernweiten B nde- lung der Service-Einheiten in Deutschland in den drei Servicegesellschaften Deutsche Telekom Kundenservice GmbH, Deutsche Telekom Technischer Service GmbH und Deutsche Telekom Netzproduktion GmbH verfolgte der Konzern klare Ziele: Ein erstklassiger Service und wettbewerbsf hige Kosten sollen die Arbeitspl tze von rund 50 000 Mitarbeitern langfristig sichern. Dies gelang der Deutschen Telekom durch die mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di tarifvertraglich vereinbarten Eckpunkte zur Arbeitszeiterh hung, Entgeltabsenkung und -variabilisierung sowie zur sog. „Besch ftigungsbr cke“. Die Verl ngerung der Arbeitszeiten von 34 auf 38 Wochenstunden ohne Lohnausgleich und eine Anpassung der Gehaltsstruktur in Form von verst rkt leistungsorientierten Elementen sind wesentliche Bestandteile der Tarifeinigung. 0,5 Wochenstunden der Wochenarbeitszeiterh hung sind dabei ab 2008 ausdr cklich f r die Servicequalifizierung der Mitarbeiter vorgesehen. Zur serviceorientierten Flexibilisierung der Arbeits- zeit geh rt k nftig die Einbeziehung des Samstags als Regelarbeitszeit. Die Gehaltsabsenkung in H he von 6,5% ist ein weiterer Eckpunkt des Tarifpakets. Diese Absenkung federt ein sog. „Rucksack“ ber einen Zeitraum von 42 Monaten sozialvertr glich ab. Damit ist sichergestellt, dass sich die Geh lter einem wettbewerbsf higeren Niveau ann hern. In den ersten 18 Monaten kompensiert die Deutsche Telekom die Gehalts- minderungen von 6,5% durch Ausgleichszahlungen zu 100%. F r weitere zw lf Monate betragen die Ausgleichszahlungen 66% der Gehaltsdifferenz und f r die folgenden zw lf Monate noch 33%. Die Deutsche Telekom r umte den Mitarbeitern in den Servicegesellschaften im Gegenzug zwei attraktive Sicherungsfristen ein: Ein bis Ende 2010 geltender Ausgr ndungs- verzicht sieht vor, dass der Telekom Konzern die Servicegesellschaften nicht ver ußern darf. Dar ber hinaus hat die Deutsche Telekom den urspr nglich am 31. Dezember 2008 auslaufenden K ndigungsschutz f r die drei Servicegesellschaften bis Ende 2012 verl ngert. Sie bietet den Besch ftigten der Servicegesellschaften damit eine auch f r Deutschland ungew hnlich lange Besch ftigungsgarantie.

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