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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermin- dert um planmäßige lineare Abschreibungen und Wertminderungen, bewertet. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Im Zugangsjahr werden Vermögenswerte des Sachanlagevermögens zeitanteilig abgeschrieben. Die Restbuchwerte, die Nutzungsdauern und die Abschreibungsmethode der Vermögenswerte werden mindestens an jedem Jahresabschlussstichtag überprüft; wenn die Erwartungen von den bisherigen Schätzungen abweichen, werden die entsprechenden Änderungen gemäß IAS 8 als Änderungen von Schät- zungen bilanziert. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie produktions- bzw. leistungserstellungs- bezogene Verwaltungskosten. Zu den Anschaffungs- oder Herstellungs- kosten zählen neben dem Kaufpreis und den direkt zurechenbaren Kosten, um den Vermögenswert zu dem Standort und in den erforderlichen, vom Management beabsichtigten, betriebsbereiten Zustand zu bringen, auch die geschätzten Kosten für den Abbruch und das Abräumen des Gegen- stands und die Wiederherstellung des Standorts, an dem er sich befindet. Besteht ein Vermögenswert des Sachanlagevermögens aus mehreren Bestandteilen mit unterschiedlichen Nutzungsdauern, werden die einzelnen wesentlichen Bestandteile über ihre individuellen Nutzungsdauern abge- schrieben. Wartungs- und Reparaturkosten werden im Entstehungszeitpunkt als Aufwand erfasst. Fremdkapitalkosten werden nicht aktiviert. Verein- nahmte Investitionszuschüsse mindern die Anschaffungs- oder Herstellungs- kosten derjenigen Vermögenswerte, für die der Zuschuss gewährt wurde. Bei Abgang eines Gegenstands des Sachanlagevermögens oder wenn kein weiterer wirtschaftlicher Nutzen aus seiner Nutzung oder seinem Abgang zu erwarten ist, wird der Buchwert des Gegenstands ausgebucht. Der Gewinn oder Verlust aus dem Abgang einer Sachanlage ist die Diffe- renz zwischen dem Nettoveräußerungserlös und dem Buchwert des Gegen- stands und wird im Zeitpunkt der Ausbuchung in den sonstigen betrieb- lichen Erträgen oder sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Die Nutzungsdauern der wesentlichen Anlagenklassen sind in der folgenden Tabelle dargestellt: Jahre Gebäude 25 bis 50 Einrichtungen der Fernsprechdienste und Endeinrichtungen 3 bis 10 Datenübermittlungseinrichtungen, Telefonnetz- und ISDN-Vermittlungs- einrichtungen, Übertragungseinrichtungen, Funkeinrichtungen, technische Einrichtungen für Breitbandverteilnetze 2 bis 12 Breitbandverteilnetze, Liniennetze, Kabelkanallinien 8 bis 35 Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 23 Mietereinbauten werden entweder über ihre jeweilige Nutzungsdauer oder über die kürzere Laufzeit des Leasingverhältnisses abgeschrieben. Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten und von Ver- mögenswerten des Sachanlagevermögens werden durch den Vergleich des Buchwerts mit dem erzielbaren Betrag ermittelt. Können den ein- zelnen Vermögenswerten keine eigenen, von anderen Vermögenswerten unabhängig generierten künftigen Finanzmittelzuflüsse zugeordnet werden, ist die Werthaltigkeit auf Basis der übergeordneten zahlungsmittelgene- rierenden Einheit von Vermögenswerten zu testen. An jedem Abschluss- stichtag wird überprüft, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein Ver- mögenswert möglicherweise wertgemindert ist. Wenn ein solcher Anhalts- punkt vorliegt, ist der erzielbare Betrag des Vermögenswerts oder der zahlungsmittelgenerierenden Einheit zu bestimmen. Soweit die Gründe für zuvor erfasste Wertminderungen entfallen sind, werden diese Vermögens- werte bis auf den Wert zugeschrieben, der sich ergeben hätte, wenn in den früheren Perioden keine Wertminderung erfasst worden wäre. Der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wird in der Regel mit Hilfe eines Discounted-Cash-Flow-(DCF)-Verfahrens ermittelt. Dabei werden Prognosen hinsichtlich der Cash-Flows angestellt, die über die geschätzte Nutzungsdauer des Vermögenswerts oder der zahlungs- mittelgenerierenden Einheit erzielt werden. Der verwendete Abzinsungs- satz berücksichtigt die mit dem Vermögenswert oder der zahlungsmittel- generierenden Einheit verbundenen Risiken. Die ermittelten Cash-Flow spiegeln Annahmen des Managements wider und werden durch externe Informationsquellen abgesichert. Das wirtschaftliche Eigentum an Leasinggegenständen wird demjenigen Vertragspartner in einem Leasingverhältnis zugerechnet, der die wesent- lichen Chancen und Risiken trägt, die mit dem Leasinggegenstand ver- bunden sind. Trägt der Leasinggeber die wesentlichen Chancen und Risiken (Operating Lease), wird der Leasinggegenstand vom Leasinggeber in der Bilanz angesetzt. Die Bewertung des Leasinggegenstands richtet sich nach den für den Leasinggegenstand einschlägigen Bilanzierungsvorschriften. Die Leasingraten werden erfolgswirksam erfasst. Der Leasingnehmer in einem Operating Lease erfasst während des Zeitraums des Leasingverhält- nisses gezahlte Leasingraten erfolgswirksam. Trägt der Leasingnehmer die wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum am Leasinggegenstand verbunden sind (Finance Lease), so hat der Leasingnehmer den Leasinggegenstand in der Bilanz anzusetzen. Der Leasinggegenstand wird im Zugangszeitpunkt mit seinem beizulegen- den Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der künftigen Mindestleasing- zahlungen bewertet und über die geschätzte Nutzungsdauer oder die kürzere Vertragslaufzeit abgeschrieben. Die Abschreibung wird erfolgs- wirksam erfasst. Der Leasingnehmer setzt im Zugangszeitpunkt zugleich eine Leasingverbindlichkeit an, die in ihrer Höhe dem Buchwert des Leasing- gegenstands entspricht. Die Leasingverbindlichkeit wird in den Folgeperio- den nach der Effektivzinsmethode getilgt und fortgeschrieben. Der Lea- singgeber in einem Finance Lease setzt eine Forderung in Höhe des Netto- investitionswerts aus dem Leasingverhältnis an. Die Leasingerträge werden in Tilgungen der Leasingforderung und Finanzerträge aufgeteilt. Die Forde- rung aus dem Leasingverhältnis wird nach der Effektivzinsmethode getilgt und fortgeschrieben.

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