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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2007

Die Deutsche Telekom hat im Rahmen von Telekom Service die Service- gesellschaften in Deutschland konzernweit geb ndelt. Bis zum 1. Juli 2007 setzte der Konzern die rechtliche Verselbstst ndigung der drei Service- gesellschaften planm ßig um. Die Tarifeinigung Telekom Service erfolgte im Juni 2007. Die Umgliederung in die drei Servicegesellschaften betraf rund 50 000 Vollzeitkr fte. Mit Telekom Service verfolgt die Deutsche Telekom klare Ziele: eine optimierte Servicequalit t zu wettbewerbsf higen Konditionen und damit die Sicherung der Wettbewerbsf higkeit der Deutschen Telekom. Entscheidend f r die Erreichung dieser Ziele ist eine konsequente Umsetzung. IT/TK-Infrastrukturen. Im Gesch ftsjahr 2007 realisierte die Deutsche Telekom umfangreiche Programme zur Anpassung der IT-Systeme und IT-Infrastruktur an die sich ndernden Kundenbed rfnisse und neue orga- nisatorische Anforderungen. Eine ungen gende Effizienz bei der Planung und berwachung dieser Aktivit ten k nnte Fehler bei der Ressourcen- zuweisung und Prozessst rungen zur Folge haben. Als bergreifende Maßnahme f r alle IT-Aktivit ten im Konzern startete im M rz 2007 die Initiative „IT 2010“. Dieses Programm dient dazu, die konzernweite IT-Strategie umzusetzen. Es umfasst mehrere segment ber- greifende und segmentinterne Initiativen. Der Fokus des Programms liegt im Wesentlichen auf einer Kostenreduzierung sowie auf einer Leistungs- verbesserung gegen ber dem Kunden. Angesichts der hohen Komplexit t der IT-Landschaft w rden St rungen etwa zwischen neu entwickelten und bereits bestehenden IT-Systemen zu Prozesseinschr nkungen und im „Worst Case“ zu Unterbrechungen von Gesch ftsprozessen f hren. Das wichtigste IT-Programm des Konzerns umfasst die langfristige Ent- wicklung und Implementierung einer IP-Plattform, die sowohl Festnetz- als auch Mobilfunkdienste unterst tzt. Dies bedeutet, dass die bisherige Netz- plattform vollst ndig durch ein IP-basiertes System ersetzt wird. Bei der Implementierung dieser gemeinsamen IP-Plattform bestehen Risiken, die alle IT-Systeme mit Internetanbindung betreffen. Dazu z hlen z.B. Hacker- angriffe oder sog. Spam Calls. Auf Grund dieser Risiken k nnte es zu einer zeitweisen Unterbrechung der Funktionsweise von IT-Ressourcen und damit zu einer Leistungseinschr nkung der technischen Infrastruktur kommen. Auch die von der Deutschen Telekom selbst genutzten und im Wettbewerb angebotenen Produkte, Dienstleistungen und IT/TK-Netze k nnen beispiels- weise durch Hackerangriffe, Sabotage, Ausfall der Energieversorgung, Naturkatastrophen, technische Fehler oder andere Ereignisse zeitweise ausfallen oder in ihrer Funktion beeintr chtigt werden. Davon k nnen u.a. Produkte des Mobilfunks, des Internets, ICT und des Festnetzes, aber auch Serviceleistungen betroffen sein. Diesen Risiken begegnet die Deutsche Telekom mit einer Vielzahl von Maßnahmen. Diese reichen von der Dopplung von Systemen, Schutzsystemen wie Firewalls und Virenscans ber regelm ßige technische Netzpr fungen und Geb udesicherung bis hin zu organisatorischen Vorsorgemaßnahmen. Bei St rungen leiten Fr h- warnsysteme automatisierte und manuelle Gegenmaßnahmen ein. Dar ber hinaus kommen organisatorische und technische Notfallmaßnahmen zur Schadensminderung zum Einsatz. Betriebsunterbrechungen und Sch den am Anlage- und Umlaufverm gen sind ferner durch konzernweite Versiche- rungsprogramme gedeckt. Die jeweiligen IT/TK-Sicherheitsstandards erf llt die Deutsche Telekom. Neue Anforderungen setzt der Konzern zeitnah um. Gesundheit und Umwelt. Elektromagnetische Felder (EMF) werden wiederholt mit m glichen Umwelt- und Gesundheitsbeeintr chtigungen in Zusammenhang gebracht. Die ffentlichen Diskussionen zu diesem Thema sind zum Teil kontrovers. Bestehende Akzeptanzprobleme in der Öffentlichkeit betreffen dabei sowohl Netzwerke als auch die Endger te- nutzung und wirken sich z.B. bei T-Mobile insbesondere auf den Ausbau des Mobilfunknetzes aus. Bei Breitband/Festnetz tangieren sie den Absatz von schnurlosen DECT-Ger ten sowie Endger ten, die die WLAN- Technologie verwenden. Neben rechtlichen Risiken sind regulatorische Maßnahmen m glich, die die Umsetzung des Vorsorgeprinzips beim Mobilfunk beinhalten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erkl rt, dass – auf Basis des momentanen wissenschaftlichen Kenntnisstandes – keine bekannten nachteiligen Gesundheitseffekte unterhalb der internationalen Grenzwerte bestehen. Zudem erwartet die WHO auch f r die Zukunft keine ernsthaften Gefahren. Sie empfiehlt aber weitergehende Forschung auf Grund beste- hender wissenschaftlicher Unsicherheiten. Ziel der Deutschen Telekom ist es, Unsicherheit in der Bev lkerung durch eine sachliche, wissenschaftlich fundierte und transparente Informations- politik abzubauen. Das Bestreben des Telekom Konzerns, modernste Technologien anzubieten, umfasst daher auch die F rderung wissen- schaftlicher Forschung, um m gliche Risiken fr hzeitig zu erkennen. Die Deutsche Telekom engagiert sich u.a. im „Informationszentrum Mobilfunk“ (IZMF), einer Brancheninitiative der Mobilfunkunternehmen, sowie in der „Forschungsgemeinschaft Funk“ (FGF), die auf dem Gebiet der biologi- schen Wirkung elektromagnetischer Felder neutrale Forschung unterst tzt. Dar ber hinaus hat T-Mobile mit der 2004 beschlossenen EMF-Policy Maßnahmen zur Transparenz, Information, Beteiligung und Forschungs- f rderung getroffen, die sowohl m gliche rechtliche und regulatorische als auch Akzeptanzprobleme in der Bev lkerung minimieren sollen. 94|95 Der Konzernlagebericht Risiko- und Chancenmanagement

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