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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2008

Wenn eine Sale-and-Leaseback-Transaktion zu einem Finance Lease führt, wird ein Überschuss der Verkaufserlöse über den Buchwert abgegrenzt und über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfolgswirksam erfasst. Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien umfassen alle Immo- bilien, die zur Erzielung von Mieteinnahmen oder langfristigen Vermögens- zuwächsen gehalten und weder in der Produktion noch für Verwaltungs- zwecke eingesetzt werden. Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien werden zu fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräuße- rungsgruppen werden als solche klassifiziert, wenn der zugehörige Buch- wert überwiegend durch ein Veräußerungsgeschäft und nicht durch fort- gesetzte Nutzung realisiert wird. Diese Vermögenswerte werden mit dem niedrigeren Wert aus Buchwert oder beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bewertet und werden als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte klassifiziert. Diese Vermögenswerte werden nicht mehr planmäßig abgeschrieben. Wertminderungen werden für diese Vermögenswerte grundsätzlich nur dann erfasst, wenn der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten unterhalb des Buchwerts liegt. Im Fall einer späteren Erhöhung des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten ist die zuvor erfasste Wertminderung rückgängig zu machen. Die Zuschreibung ist auf die zuvor für die betreffenden Vermögens- werte erfassten Wertminderungen begrenzt. Sind die Voraussetzungen zur Klassifizierung von Vermögenswerten als zur Veräußerung gehalten nicht mehr erfüllt, sind die Vermögenswerte nicht mehr als zur Veräußerung gehalten auszuweisen. Die Vermögenswerte sind zu bewerten mit dem niedrigeren Wert aus dem Buchwert, der sich ergeben hätte, wenn der Ver- mögenswert nicht als zur Veräußerung gehalten klassifiziert worden wäre, und dem erzielbaren Betrag zum Zeitpunkt, zu dem die Voraussetzungen zur Klassifizierung als zur Veräußerung gehalten nicht mehr erfüllt sind. Vorräte werden zum niedrigeren Wert aus Nettoveräußerungswert und Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten zählen alle Kosten des Erwerbs und der Her- stellung sowie sonstige Kosten, die angefallen sind, um die Vorräte an ihren derzeitigen Ort und in ihren derzeitigen Zustand zu versetzen. Fremdkapital- kosten werden nicht aktiviert. Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden nach der Durchschnittskostenmethode ermittelt. Der Nettoveräuße- rungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Ver- kaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten notwendigen Vertriebskosten. Die Deutsche Telekom verkauft Endgeräte separat sowie in Verbindung mit Dienstleistungsverträgen. Als Teil der Strategie zur Gewinnung neuer Kunden verkauft das Unternehmen gelegentlich Endgeräte in Verbindung mit einem Dienstleistungsvertrag zu einem Preis, der unter den Anschaffungskosten liegt. Da die Endgeräte- subvention Teil der Unternehmensstrategie zur Gewinnung neuer Kunden ist, wird dieser Verlust aus dem Endgeräteverkauf zum Zeitpunkt des Verkaufs erfasst und grundsätzlich unter den Umsatzkosten ausgewiesen. Pensionsverpflichtungen und ähnliche Verpflichtungen ergeben sich aus Verpflichtungen gegenüber nicht beamteten Arbeitnehmern. Ver- pflichtungen aus leistungsorientierten Plänen werden nach der Methode der laufenden Einmalprämien („Projected Unit Credit Method“) bewertet. Dabei werden sowohl die am Abschlussstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften als auch die künftig zu erwartenden Steige- rungen der Gehälter und Renten berücksichtigt. Der Zinssatz zur Ermittlung des Barwerts der Verpflichtungen wurde auf der Grundlage der Renditen für erstrangige festverzinsliche Unternehmensanleihen des jeweiligen Wäh- rungsraums ermittelt. In Ländern ohne liquiden Markt für solche Anleihen wurden stattdessen die Renditen für Staatsanleihen verwendet. Versiche- rungsmathematische Gewinne und Verluste aus erfahrungsbedingten Anpassungen und Änderungen von versicherungsmathematischen Annah- men werden in der Periode, in der sie anfallen, erfolgsneutral im Eigen- kapital erfasst (Gewinnrücklagen). Die Erträge aus dem Planvermögen werden als Zinsertrag ausgewiesen. Der Dienstzeitaufwand wird als betrieb- licher Aufwand klassifiziert. Der nachzuverrechnende Dienstzeitaufwand wird erfasst, sofern die Anwartschaften unverfallbar sind; andernfalls werden sie linear über den durchschnittlich verbleibenden Erdienungszeitraum vereinnahmt. Die im Rahmen von beitragsorientierten Plänen zu zahlenden Beträge werden aufwandswirksam erfasst, wenn die Verpflichtung zur Zah- lung der Beträge entsteht, und als Bestandteil der betrieblichen Aufwen- dungen ausgewiesen. Vorauszahlungen auf Beiträge werden aktiviert, sofern diese Vorauszahlungen zu einer Rückerstattung oder einer Verringerung künftiger Zahlungen führen werden. Für aktive und beurlaubte Beamte im Angestelltenverhältnis ist die Deutsche Telekom zur Zahlung jährlicher Beiträge an eine Unterstützungskasse verpflichtet, die die Pensionszahlungen leistet. Die fälligen Beträge, deren Höhe durch die 1995 in Kraft getretene Postreform II (das Gesetz, wonach die frühere Deutsche Bundespost Telekom rechtlich in eine Aktiengesell- schaft umgewandelt wurde) festgelegt ist und die daher keiner gesonderten versicherungsmathematischen Berechnung unterliegen, werden als Auf- wand des betreffenden Jahres erfasst und als betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Entsprechendes gilt für Beiträge im Rahmen der Entgelt- umwandlung an den Telekom Pensionsfonds und für Beiträge im Rahmen von beitragsorientierten Plänen ausländischer Konzernunternehmen. 128|129 Der Konzernabschluss Konzern-Anhang

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