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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Konjunkturerwartung. Die Prognose der sechs führenden deutschen Wirtschaftsforschungs- institute („Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose“) und die aktuellen Konjunkturausblicke des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Welt- bank prognostizieren für die Volkswirtschaften der wichtigsten Indus- trieländer eine rezessive Phase, erst gegen Ende 2009 wird mit einer zögerlichen Belebung gerechnet. Die weltweite Finanzmarktkrise hat die Konjunktur in den USA, Europa und auch anderen Industriestaaten in eine Abschwungphase geführt. Die aktuelle Prognose des Jahreswirtschafts- berichts der Bundesregierung sieht für die deutsche Konjunktur im Jahr 2009 einen Rückgang des BIP von rund 2,25% voraus. Bislang war ein BIP-Anstieg um 0,2% angenommen worden. Während die Wirtschaft der Industrieländer im Jahr 2009 schrumpfe, sieht die Weltbank für die Schwellen- und Entwicklungsländer nur noch ein Wirtschaftswachstum von rund 3,8%. Markterwartung. Die erwartete schwierige konjunkturelle Situation in den in- und auslän- dischen Märkten kann die Unternehmen weltweit verstärkt zu Sparmaß- nahmen zwingen, für das Geschäft mit den Groß- und Geschäftskunden können in den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnologie Auswirkungen eintreten. Während es für das Privatkundengeschäft in Europa aktuell keine Anzeichen dafür gibt, dass die Ausgaben für Tele- kommunikationsdienste spürbar zurückgefahren werden, kann eine Aus- wirkung der konjunkturellen Krise im Mobilfunkmarkt in den USA nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Die wesentlichen Absatzmärkte der Deutschen Telekom werden ferner von einem harten Wettbewerb und einem sich fortsetzenden Preisverfall geprägt sein. Die Deutsche Telekom ist gut aufgestellt. Die Deutsche Telekom wird weiterhin konsequent ihre strategischen Handlungsfelder – Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum im Ausland durch Mobilfunk, Mobilisierung des Internets und Aufbau netzzentrierter ICT – verfolgen. Damit will die Deutsche Telekom lang- fristig das Ziel verwirklichen, zu einem internationalen Marktführer für vernetztes Leben und Arbeiten zu werden. Trotz der Turbulenzen auf den Finanzmärkten konnte die Deutsche Telekom Anfang 2009 mit der Emission eines Bonds in Höhe von 2 Mrd. € sowie der Platzierung eines Schuldscheindarlehens über 0,2 Mrd. € bereits einen Teil ihres Refinanzierungsbedarfs des Jahres 2009 langfristig decken. Sollten die Anleihemärkte im Jahresverlauf wider Erwarten keine weiteren Emissionen aufnehmen, könnte der verbleibende Kapitalbedarf jedoch über die bereitstehende Liquiditätsreserve gedeckt werden. Die Voraussetzungen sind also erfüllt, trotz des erwarteten schwierigen Umfelds die finanziellen Ziele der Deutschen Telekom – einen nachhaltig starken Cash-Flow sowie die Ausschüttung einer attraktiven Dividende – zu erreichen. Diese Entwicklung soll auch durch die konsequente Weiter- verfolgung von Kostensenkungsmaßnahmen unterstützt werden. Soweit dies Maßnahmen der Anpassung der Personalstruktur impliziert, erfolgt der ggf. dafür erforderliche Personalabbau vorrangig über den Einsatz sozial- verträglicher und freiwilliger Instrumente wie Altersteilzeit, Abfindungen und vorzeitigem Ruhestand. Darüber hinaus können im Rahmen der weiteren Internationalisierung der Deutschen Telekom auch sinnvolle Konsolidierungen in heutigen Präsenz- märkten in Betracht kommen. Aber auch Engagements außerhalb der Märkte, in denen die Deutsche Telekom derzeit agiert, sind denkbar, um internationale Größenvorteile und Synergien zu nutzen. Ausblick.* Deutsche Telekom trotz Finanzmarktkrise finanziell gut aufgestellt // Weiterhin hart umkämpfte Märkte // Nachhaltige Verbesserung der Servicekultur // Mobilfunk bleibt Wachstumsmotor // Weiterer Ausbau Breitbandgeschäft // T-Systems: Konzentration auf Großkunden

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