Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Im Juli 2008 veröffentlichte das IASB eine Änderung des IAS 39 „Financial Instruments: Recognition and Measurement“. Die Änderung von IAS 39 wurde bisher nicht von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. Durch die Änderung „Eligible Hedged Items“ wird konkre- tisiert, dass auch allein Cash-Flow- oder Fair-Value-Änderungen eines Grundgeschäfts über- oder unterhalb eines bestimmten Preises bzw. einer anderen Variablen als Hedge designiert werden können. Die Änderung des IAS 39 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnen. Die Vorschriften sind retrospektiv anzuwenden. Aus der Änderung des Standards werden sich voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cash-Flows der Deutschen Telekom ergeben. Im November 2008 hat das IASB eine überarbeitete Fassung des IFRS 1 „First-time Adoption of International Financial Reporting Standards“ veröffentlicht. Die Änderung von IFRS 1 wurde bisher nicht von der Euro- päischen Union in europäisches Recht übernommen. Die überarbeitete Fassung ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnen. Die Änderungen sind lediglich redaktioneller Art und haben daher generell keine Auswirkungen auf die Darstellung der Ver- mögens-, Finanz- und Ertragslage. Im November 2008 veröffentlichte das IFRIC die Interpretation IFRIC 17 „Distribution of Non-Cash Assets to Owners“. IFRIC 17 wurde bisher nicht von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. Die Interpretation betrifft den Ansatz und die Bewertung von Verbindlich- keiten aus Ausschüttungen in Form von Sachdividenden (z.B. Sachanlagen) und klärt die Frage, wie ein etwaiger Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der ausgeschütteten Vermögenswerte und dem Buchwert der gezahlten Dividende zu bilanzieren ist. IFRIC 17 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnen. Aus der Anwen- dung von IFRIC 17 werden sich voraussichtlich keine wesentlichen Aus- wirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cash-Flows der Deutschen Telekom ergeben. Im Januar 2009 veröffentlichte das IFRIC die Interpretation IFRIC 18 „Transfer of Assets from Customers“, die zusätzliche Hinweise zur Bilan- zierung der Übertragung eines Vermögenswerts durch einen Kunden liefert. IFRIC 18 wurde bisher nicht von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. Die Interpretation stellt die Anforderungen der IFRS für Vereinbarungen klar, bei denen ein Unternehmen von einem Kunden Sachanlagen (bzw. Zahlungsmittel, die nur zur Anschaffung oder Her- stellung von entsprechenden Sachanlagen verwendet werden) erhält, die das Unternehmen dann entweder dazu nutzen muss, den Kunden mit einem Leitungsnetz zu verbinden und/oder dem Kunden einen dauerhaften Zugang zur Versorgung mit Gütern oder Dienstleistungen zu gewähren. IFRIC 18 ist prospektiv für Transaktionen anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2009 stattfinden. Eine frühere Anwendung ist unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Die Deutsche Telekom prüft derzeit die Auswir- kungen der Anwendung von IFRIC 18 auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cash-Flows der Deutschen Telekom. Konsolidierungskreis. In den Konzernabschluss werden sämtliche Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte Unternehmen einbezogen. Tochterunternehmen sind Gesellschaften, die direkt oder indirekt von der Deutschen Telekom beherrscht und voll konsolidiert werden. Die Existenz und Auswirkung von potenziellen Stimmrechten, die gegenwärtig ausge- übt oder umgewandelt werden können, einschließlich von anderen Unter- nehmen gehaltener potenzieller Stimmrechte, werden bei der Beurteilung, ob ein Unternehmen beherrscht wird, berücksichtigt. Erfüllt ein Tochter- unternehmen zum Erwerbszeitpunkt die Kriterien für eine Klassifizierung „als zur Veräußerung gehalten“ gemäß IFRS 5, wird es nicht voll konso- lidiert, sondern die entsprechenden Vermögenswerte und Schulden als zur Veräußerung gehalten ausgewiesen. Gemeinschaftsunternehmen sind Gesellschaften, über die mit anderen Unternehmen die gemeinsame Führung ausgeübt wird. Assoziierte Unternehmen sind Gesellschaften, auf die die Deutsche Telekom maßgeblichen Einfluss ausübt und die weder Tochterunternehmen noch Gemeinschaftsunternehmen sind. Asso- ziierte Unternehmen werden ebenso wie die Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Der Konsolidierungskreis veränderte sich im Geschäftsjahr 2008 wie folgt: Inland Ausland Gesamt Voll konsolidierte Tochterunternehmen 1. Januar 2008 70 176 246 Zugänge 1 14 15 Abgänge (einschließlich Verschmelzungen) (6) (26) (32) 31. Dezember 2008 65 164 229 Nach der Equity-Methode einbezogene assoziierte Unternehmen 1. Januar 2008 8 8 16 Zugänge 0 1 1 Abgänge (3) 0 (3) 31. Dezember 2008 5 9 14 Nach der Equity-Methode einbezogene Gemeinschaftsunternehmen 1. Januar 2008 2 1 3 Zugänge 0 2 2 Abgänge 0 0 0 31. Dezember 2008 2 3 5 Insgesamt 1. Januar 2008 80 185 265 Zugänge 1 17 18 Abgänge (einschließlich Verschmelzungen) (9) (26) (35) 31. Dezember 2008 72 176 248

Pages